Die Chronik des Klosters Lüne über die Jahre 1481-1530: Hs. Lüne 13

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Mohr Siebeck, 20.02.2019 - 215 Seiten
Im Kloster Lune bei Luneburg fuhrte die Annahme der Bursfelder Reform im Jahre 1481 nicht nur zu einer geistlichen und kunstlerischen Blutezeit, sondern auch zu einem Aufschwung der Schriftlichkeit, der bis zur Durchsetzung der lutherischen Reformation durch den Luneburger Herzog Ernst I. anhalten sollte. Die gebildeten Nonnen redigierten liturgische Ordines und Statuten und sammelten ihre Korrespondenz. Sie fuhrten ein (fragmentarisch erhaltenes) Tagebuch, aus dem sie im Jahre 1530, als die neue Zeit schon ihre langen Schatten vorauszuwerfen begonnen hatte, eine lateinische Klosterchronik schopften, mit der sie noch einmal das historische Gedachtnis ihrer Gemeinschaft fur die Nachwelt festhalten und ihre Wertschatzung fur ihre von der monastischen Reformbewegung inspirierte Praxis dokumentieren wollten. Diese wichtige Quelle liegt nun erstmals als durchgangig kommentierter Volltext vor; dabei werden ausgewahlte Passagen mit ihren Vorlagen aus den erhaltenen Tagebuchfragmenten konfrontiert.
 

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Inhalt

A Einleitung
1
Der Gegenstand der Klosterchronik
5
Handschriftenbeschreibung
6
Textgeschichte
8
Frühere Rezeptionsgeschichte
10
Zur Vorgeschichte des Klosters
13
Die Klosterreform
16
Zum Entstehungskontext der vorliegenden Redaktion der Klosterchronik
22
Die sprachliche Gestalt
64
B Text
67
Literaturverzeichnis
191
Studien und Quelleneditionen
192
Abgekürzt zitierte Quellensammlungen und Nachschlagewerke
196
Literaturergänzung zu den Heiltumsfahrten
197
Personenregister
199
Klosterpersonen in Ebstorf Medingen und Wienhausen
205

Die kalendarischen Angaben
23
Der liturgische Kontext
27
Der Klostereintritt
62
Weltliche Personen
206
Fürsten und Prälaten
207
Urheberrecht

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Über den Autor (2019)

Geboren 1976; Promotion in Geschichte; Koordinator des DFG-Graduiertenkollegs 581 Gesellschaftliche Symbolik im Mittelalter; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Mittellateinischen Seminar der Universität Münster; seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Düsseldorf.

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