Das Volkshaus Riesa und sein Architekt: eine Informationsschrift

Cover
Pedro Waloschek
BoD – Books on Demand, 2001 - 120 Seiten
Das heute unter Denkmalschutz stehende VOLKSHAUS RIESA gehört zu den bedeutendsten Beispielen des modernen BAUHAUS-Stils, der das künstlerisch so produktive Jahrzehnt vor 1933 in Deutschland geprägt hat. Die 63seitige Festschrift zur Einweihung des Volkshauses (1930) wird vollständig wiedergegeben. Es handelt sich um ein bemerkenswertes Dokument, das u.a. eine detailierte Beschreibung des Volkshauses enthält, verfasst von dem für den Entwurf und den Bau verantwortlichen Architekten Hans Waloschek (1899-1985). Das Leben und Werk dieses Architekten, der Deutschland 1933 verlassen musste und 1936 nach Südamerika emigrierte, wird im Anschluss erläutert. Durch sein Werk kann man Waloschek zu den Verfechtern der modernen und funktionellen Architektur des 20. Jahrhunderts rechnen. Ein Vorwort, eine Einführung und mehrere Dokumente aus dem Nachlass des Architekten vervollständigen das 120 Seiten umfassende Büchlein.
 

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Ausgewählte Seiten

Inhalt

Vorwort
7
Text der GrundsteinUrkunde 24
24
Der Architekt Hans Waloschek
81
Aus dem Nachlass des Architekten
106
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2001)

Pedro Waloschek ist 1929 in Dresden (als Österreicher) geboren, hat 1954 an der Universität Buenos Aires in Physik promoviert und war seitdem auf dem Gebiet der Teilchenphysik tätig, erst am MPI-Göttingen, dann in der Schweiz und 11 Jahre in Italien, wo er an den Universitäten Bologna und Bari unterrichtet hat und habilitiert wurde. Von 1968 bis 1994 war er einer der "leitenden Wissenschaftler" am Forschungszentrum DESY in Hamburg. Waloschek ist Autor oder Koautor von etwa 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Seit 1978 beschäftigt er sich zunehmend mit der möglichst verständlichen Darstellung seines Faches, insbesondere für den Schulunterricht (8 Bücher, darunter das "dtv Wörterbuch Physik" und viele Veranstaltungen). 1999 wäre sein Vater, der Architekt Hans Waloschek 100 Jahre alt geworden. Pedro Waloschek hat mit seiner Schwester Jutta deshalb mehrere Veröffentlichungen über sein Leben und sein Werk verfasst.

Bibliografische Informationen