Über litterarische FälschungenVerlag-Anst. u. Dr., 1889 - 80 Seiten |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
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Beliebte Passagen
Seite 497 - Seel! es war Ein Mädchen zum Entzücken, Mit runder Brust, mit blondem Haar Und Adel in den Blicken. Der ganze Wuchs war Ebenmaß, Das Aug voll Himmelsbläue, Die Wang- ein Chor von Scherzen saß Darauf in bunter Reihe. Der Mund, der tausend Lust verhieß, War sonder alle Mängel, Und wenn sie sang, so klang's so süß, Als säng ein heil'ger Engel.
Seite 528 - Ereigniß zurückläßt, um so stärker ist auch bei den Meisten die Neigung, ihr geschichtliches Bild mit freien Zuthaten zu bereichern, es zu idealisiren, es nach dogmatischen Voraussetzungen oder praktischen Jnteressen umzugestalten, es mit dem Glanze des Wunderbaren zu umgeben.
Seite 518 - ISO. gewesen, wo er überhaupt oder zu der angegebenen Zeit nicht gewesen ist, so liegt offenbar ein Widerspruch vor, welchen die individuelle Kritik zu lösen hat. Finden sich ferner bei einem Schriftsteller Umstände erwähnt oder vorausgesetzt, die nach seiner...
Seite 518 - Statue nichts zu finden ist und man auch sonst weiß, daß die Athener bis auf Konon nur dem Solon, Harmodios und Aristogeiton Statuen gesetzt haben. Oder in einem Brief des Sokrates an Tenophon wird vorausgefetzt, Xenophon wobne bereits im Peloponnes, während er erst nach Sokrates
