Geschichte des Schaumburg-Lippe-Bückeburgischen Karabinier- und Jäger-Korps

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Mittler, 1828 - 187 Seiten
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Seite 20 - ... übermäßigen Fatigue und dem wircklichen Mißbrauch unserer Leute lasse ich heute ein Schreiben an den General Zastrow abgehen. Ich habe einen Zufall am Bein, daß ich weder reiten noch stehen kann, sonst käme ich gleich selbst, um hierin wo möglich eine Änderung zu veranstalten. Ich bitte meinen werten Hauptmann von Monkewitz noch ein wenig Geduld zu haben, denn wird auf meine Vorstellung nicht attendirt, so ist der Weg nach Bückeburg jederzeit offen. Meine Leute haben zwanzigmal mehr...
Seite 22 - ... von Monkewitz wird an den Wachtmeister Braakmann die eroberten Gewehr, Esponton, Patrontasche abfolgen lassen. Er überbringt anbey hundert Reichsthaler vor die Leute, welche unter dem Commando, so nach Tecklenburg gewesen, ausgetheilt werden müssen. Diejenigen, welche mit dem Säbel durch die Tür in das Haus gedrungen, bekommen davon doppelten Antheil, und ich will eine Liste derer Leute haben, welche diese glorieuse Action gethan haben. Ich meine die, welche mit dem Säbel eingedrungen, denn...
Seite 18 - Wenn Baum mit 30 von meinen Karabiniers allein ausgeschickt wird, so bin ich vor keinem Übeln Ausgang besorgt, ist er aber unter einem fremden Kommando, so muß ich gestehen, daß ich dasselbe Vertrauen nicht so vollkommen mehr habe.
Seite 58 - Sa. lenzky mit lautem Geschrei in die Stube. Einer der Feinde wollte neben ihm weg zur Thür hinaus, den hieb er nieder, die andern zwei fielen auf die Knie und riefen: „Pardon!
Seite 17 - Baum erhielt ein großes Lob von seinem Herrn und zwei Karabiniers, Salenzky und Harriers, die sich ganz besonders hervorgethan hatten, bekamen noch jeder ein Geschenk von zwei Louisd'ors.
Seite 13 - Allein nicht 14 Tage vergingen, und die Karabiniers waren wieder auf den äußersten Posten der Armee zu finden, und setzten eben so keck als zuvor ihr altes Handwerk fort.
Seite 18 - ... es nothig ist, in ein und ändern Stücken eine Distinction zu machen zwischen denen ungarischen Husaren, mit welchen er in Italien gedient, und denen h(annoverschen) Dragonern. Meine Meinung von der Affaire zu sagen, so wäre ihnen nicht das allergeringste Übles widerfahren, wenn die Hannoveraner nur wären halten geblieben. Die Husaren hätten sie nicht rechtschaffen angegriffen, und das Büchsenfeuer allein hätte sie gewiß zurückgehalten. Einer dieser gantz ähnlichen Affaire habe ich...
Seite 22 - ... welche mit dem Säbel eingedrungen, denn dieses ist (da es während dem feindlichen Feuer aus den Fenstern geschehen) ein Meisterstück von Bravour. Dem Lt. Baum wird bekannt müssen gemacht werden, daß nach derjenigen Probe, so er zu Harsewinkel abgeleget, ich die rühmlichsten Thaten von ihm bey allen Gelegenheiten erwarten könne, und also dasjenige, so er anitzo gethan, so schön und brav es auch ist, mich von ihme nicht wundert. Indessen wird er mir einen wirklichen Gefallen thun, wenn...
Seite 24 - ... nicht, daß ich ihm zu viel erzeigen könne. Im übrigen kann ich nicht läugnen, daß es mir nicht angenehm ist, daß dem Capitaine-Lieutenant von Scheither das Commando einzig und allein über meine Leute ist anvertraut worden. Denn da meine Officiers an Bravour und Geschicklichkeit keinen anderen, sie mögen seyn wer sie wollen, etwas nachgeben, so sehe ich nicht, warum bey meinen Leuten fremde Officiers das Commando führen sollen. Es wird dem Hauptmann von Monkewitz ausdrücklich befohlen,...
Seite 58 - Tisch stehe gleich rechts an der Thür. Ruhig nahm Salenzky nun die Büchse, ließ noch 3 lose Rollkugeln auflaufen, hing den Säbel ans Faustgelenk, ertheil« während des dem Wirthe eine kurze Instruktion und trat hinter demselben mit gespanntem Hahn ins Haus.

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