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für jedes Feld-Artillerie-Regiment 2 Depôt-Batterien;
fürjedes Train-Regiment und das Pontonier-Regiment 1 Depôt-Compagnie.

Nach dem Obigen geben wir in folgender Tabelle den Stand der italienischen Armee im Frieden und im Kriege, und zwar : Im Frieden

im Kriege Verpflegsstand streitbar

Ge.

Mann

Pferde

Ge.

schütze Mann

Pferde

Geschütze

schütze

1

48

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3173

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Some Mann Pferded Linien-Infanterie... 121360

245600 1520 - 225920 Bersaglieri........ 15980

26495 160

24280 Cavallerie ........ 17746 12730 - 18848 12958

12958 Artillerie ..... 16250 4450 320 27073 11514 Genie-Truppen .....

4032 48

6696 396 Train-Truppen ....

3045 1200 - 10251 12600 Administration .... Landestruppen, Gendarmerie u. dergl ca. 26000 5392

Summa . 207586 23820 320 334963 39148 480 250200 12958 480

In obigen Zahlen sind die Depôtkörper nicht inbegriffen, da selbe einen zu variablen Stand haben. — Es repräsentiren sonach die angegebenen Ziffern nur vollkommen ausgebildete, verwendungsfähige Mannschaften und Pferde.

Die Ergänzung dieses Heeres erfolgt nach dem Principe der allgemeinen Wehrpflicht.

Jeder Italiener ist mit dem erreichten 21. Lebensjahre zum Eintritte in das Heer verpflichtet.

Zahlreiche gesetzliche Befreiungstitel, physische Mängel etc. sind jedoch Ursache, dass von den 200.000 bis 220.000 Köpfen, welche jährlich das militärpflichtige Alter erreichen, nur gegen 80.000 zur Einreihung in die Armee, und zwar nach zwei Kategorien gelangen.

Die erste Kategorie, unter gewöhnlichen Verhältnissen 40.000 bis 50.000 Mann, dient zur regelmässigen jährlichen Ergänzung des Heeres.

Die Dienstverpflichtung dieser Kategorie umfasst 11 Jahre, von denen 6 Jahre auf den Linien-, 5 Jahre auf den Reservedienst entfallen.

Der Rest des jährlichen Contingents - die zweite Kategorie, 35.000 bis 40.000 Mann – wird unter friedlichen Verhältnissen nach der Assentirung durch etwa 7 bis 8 Wochen abgerichtet und dann wieder beurlaubt.

Diese Kategorie ist zu fünfjährigem Reservedienst verpflichtet.

Nach diesen Bestimmungen beträgt demnach die für den Krieg abgerichtete Mannschaft:

11 Jahrgänge erster Kategorie 440.000 bis 495.000 Mann,
5 Jahrgänge zweiter Kategorie 175.000 bis 200.000

Zusammen 615.000 bis 695.000 ,

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Es bleiben also, selbst einen 15 bis 20percentigen regelmässigen Abgang vorausgesetzt, immer noch im Mittel etwa 550.000, also weitaus mehr Leute zur Disposition, als es die organisationsmässige Aufmarschstärke erfordert.

Eintheilung des Heeres. Die Friedenseintheilung des Heeres ist eine territoriale, und vorwiegend nach militär-administrativen Grundsätzen angeordnet.

Das ganze Land ist in 6 Militär - Departements und 1 selbstständige Territorial-Division getheilt, und zwar Departement:

Turin mit den 3 Divisionen Turin, Alessandria, Genua;
Mailand „ 3

Mailand, Brescia, Piacenza;
Bologna,

Bologna, Parma, Forli, Ancona; Florenz 1

Florenz, Livorno, Peruggia; Neapel , 5 , Neapel, Chieti, Bari, Catanzaro, Salerno;

Palermo , 2 , Palermo, Messina; selbstständige Territorial-Division Cagliari.

Jedem Departements-Commando ist ein Artillerie- und ein Genie-Departements-Commando, dann die im Rayon befindlichen Kreis-, Platz- und Festungs-Commanden und die Administrationsbehörden unterstellt. --- Als Truppen-Commandos fungiren unter den Territorial-Departements 6 Cavallerie-, 40 Infanterie-Brigaden, dann die Regiments-Commanden.

Die Infanterie-Brigade mit je 2 Regimentern ist die grösste im Frieden formirte taktische Einheit; - die Brigaden führen den Namen nach Städten, Provinzen etc., und waren deren im Jahre 1866 40 vorhanden ). .

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ن

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39. 40.

1) Deren Namen und Zusammensetzung war die folgende: Brigaden: Regimenter:

Brigaden: Regimenter: Granat. di Sardegna 1. 2. Gren.-Rgmt. Livorno ...... 33. 34. Inft.-Rgmt. Lombardia 3. 4.

Pistoja ...::.

. .. 35. 36. n Napoli 5. 6.

Ravenna ......

37. 38. o Toscana . 7. 8.

Bologna ... del Ré ....... 1. 2.

2. Infant. Modena .... 41. 42. Piemonte ...... 3. 4.

Forli ..... Aosta .... ... 5. 6.

Reggio .i.. 45. 46. Mista ...

Ferrara ... 47. 48. Regina ::::

Parma .... Casale ....... 11. 12.

delle Alpi .. Pinerolo ...

Abruzzi ... Savona .......

Marche .... Acqui........ 17. 18.

Umbria ... ....... 19. 20.

Calabria .... Cremona ...... 21. 22.

Sicilia .... Como ........ 23. 24.

Cagliari .... 63. 64. Bergamo ...... 25. 26.

Valtellina ... 65. 66. Pavia ........ 27. 28.

Palermo .... 67. 68. Pisa ........ 29. 30.

Ancona .... Siena ........ 31. 32.

Mista ....... 71.

Im Kriege wird das Heer in Brigaden, Divisionen und Armee-Corps formirt, aus letzteren endlich die Armeen gebildet.

Die Brigade besteht:
a) bei der Infanterie: aus dem Brigadestabe,
aus 2 Infanterie-Regimentern à 4 Bataillons, aus 1 Bersaglieri-Bataillon,
zusammen 9 Bataillons mit 6767 Mann (42 einspännige Fuhrwerke).

b) bei der Cavallerie: aus dem Brigadestabe, 2 Cavallerie-Regimentern à 6 Escadrons,

zusammen 12 Escadrons mit 1984 Mann, 1364 Pferden.
1 Infanterie-Division besteht aus:
dem Divisionsstabe, 2 Infanterie-Brigaden,

3 Batterien, 1 Artillerie - Divisions - Park unter einem Artillerie-Commando,

1 Compagnie Sappeurs, I Genie-Divisions-Park unter dem Genie-Divisions-Commando,

1 Divisions-Ambulance, 1 Divisions-Proviant-Colonne, 1 Train-Detachement, 1 Detachement Administrations-Truppen, zusammen etwa 14.500 Mann, 623 Pferde, 150 Fuhrwerke ;

wovon auf die Combattanten-Abtheilungen in 18 Bataillons, 3 Batterien, 13.534 Mann, 18 Geschütze Sollstärke entfallen“).

Die Cavallerie formirt nur Eine Division, und zwar aus den 4 LinienRegimentern mit den beiden reitenden Batterien des 5. Artillerie-Regiments.

Beigegeben wird der Division noch: 1 Artillerie- Park, 1 DivisionsAmbulance, 1 Divisions-Proviant-Colonne.

Sie zählt an Combattanten-Abtheilungen 4 Regimenter, 2 Batterien, mit 3968 Mann, 2728 Pferden, 12 Geschützen Sollstärke.

Das Armee-Corps ist der erste taktische Körper, welcher organisationsmässig aus allen Waffen zusammengesetzt wird.

Die Stärke des Armee-Corps ist verschieden und richtet sich nach den jeweiligen Verhältnissen.

2 bis 4 Infanterie-Divisionen, i Cavallerie-Regiment oder 1 derlei Brigade, sammt den nöthigen technischen Truppen, Parks etc. ist die gewöhnliche Zusammensetzung.

Auffällig an dieser Organisation, im Gegensatze zu der sonst in allen Armeen üblichen, ist der Mangel einer eigenen Corps-Geschütz-Reserve.

Diesem wird meist dadurch begegnet, dass von jeder Division des Corps 1 Batterie entnommen, dann alle im Corps eingetheilten Bersaglieri-Bataillons mit dieser Batterie vereint zu einer Corps-Reserve formirt werden.

Der Infanterie-Division wird nur in dem Falle, als sie selbstständig auftritt, eine Cavallerie-Abtheilung (1 bis 3 Escadrons) zugetheilt.

Die Annahme der Kriegsformation, soweit es die Aufbringung des Mannschaftsstandes der Armee betrifft, geschieht ohne Schwierigkeiten.

Anders stellt es sich jedoch mit der Ergänzung des Pferdestandes. Italien hat keine Pferdezucht, um den Bedarf des Heeres zu decken, und war sonach in dieser Beziehung stets auf das Ausland angewiesen, ein Umstand, der bisher noch immer die Quelle vieler Verlegenheiten war.

Zwangsrequisitionen im Lande mussten nachhelfen, und selbst mit Hilfe dieses Mittels konnte weder bei der Cavallerie, noch weniger aber beim Train die volle Sollstärke erreicht werden.

Die sardinische Armee hatte auch nie ein vollkommen organisirtes Trainwesen, wie selbęs im Statut vorgeschrieben; - requirirte Landesfuhrwerke mussten beinahe ausschliesslich zum Fortschaffen der Vorräthe verwendet werden.

Die Formation der taktischen Einheiten unterliegt an sich keinen Schwierigkeiten, da das Personale zur Bildung der Stäbe etc. reichlich vorhanden ist.

Ebenso ist für die rasche Concentrirung der Armee in jedem beliebigen Landestheile – besonders aber im Po-Thale bestens vorgearbeitet.

Ein reich verzweigtes, den militärischen Anforderungen Rechnung tragendes Eisenbahnnetz, die bedeutende Küstenentwicklung mit einer ansehnlichen Transports- und Handelsflotte begünstigen die Bewegung derart, dass etwa 25 bis 30 Tage nach hinausgegebener Mobilisirungs-Ordre der strategische Aufmarsch auf dem gewählten Punkte bewirkt sein kann.

Wie sich der ganze Heeres-Organismus hiebei bewähren würde, musste eben erprobt werden.

Die Organisation war, wie das Heer selbst, jung und neu und musste erst die Feuerprobe des Krieges bestehen.

Einen entschiedenen Nachtheil hat die Organisation darin, dass die grösseren taktischen Einheiten erst im Momente der Mobilisirung sich bilden, Truppen und Führer also erst in diesem Augenblick beginnen, sich kennen zu lernen.

Die Nationalga rde.

Ausser der Dienstesverpflichtung im stehenden Heere obliegt auch jedem Eingebornen noch jene in der Nationalgarde bis zum vollendeten 55. Lebensjahre.

Die diensttauglichen Männer derselben bis zum 35. Lebensjahre sind verpflichtet, auch ausserhalb ihres Aufenthaltsbezirkes Dienste zu leisten, und bilden die sogenannte „Mobile Nationalgarde“, welche 220 Bataillons (à 500 bis 600 Mann) mit circa 125.000 Mann formirt.

Die Einberufung erfolgt jedesmal durch ein besonderes königl. Decret.
In der Regel soll der Dienst auswärts nicht über 3 Monate dauern.

Der Rest, nämlich die Männer vom 35. bis 55. Lebensjahre, bilden die iinmobile Nationalgarde, welche nur im Heimatsbezirke verwendet werden soll.

Diese ist in 80 Legionen mit 570 Bataillons formirt, welche auf dem Papiere 1,200.000 Mann ausweisen.

Die Marine War die italienische Regierung schon bei der Bildung des Heeres bestrebt gewesen, dasselbe nach Zahl, Ausrüstung und Bewaffnung auf einen Achtung gebietenden Fuss zu bringen, so galt dies in noch bedeutend erhöhtem Masse von der Marine.

Hier schien zuerst die Möglichkeit geboten, den Mitbesitzer der Adria zu überflügeln.

Die italienische Regierung sparte denn auch weder Geld noch sonstige Mittel, um dies Ziel zu erreichen.

Die Werften des Landes waren in unausgesetzter Thätigkeit, jene der ersten Seemächte – England, Nordamerika, Frankreich — arbeiteten ebenfalls für die Marine Italiens, welcher die besten Erfindungen im Schiffbau, Maschinenwesen und in der Armirung zugewendet wurden.

Die Resultate waren auch — wenigstens was das Materiale betrifft -dem entsprechend. Das Schiffsmateriale bestand aus:

18 Panzerschiffen,
20 Schrauben-Dampfern,
25 Rad-Dampfern,
10 Segelschiffen, zusammen

73 Kriegsschiffen und 24 Transportschiffen. Das Grundgeschütz der italienischen Marine ist das 40pfündige gezogene Cavalli-Geschütz.

Ausserdem sind noch derlei 80pfündige, – auf den neuesten Schiffen selbst 150- und 300pfündige Armstrong — und 1lzöllige Dahlgreen-Kanonen in Verwendung

Das Personale zur Bemannung betrug:
a) Stab: 15 Admirale

61 Capitäns
268 Officiere . . . . . 490 Mann,
146 Steuerleute

Capläne etc.

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