Was hat Mohammed aus dem Judenthume aufgenommen: Eine von der Königl. Preussischen Rheinuniversität gekrönte Preisschrift

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F. Baaden, 1833 - 215 Seiten
First edition of the author's doctoral dissertation, for which he won a faculty prize at Bonn.
 

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Seite 108 - Gebor, worauf sie: ich gebe dir nicht eher Gehör, bis Du mich den ausdrücklichen Namen Gottes gelehrt, durch dessen Erwähnung Du in den Himmel steigst. Er lehrte sie diesen Namen, den sie dann erwähnte und unbefleckt zum Himmel stieg. Da sprach Gott: weil sie von der Sünde sich abgewandt, wohlan, befestigt sie zwischen den sieben Sternen, damit Ihr immer von ihr Genuss habet, drauf ward sie in denPlejaden befestigt. Dann aber trieben sie Unzucht mit den Töchtern des Menschen , da diese schön...
Seite 14 - weil er verstopft die Sünden Israels«, sie verwischt, also den Israeliten durchaus nicht als Feind dargestellt wird. Ferner zeigt sich die verfälschende Absicht *) auch schon darin, dass er die Rangordnung, die die Juden den Engeln beilegen, verdreht, denn diese behaupten , Michael sei zur Rechten , Gabriel aber zur Linken Gottes, vgl. z. B. das Nachtgebet : *) Jedoch müssen diese Worte im Sinne, den wir am des 3ten Abschnittes darlegen, aufgefasst worden.
Seite 157 - warum gerade von den Hebräerinnen? Dies zeigt an, dass man ihn allen Egypterinnen reichte, er aber nicht sog, denn Gott sprach: der Mund, der einst mit mir reden soll, sollte der Unreines einsaugen?« (Sotah, 12, 2). Dessen thut auch XXVIII, 11 Erwähnung. — Mohammed lässt den Moses seine Ermordung des Egjpters als etwas Sündliches betrachten und darüber Reue empfinden (XXVI, 19 und XXVIII, 14), was gegen die jüdische Ansicht ist: »?V5?nri^ ynkV??
Seite 124 - Nun .das Wasser! — Lieber die Wolke, die das Wasser trägt. — Nun die Wolke ! — Lieber den Wind, der die Wolke zerstreut. — Nun den Wind!— Lieber den Menschen, der den Wind erträgt. — Du treibst bloss ein Gerede?
Seite 65 - ... Antwort den Juden, die da sagten: Gott hat ausgeruht am Sabbathe; desshalb wird die Müdigkeit von ihm entfernet «, was ungefähr ebenso bei Elpherar, doch nicht so deutlich, sich findet. — Die Anzahl der Himmel, die als mehre schon durch den bibl.
Seite 195 - II, 26l, wo von Einem erzählt wird, er sei vor einer zerstörten Stadt vorübergegangen, an ihre Belebung zweifelnd; Gott aber liess ihn 100 Jahre sterben, dann wieder aufleben und ertheilte ihm , der einen Tag sich...
Seite 21 - Bestreitel nicht die Schriftbewahrer als mit etwas Vortrefflicherm , . ausgenommen die Frevler unter ihnen, und saget: wir glauben an das uns und Euch Herabgesandte, unser Gott und Euer Gott ist Einer, und wir sind ihm ergeben*) (XXIX, *) Nach der .Deutung der arab.
Seite 14 - Sanh. 21. 26. 95, 2. 96), und allerdings demnach manches Wahre in dieser Geschichte enthalten ist, so ist doch selbst der angeführte Ausspruch verdreht, indem dem Gabriel als Boten Gottes bloss die Bestrafung der Sünder obliegt und von ihm sogar an einer andern Stelle des Talmuds (Sanh. 44) gesagt wird, er heisse pnpg »Verstopfer
Seite 192 - Im Namen des allbarmherzigen Gottes. Bei dem Himmel, mit seinen Thürmen'), bei dem verheißenen Tage , bei dem Zeugen und Bezeugten ') , umgebracht wurden die Genossen der Gruben des brennenden Feuers, indem sie daran saßen und Zeugen waren Dessen, was man that an den Gläubigen, und sie wollten sie strafen blos, weil sie glaubten an Gott, den Allmächtigen und Preiswürdigen, dem da gehöret das Reich des Himmels und der Erde, den Gott, der aller Dinge Zeuge ist ')- Wahrlich, für Die, welche...
Seite 69 - Einst werden wir zur Hölle sagen : bist Du gefüllt? sie aber sagt : ist noch Zuschuss da ? « (Kor. L, 29). Indem nun so die Begriffe von Paradies und Hölle immer bestimmter ausgeprägt wurden und sie nicht mehr bloss allgemeine Namen für Belohnung und Bestrafung waren, musste auch für solche, denen vermöge ihrer Handlungweise weder der eine noch der andre Ort angewiesen werden konnte, ein dritter ansgemittelt werden...

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