Über den gefürchteten Kometen des gegenwärtigen Jahres 1832, und über Kometen überhaupt

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C. Gerold, 1832 - 175 Seiten
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Beliebte Passagen

Seite 149 - Bahn sehen können, und daß sie sich, sobald sie sich weiter von der Sonne, also auch von der Erde entfernen, selbst unseren besten Fernröhren gänzlich entziehen.
Seite 161 - Regionen zu uns herab» steigen, sehen wir sie, am Ende ihrer langen Winterreise, noch enge in ihr dichtes Gewand gehüllt; aber wie sie der Sonne näher treten, pflegen sie dasselbe immer mehr zu lüften und wie ein kühlendes Zelt um sich auszubreiten , in dessen Schatten sie, der versengenden Nähe der Sonne ungeachtet, einer ihnen sehr angenehmen Temperatur genießen, so daß sie die Tage, welche uns für sie so gefahrvoll zu senn scheinen, vielleicht als die fröhlichsten Feste ihres langen...
Seite 147 - Sektoren zwischen der ersten und zweiten und zwischen der zweiten und dritten Beobachtung sich verhalten , wenn die Linie 5 K richtig angenommen worden ist.
Seite 164 - Wand, nnd wenn so alles, was uns Hier unten umgibt, unaufhaltsam fortgerissen wird in dem Strome der Zeiten, in welchem es seiner Auflösung und endlichen Zerstörung entgegen eilt — so wenden wir uns schaudernd ab von diesen Bildern des Todes, und erheben hoffnungsvoll unsere Blicke aufwärts, um dort wenigstens Trost und Sicherheit zu finden. Dieser Himmel, der über uns ausgespannt ist...
Seite 121 - Himmelskörper immer von Erdbeben, vulkanischen Ausbrü»chen und atmosphärischen Revolutionen begleitet waren. » während man im Gegentheile in gesunden Zeiten nie einen »größeren Kometen gesehen hat.
Seite 37 - Ein Komet, dessen kürzeste Entfernung von der Sonne gleich dem Halbmesser der Erdbahn ist , und der daher in seiner Sonnennähe die Erde treffen könnte, kann in dieser Sonnenferne eine Geschwindigkeit erreichen, die ihn durch 5...
Seite 158 - Augen müssen dieß seyn, die jenes blendende Licht der Sonne ohne Schmerz zu einer Zeit ertragen, wo ein einziger Blick schon unsere Augen nicht nur blenden , sondern sogleich in Asche verwandeln würde, während sie wieder in einer beinahe völligen Abwesenheit des Lichtes, in einer Finsterniß, gegen welche unsere schwärzesten Nächte nur schwache Dämmerungen sind, doch noch sehen und die Wunder ihrer immer neuen Himmel betrachten können. Übrigens sind vielleicht alle diese Extreme nur scheinbar,...

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