Geschichten des Kantons St. Gallen, Band 1

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Seite 319 - Arr fort, daß Zucht und Wissenschaften in Klöstern , die unter der Aufsicht der Kaiser so schön aufblüheten , ganz zerfielen, sobald sich die Päbste mit derselben Handhabung beladen hatten, und daß die Abtswahlen von der Zeit an, als die Päbste derselben Bestätigung an sich gezogen hatten, in St. Gallen oft zwiespältig ausfielen, und verderbliche Kriege nach sich zogen.
Seite 328 - Bisthums. Dieses vergalten ihm des Bischofs Kriegsleute mit gleicher Münze und trieben ihre Verheerungen so nahe an St. Gallen, daß man im Kloster den Gestank des aufsteigenden Rauches spüren konnte, und daß das auflodernde Feuer der angezündeten Häuser die Augen der Stadtbewohner blendete. Das Elend der Leute vermehrte noch die Besatzung, die unter dem Befehle Konrao's von Schönenstein in St.
Seite vi - Sorge getragen, mit seinen Erzählungen das Gefühl für Recht, die Achtung für Billigkeit, das Interesse für Religion bey seinen Lesern nicht zu schwächen, noch den Sinn für die Sittlichkeit abzustumpfen; welches geschehen wäre, wenn er nach dem Beyspiele neuerer Geschichtschreiber ungerechten, und bösen Handlungen, darum weil sie aus der Stellung des Handelnden , aus dem Zeitgeiste , aus der Lage der Dinge lc.
Seite 247 - ... Zeichen einer Glocke alle übrigen bey ihm zum Gebete; während demselben beichtete der Kranke, verzieh allen, und empfing auf den Knien die letzte Ölung. Dieselbe gab ihm zuerst der Beichtvater, und nach ihm ein jeder gegenwärtige Priester an den fünf Sinnen und an dem leidenden Teile. Diese Ölung wurde sieben Tage nacheinander wiederholt, wenn der Kranke so lange lebte, und das Haus mit Weihwasser bespritzt. Nach dem hl. Abendmahle, welches erst nach der letzten Ölung dem Kranken gereicht...
Seite 216 - Umfang/ den Anno seiner Stadt gab/ war zum Theile auf zukünftige Bevölkerung berechnet/ und scheint mehr Wiesen und Gärten/ als Häuser eingeschlossen zu haben. Die alten Mauren zeigen den Umfang derselben noch/ und an einigen Stellen ist daran die erste Maurerarbeit an den schichtenweise gelegten Kieselsteinen kenntlich.
Seite 14 - Mang, der getreue Gefährte und Jünger dieses Heiligen, stund nach dessen Tode der Zelle der erste vor; verließ dieselbe aber bald, um den Schwaben zu predigen. Er reiste über Kempten , wo er Theodorn zurückließ , nach Füssen, an welchem Orte er das Evangelium verkündete, die wilden Thicre vertrieb, eine Eisengrube entdeckte, em Kloster stiftete, wie es auch Theodor zu Kempten machte, ») Ei
Seite 118 - Abt, sondern als den Bischof, und setzten ihn auf den Stuhl ihres Lehrers. Der Bischof sagte ihnen, wenn er die Stelle eines Lehrers einnehmen...
Seite 12 - Konige selost c) durch das Vorwort des Gunzo und der Frideburg als ein Eigenthum geschenkt bekommen hatte; nachdem auch sich die Zahl seiner Jünger auf zwölf vermehret/ und sowohl Bischof Johann,/ als der Zentgraf von Arbon ihm Arbeiter zusandten/ gieng der Anbau so gut von...
Seite 271 - Beichte / in der er als einen großen Fehler vorbrachte/ daß er ehedem im klosterlichen Habit einen Wolf gctödet hätte.
Seite 453 - Sllbergeld bestand lang in einem Bleche, das so dünn wie Laub und nur auf einer Seite grob und tief gepräget war (nummi bracteati).

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