Für Freunde der Tonkunst, Band 2C. Cnobloch, 1830 |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
alten Anmuthigen anzus Astorga Bachs Beethoven beiden besiken besonders besten bewußt blos Bocksbeutel cher Componisten Compositionen Concert damals denken eben edle eigenen Eigenthumlichkeit einander einige einmal Empfindung Ende endlich Erhabenen Ernst Ernst Ludwig Gerber erst fast Fleiß Freund Ganze Gattung Gefühl Geist Genie Genuß gewiß gleich gleichfalls Gluck Gott groß großen hast heißt hernach Herzen ich's in's indeß irgend Jahre jekt Joseph Haydn konnte Kritik Kunst kurz laß lassen läßt Leben leicht Leipzig lekten lich lieber ließ machen machte Manches Mann Meister Melodieen Menschen mithin moll Motetten Mozart Musik musikalischen muß mußte nehmlich neuem Oper Präludium recht Recitativ Sache sagen sagte Sake schnell seis seyn soll sollte stand Stucke Styl Subsistenz Taktart Theil thun Tonkunst treffliche unsern Variatio Vater Verhältniß vers viel vielleicht vorzuglich ward Weise weiß weiter Welt weniger wenigstens Werke wieder wirklich wohl wollen wollte Wort zugleich Zuhdrer دو
Beliebte Passagen
Seite 108 - Die Masse könnt Ihr nur durch Masse zwingen, Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus. Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen — Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.
Seite 268 - Es kann das freilich wieder so werden, und nun allerdings auf weit höherer Stufe und zu weit mächtigerer Wirkung, aber was alles würde dazu nöthig seyn! Zuerst: ein wahrhaft großer Dichter, mit der Tonkunst unsrer Tage eben so vertraut, wie es die Dichter jener Zeit mit der Tonkunst ihrer Tage waren; und ein wahrhaft großer Tonkünstler, eben so mit unsrer Dichtkunst vertraut, wie die Componisten jener Zeit mit der Dichtkunst ihrer Tage. Beide müßten nun, nicht nur gänzlich vereint über...
Seite 108 - Ihr nur durch Masse zwingen, Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus. Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen, Und jeder geht zufrieden aus dem Haus. Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken! Solch ein Ragout, es muß Euch glücken; Leicht ist es vorgelegt, so leicht als ausgedacht. Was hilft's, wenn Ihr ein Ganzes dargebracht? Das Publikum wird es Euch doch zerpflücken. DICHTER: Ihr fühlet nicht, wie schlecht ein solches Handwerk sei, Wie wenig das dem echten Künstler zieme!...
Seite 23 - Die Frau saß still und sehr niedergeschlagen an seinem Lager. Er hatte ein Brett vor sich liegen, und darauf schien er beschäftigt. «Mein Gott!» rief ich, «wie steht's denn um Sie?» - «Es steht gar nicht: es liegt, und krumm genug.
Seite 299 - Gluck, dem der Quell der Erfindung nicht so ergiebig floss, trug sich mit einem Operngedicht zuweilen länger als ein halbes Jahr in allen Stunden seiner Einsamkeit, auf Spaziergä'ngen usw, bis er für jeden Satz den Hauptgedanken, melodisch und harmonisch, in seinem Tagebuche hatte. Dann sagte er zu seinen Freunden: »»Meine Oper ist fertig!«« obgleich noch keine Zeile in Partitur stand. »Aber, wie schop gesagt, bei weitem die meisten unserer jüngeren Komponisten machen's anders: sie beachten...
Seite 209 - Man hatte aber keine Partitur dieser Gesänge; er ließ sich also die ausgeschriebenen Stimmen geben - und nun war es für den stillen Beobachter eine Freude zu sehen, wie eifrig sich Mozart setzte, die Stimmen um sich herum, in beide Hände, auf die Kniee, auf die nächsten Stühle vertheilte, und, alles andere vergessend, nicht eher aufstand, bis er alles, was von Sebastian Bach da war, durchgesehen hatte. Er erbat sich eine Kopie, hielt diese sehr hoch...
Seite 23 - Einfallen gespickt, gab er nun die Erzählung zum besten, wie er sich in diesen Wochen durchgebracht; es war eine Geschichte, wie sie in dem Innern des Zuhörers Bewunderung und Mitleid, Schmerz und Freude nicht sowohl wechselsweise als miteinander erregen mußte.
Seite 388 - Wie recht verstehen. — Die Kritik kann dem Genie keine Arbeit abnehmen, auch nicht die kleinste ; sie kann ihm eben so wenig den erfinderischen Geist, die Herzenswärme , die Macht über die Sprache, in höherm Grade mittheilen, als es sie selbst schon hat. Alles was sie vermag, aber glücklicher Weise auch- Alles was das Genie bedarf, sind Winke, Warnungen, Fingerzeige.
Seite 18 - Eine Erzählung oder Charakterschilderung von einem Musiker auszuarbeiten, der in späteren Jahren, ungefähr bis auf den Grad, wohin es der tiefsinnige Friedemann Bach gebracht, verrückt, dabei aber in seiner Kunst, wie eben jener auch...
Seite 266 - Aber ich kann mir doch auch eine Oper — wenn gleich nur denken, die, ohne die ihr eigenen Reize und Vortheile aufzugeben, bis auf einen gewissen Grad der Vorzüge des Schauspiels sich bemächtigte...
