Anweisung zum biebfechten mit graden und krummen klingen

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F. Mauke, 1840 - 60 Seiten
 

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Seite 12 - Gesellschaften hielten sehr auf Ehre, Zucht, Sitte, Treu und Glauben. Wer dawider frevelte, wider Verbot mörderlich Gewehr brauchte, oder damit verletzte; muthwillig Schulden machte und nicht bezahlte: überhaupt etwas beging, was ihm und der ganzen Gesellschaft zu Schimpf und Schande gereichte: — der wurde für einen untüchtigen Meister erkannt. Ihm wurde das Schwert öffentlich gelegt und er so aus der Rolle einer löblichen Zuuft ausgelöschet und getilget. Siehe Gottfried Rudolph Pommer's...
Seite 6 - Meifsen nicht eher von der Excommunication, bis dessen Vater und einige Andere eidlich versprachen, kein Turnier mehr zu halten **). Diese Verbote fanden so wenig Beachtung, wie das frühere des Waflentragens, •) V ol ]gr äff Politik HI.
Seite 37 - Turnkunst, welche als solche nicht blos die harmonische Ausbildung aller Theile, Kräfte und Anlagen des Körpers, oder die physische Ertüchtigung, sondern auch die geistige Erstarknng durch Übung und Ausbildung der Besonnenheit, Geistesgegenwart, des Muthes, der Tapferkeit, der Ausdauer usw zum Endzweck hat.
Seite 13 - Gesellschaft gemiethet wurden. Es gab auch in den früheren Jahrhunderten an den Höfen solche eigens bestallte fürstliche Ringer und Klopffechter, bei deren Übungen das Arm -und Rippenbrechen , wie aus Shakespeare erhellt *) , häufig vorgekommen seyn mag.
Seite 27 - Literatur, obgleich Er, ja eben weil Er sich nicht sonderlich viel aus ihr machte **). Daher damals die schönen Künste und besonders die Wissenschaften einen ganz neuen Aufschwung erhielten, der notwendiger Weise auf das deutschet] niversitätsleben zurückwirken imifste.
Seite 25 - Jugend wurde härter erzogen , konnte mehr vertragen und sich besser angreifen" ; ferner: „man blieb zu der Zeit länger auf den Universitäten, als jetzo; die übrigen Wissenschaften waren noch nicht so mannichfaltig, wie heutiges Tages (1761!), daher konnte man es im Fechten weiter bringen und mehr Zeit und...
Seite 6 - Trotz, noch lange (wenn gleich in veränderten Formen) sogar bis auf die neuesten Zeiten erhielt. Da diese Schauspiele, selbst wenn sie nur Turniere zum Schimpf (dh zur Lust, mit abgestumpften Waffen) waren, häufig einen tragischen Ausgang hatten (so kamen z.
Seite 4 - Römer schwerlich zum lliubfcchten taugten) zuerst entstand , wenn gleich der Natur der Sache nach Niemand daran dachte, die hierbei aufgefundenen Regeln systematisch zu ordnen und einen methodischen Unterricht darüber zu veröffentlichen , da, wie bemerkt, nur Sclaven, ausgesetzte Kinder, Verbrecher usw der Gladiatur oblagen.
Seite 9 - Sieg l" ruft er, als die Schläge von allen Seiten hart auf ihn fallen. Er wäre eher gestorben , als er das Banner gelassen hätte ! Seine Uitter machen ihm Luft, Blut strömt ihm aus Nase und Mund, und doch, froh des Sieges, weist er den Wagen zurück; „ein Fürst darf nicht fahren!
Seite 28 - Universitäten die Sitten wenigstens im Allgemeinen sich sehr milderten und besserten. Hierdurch minderte sich die Anzahl der Duelle, und da nun einmal herkömmlicher Weise...

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