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Redigirt von den Obergerichtsräthen Nickels und von Moltke.
- Gedruckt bei Augustin in Glückstadt.

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In Sachen des Behrend Tietjen in Großendorf bei Barmstedt, als Bevollmächtigten des Eingesessenen Jürgen Köhnke in Brande, Beklagten, Eidesdelaten, Reproducenten und Deducenten, jetzt Supplicanten, wider Otto Köhnke, Häuerling in Brande, Kläger, Eidesdeferenten, Producten, und Deducten, jetzt Sup: plicaten, wegen schuldiger Erfüllung der contractlich überncmmenen Verpflichtung der Lieferung eines Bet: tes, modo supplicationis, ergeben die Acten: Der Beklagte hat dem Klä: ger, seinem Bruder, zufolge eines Ueberlassungscon: tracts ein mit 34 it neuen Federn gestopftes Bett zu liefern. Der Beklagte ist dieser Verpflichtung nach: gekommen, allein der Kläger hat behauptet, daß das gelieferte Bett nicht mit neuen, sondern mit Wurm: und Splitfedern gestopft sei und ist auf Lieferung eines neuen Bettes gegen seinen Bruder klagbar geworden. Nach verhandelter Sache hat die Königl. Admi: nistratur zu Ranzau über die schlechte Beschaffenheit des dem Kläger gelieferten Bettes diesem einen Be: weis zuerkanut und dem Beklagten den Beweis, daß der Kläger sich mit dem gelieferten Bette zufrieden erklärt habe, vorbehalten. Der Kläger hat den ihm auferlegten Beweis durch Eidesdelation ängetreten, der Beklagte jedoch die Ge:

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in R., Supplicanten, wider die Ehefrau Rosburg

c. c. zu H., Supplicatin, wegen einer angeblichen Äng von 8 - 11 /3 v. Conr. aus einem Kuh handel, hat die Citantin, welche für ihren Ehemann mit ihrem unmündigen Sohne aufgetreten ist, behauptet, daß an dem Kaufpreise von 26 F Cour, für welchen ihr Ehemann, der Hufner Rosberg in H., eine Kuh an den Citaten verkauft, 8 11 /3 gefehlt haben und dieselben eingeklagt. Der Magistrat der Stadt N. hat nach statt: gehabten Verfahren der Klägerin den Beweis zuer: kannt, daß an dem fraglichen Kaufgelde sofort beim Empfange 8 11 / gefehlt hätten. Die Klägerin hat diesen Beweis durch Eidesdelation zu führen versucht. Der Beklagte hat aber, statt sich über den ihm deferirten Eid zu erklären, die Nichtigkeitsbeschwerde eingebracht, welche er darauf vornehmlich begründet, daß die vorliegende Streitsache als eine geringfügige Sache nach der Verordnung vom 25sten Juli 1781 habe behandelt werden müssen. Die Supplicatin sucht in der Gegenerklärung zu zeigen, daß der ganze Kaufpreis für die verkaufte Kuh als Streitgegenstand in Betracht gekommen sei.

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*) cfr. Schlesw. Holst. Anzeigen, Nene Folge, 2ter Jahrg, S. 381, 3ter Jahrg, S. 312,

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