Volkswirtschaftliche Saldenmechanik: Ein Beitrag zur Geldtheorie

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Mohr Siebeck, 2011 - 290 Seiten
English summary: In his Saldenmechanik (The Mechanism of Net Balances), Wolfgang Stutzel provides a didactically effective description of the quintessence of macroeconomics and its monetary system. He presents ostensibly trivial arithmetical but nevertheless important foundations of economics whose neglect has been the source of many misunderstandings, of apparent contradictions between related theories and as a result of this inexpedient or even counterproductive policy recommendations. One of these is the core of the aggregation problem - i.e. the principle that whatever applies to the whole does not necessary apply to all the parts. Another example is the confusion between cash and cash equivalents and financial assets. These aspects are included in the framework, profile theory oriented, for an integrated monetary, business and currency theory which can be used advantageously for analyzing empirical economic policy German description: Wolfgang Stutzel bietet in seiner aSaldenmechanik eine didaktisch wirkungsvolle Darstellung des wichtigen Kerns der Makrookonomie und ihres Geldwesens. Er stellt scheinbar trivial-arithemtische, aber dennoch wichtige Grundlagen der Nationalokonomik vor. Ihre Vernachlassigung ist die Quelle vieler Missverstandnisse, scheinbarer Widerspruche verwandter Theorien und, infolgedessen, unzweckmassiger oder gar kontraproduktiver Politikempfehlungen. Hierzu gehort der Kern der Aggregationsproblematik - d.h. das Prinzip, wonach das, was fur das Ganze gilt, nicht notwendig fur die Teile gelten muss. Andere Beispiele sind die Verwechslung von Zahlungsmittelbestand und Geldvermogen sowie von Gleichgewicht und Saldenlosigkeit. Diese Aspekte werden eingebracht in den portfoliotheoretisch ausgerichteten Rahmen fur eine integrierte Geld-, Konjunktur- und Wahrungstheorie, die mit Vorteil zur Analyse empirischer Wirtschaftspolitik verwendet werden kann.
 

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Über den Autor (2011)

Wolfgang Stutzel, (1925-1987); 1945-50 Studium der Altphilologie und der Volkswirtschaftslehre in Tubingen, Hamburg und Freiburg; 1950 Dipl.-Vw.; 1952 Dr. rer. pol.; 1958 Habilitation; 1966--68 Mitglied des Sachverstandigenrates; zuletzt Professor fur Volkswirtschaftslehre in Saarbrucken.

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