Zwischen Naturrecht und Partikularismus: Grundlegung christlicher Ethik mit Blick auf die Debatte um eine universale Begründbarkeit der Menschenrechte

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Walter de Gruyter, 05.11.2013 - 477 Seiten
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Die Universalität der Menschenrechte wird seit Jahren zwischen den verschiedenen Kulturkreisen kontrovers diskutiert. Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, ob ethische Normen, wie z.B. die Menschenrechte, universal oder nur partikular (für eine bestimmte Wertgemeinschaft) begründbar sind. Zur Klärung werden Beiträge aus dem Protestantismus (u.a. W. Herrmann, E. Troeltsch, K. Barth und T. Rendtorff) und der Philosophie (Naturrechtstradition, R. Alexy, O. Höffe) analysiert. Der Verfasser kommt zu dem Ergebnis, daß ethische Normen immer in einem bestimmten, etwa dem christlichen, Menschenbild fundiert sind, aber zugleich auf universale, im Weltanschauungsdiskurs zu erweisende Plausibilität zielen.

 

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Inhalt

De iure belli ac pacis 1625
182
Leviathan 1651
186
De officio hominis et civis juxta legem naturalem 1673
191
Two Treatises of Government 1690
196
89 Kant Fichte und die Historische Rechtsschule
201
Uber die wissenschaftlichen Behandlungsarten des Naturrechts 180203
208
Die Lehre von dem richtigen Rechte
216
Reine Rechtslehre
223

22 Troeltschs VerstSndnis von Ethik
40
23 Die Grundlegung der chrisdichen Ethik
43
24 Troeltschs Stellung zum Naturrecht
48
25 Troeltschs Konzeption und ihre immanente Infragestellung
50
26 Der Beitrag Ernst Troeltschs zur Grundlegungsdebatte
57
3 Karl Barth
59
32 Die Vorziige einer christologischen Grundlegung in Barths Sicht
62
33 Eine erste kritische Riickfrage
66
34 Die Genese von Barths Programm einer christologisch fundamentierten Ethik
71
35 Barths Stellung zum Naturrecht Zweite kritische Rückfrage
74
4 Emil Brunner
81
42 Kritische Wiirdigung von Brunners Position
89
43 Brunners Urteil iiber das Naturrecht
96
5 Emanuel Hirsch
102
52 Die reife Gestalt von Hirschs Ethik in Ethos und Evangelium
109
53 Zusammenfassung und kritische Wiirdigung
115
54 Hirschs Stellung zum Naturrecht
124
6 Trutz Rendtorff
126
62 Die Struktur der ethischen Argumentation bei Rendtorff
129
63 Kritische Wiirdigung
135
64 Rendtorffs Aussagen zum Naturrecht
142
7 Weitere Modellbeispiele aus der evangelischen Theologie des 20 Jahrhunderts
144
Theologische Ethik
150
The Peaceable Kingdom
155
Ethik in evangelischer Perspektive
158
75 Zusammenfassung der Ergebnisse von Teil 1
161
Naturrecht und Menschenrechte
165
Antigone
167
82 Platon und Aristoteles
171
De legibus
175
Summa Theologica III 90105
177
Rechtsphilosophie
233
814 Die Naturrechtsrenaissance nach 1945
239
9 Robert Alexys diskurstheoretische Begriindung universaler Menschenrechte
245
92 Die diskurstheoretische Begriindung der Moral
254
93 Die diskurstheoretische Begründung universaler Menschenrechte
263
94 Alexys Theorie und die Naturrechtstradition
273
10 Otfried Hoffes gerechtigkeitstheoretische Grundlegung der Menschenrechte
276
1011 Jenseits von Rechtspositivismus Rechtsmoralismus und Naturrecht
277
1012 Die Legitimation von Recht und Staat
283
102 Die Begriindung universaler Menschenrechte
288
103 Kritische Anmerkungen
292
1031 Die impliziten Voraussetzungen
293
1032 Der zu schwache Gerechtigkeitsbegriff
306
Ein Vorschlag zur Grundlegung der christlichen Ethik
320
12 Argumente fur einen perspektivischen Ansatz
338
Michael Walzer und Charles Taylor
339
1211 Michael Walzer
340
1212 Charles Taylor
349
122 Schleiermacher
359
123 Religiose Wurzeln
369
13 Argumente aus der aktuellen Debatte um Universalismus und Relativismus
374
Sibylle TSnnies
380
Klaus Peter Rippe
384
Wilhelm Liitterfelds
388
14 Die christliche Anthropologie als Bezugspunkt der christlichen Ethik
391
Naturrecht und Menschenrechte
408
152 Menschenrechte
417
Literatur
430
Register
458
Urheberrecht

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Über den Autor (2013)

Der Autor ist Privatdozent an der evangelisch-theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und arbeitet derzeit als Pfarrer in der Église Protestante de Genève.

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