Mikrokosmus; Ideen zur Naturgeschichte und Geschichte der Menschheit: Bd. Der Leib. Die Seele. Das Leben

Cover
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 169 - Wie weit wir auch den eindringenden Sinnesreiz durch den Nerven verfolgen, wie vielfach wir ihn seine Form ändern und sich in immer feinere und zartere Bewegungen umgestalten lassen, nie werden wir nachweisen können, daß es von selbst in der Natur irgend einer so erzeugte» Bewegung liege, als Bewegung aufzuhören und als leuchtender Glanz, als Ton , als Süßigkeit des Geschmackes wiedergeboren zu werden.
Seite xvi - Fragen von neuem anregen, welche Bedeutung nun der Mensch und das menschliche Leben mit seinen beständigen Erscheinungen und dem veränderlichen Laufe seiner Geschichte in dem großen Ganzen der Natur hat, deren beständigem Einflüsse wir uns nach den Ergebnissen der neueren Wissenschaft mehr als je unterworfen fühlen.
Seite xv - Zugeständnisse machen, sondern darin, daß wir nachweisen, wie ausnahmslos universell die Ausdehnung, und zugleich wie völlig untergeordnet die Bedeutung der Sendung ist, welche der Mechanismus in dem Baue der Welt zu erfüllen hat.
Seite 217 - Gefühl, so würde wieder die bloss fühlende Seele selbst in dem höchsten Schmerze weder Grund noch Befähigung in sich finden, zu einem Streben nach Veränderung überzugehen; sie würde leiden, ohne zum Wollen aufgeregt zu werden.
Seite vii - Andern, ein Bild der Welt zu entwerfen, das uns ausdeutet, was wir als den wahren Sinn des Daseins zu ehren, was wir zu thun, was zu hoffen haben.
Seite 198 - Mittelergebnis erwarten müßten, wenn überhaupt das Verschiedene in unserer Seele sich ausgleichend verschmölze. Aber das Bewußtsein hält im Gegentheil das Verschiedene auseinander in dem Augenblicke selbst, in welchem es seine Vereinigung versucht ; nicht in der Mischung läßt es die mannigfachen Eindrücke unkenntlich zugrunde gehen, sondern indem es jedem seine ursprüngliche Färbung läßt, bewegt...
Seite vii - Forschung nur darauf ankommen, den Bestand der vorhandenen Welt erkennend abzubilden, welchen Werth hätte dann doch ihre ganze Mühe, die mit der öden Wiederholung schlösse, daß, was außerhalb der Seele vorhanden war, nun nachgebildet in ihr noch einmal vorkäme? Welche Bedeutung hätte das leere Spiel dieser Verdoppelung...
Seite 346 - Natur wieder schenken zu lassen, die wir nur aus zweiter Hand, nur durch das vermittelnde Wissen eben des Geistes kennen, den wir leugneten
Seite 179 - Bild vorhielte. Nicht darauf kommt es an, als was ein Wesen sich selbst erscheint; kann es überhaupt sich selbst, oder kann Anderes ihm erscheinen, so muß es nothwcndig in einer vollkommenen Unteilbarkeit seiner Natur als Eines das Mannigfache des Scheines zusammenfassen können.

Bibliografische Informationen