Game over!?: Perspektiven des Computerspiels

Cover
Jan Distelmeyer, Christine Hanke, Dieter Mersch
transcript Verlag, 15.07.2015 - 164 Seiten

Das Computerspiel als genuin neues Medium fordert ein Denken fernab der bisherigen disziplinären Einschränkungen. Statt es unter bereits erforschte mediale Anordnungen wie Narration, Spiel oder Film zu subsumieren, untersuchen die Beiträge dieses Bandes die dem Computerspiel eigene Rationalität, seine Involvierung der »User_innen«, seine spezifischen Effekte sowie insbesondere seinen visuellen Charakter. Verschiedene Perspektiven eröffnen dabei neue Spannungsfelder zwischen der »Bildlichkeit« des Computerspiels und dem »virtuellen Grafikraum«, zwischen seiner entscheidungslogischen Struktur und seinen Unentscheidbarkeiten, zwischen Bedienungs- und Rezeptionsbedingungen.

 

Inhalt

Its not a game Die Gesetze des Videospiels
2
Im Spiel unbegrenzter Möglichkeiten Zu den Ambiguitäten der Videospielforschung und industrie ...
20
Die Dispositive des Computerspiels
13
Medienrezeption und Spiel
35
Raum Karte und Weg im Computerspiel
18
GameMentalität Auf dem Weg zur Räumlichkeit der FilmDVD
24
Zu den AutorInnen
27
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Autoren-Profil (2015)

Jan Distelmeyer (Prof. Dr.) lehrt Mediengeschichte und -theorie im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft der FH und Universität Potsdam.

Christine Hanke hat den Lehrstuhl für Digitale und Audiovisuelle Medien an der Universität Bayreuth inne und forscht in den Bereichen Medien-Widerstand, Postcolonial Studies und Bildtheorie.

Dieter Mersch, Emeritierter Professor für Ästhetik und Theorie an der Zürcher Hochschule der Künste und bis 2021 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik.

Bibliografische Informationen