Geschichte des Hauses Habsburg, Band 2

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Schaumburg und Compagnie, 1837
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Seite 266 - Österreich und Steiermark. Rührend war die Trennung Rudolph's von seinen Österreichern und Steirern; er ritt mit ihnen bis zur nächsten Nachtrast, dann schieden sie. Sie waren ihm für das Leben zugethan, hatte er ihnen doch stets Gutes auf die freundlichste Art erwiesen *). Unter dem unglücklichen Könige Friedrich dem Schönen , der im Kriege gegen seinen Nebenbuhler Ludwig von Baiern durch die Niederlage bei...
Seite 194 - Seiten unzugänglicher Lage die Belagerung ein Jahr dauern könne. Er liess auf der einen zugänglichen Seite zwei starke Kriegsgerüste auf den Plan vor der Burg selbst hinaufbringen und verlegte alle Mannschaft dicht an dieselbe. Dann ritt er eilends nach Wien und bat den Herzog Rudolph, selbst hinzukommen und seine ersten Waffen zu verdienen. '} Muchar. Auszüge aus Salzburger Urkunden. Handschrift im st. st.
Seite 109 - Fürstensaal wurde über 6000 Mark geschätzt. Aber das Köstlichste waren die Ringe, das Leibgeschmeide, der Gürtel und der Hut des Königs, alles so überaus reich, daß Niemand sich traute, ihren Werth zu bestimmen.
Seite 139 - Wollenlumpen gesteppt und darüber Panzerhemden aus eisernen Ringen, durch welche kein Pfeil dringen konnte. Die Ritter waren in Harnische, Beinschienen und Handschuhe, alles von Stahl, gekleidet, mit dergleichen Helmen, glänzend mit schönen Zierden geschmückt; sie saßen auf bohen Streitrossen, meist durch eiserne Ningdecken gesichert.
Seite 109 - Schild, die ihm vorgetragen wurden, schätzte man auf 3000 Mark; der Löwe auf Letzterem war von Perlen auf goldenem Grunde mit vier großen Rubinen, welche die Krallen jeder Tatze bildeten. Das Krönungskleid, über 4000 Mark werth, war von goldenen Schuppen zusammengesetzt, auf deren jeder fünf Edelsteine befestigt waren.
Seite 164 - Mit Thränen kniete sie vor der Königin Elisabeth, sie bittend, den Gemahl anzuflehen, dass er ihr den gefangenen Sohn wieder frei gebe. Die Königin that es alsbald. Gern hätte Albrecht die Bitte erhört ; allein der Gefangene war nicht in seiner Gewalt. Er musste daher schweren Muths erwiedern: »Mag ich sein vom Bischof gewinnen , der ihn gefangen hält, so bedenk ich mich und Eure Bitte.
Seite 164 - Mag ich sein vom Bischof gewinnen , der ihn gefangen hält, so bedenk ich mich und Eure Bitte.« Da rief die Wittwe kläglich aus: »Nun bin ich ganz hilflos,« wandte sich zur Königin und sprach : »Frau, seid gerecht, macht, dass der König mir mein Kind gebe, damit Ihr nicht an ihm solch Unglück erlebet, wie ich Arme an meinem Herrn empfing >).« Bald löste sich Ruprecht entweder aus der Gefangenschaft seines Verwandten, des Erzbischofs, oder er wurde Ohne Lösegeld freigegeben. Im Jahre 1300...
Seite 248 - Heer mit tiefem Unwillen, und aufgefordert von dem zürnenden Kaiser eilten fast alle Grafen und Edelherren unter Anführung des Grafen Meinhard den Kumanen nach und holten sie, indem sie die ganze Nacht hindurch geritten waren, am Tage darauf (am 2. October 1304) zur Mittagszeit bei Hörn ein. Die Heiden hatten ihre Wagen zusammengestellt und die Gefangenen daran gebunden; als sie aber die Banner der Herren sahen, glaubten sie, das ganze Heer setze ihnen nach, ergriffen die Flucht und eilten in...
Seite 44 - Landes und zu ihrem eigenen vermeint hätten, durch Erniedrigung und Gleichstellung des Adels mit den andern Klassen ihren Thron zu befestigen.
Seite 179 - Albrechts und mit Bewilligung der Kurfürsten von Sachsen, Brandenburg und von der Pfalz, alle Rechte dieser Minderjährigen dem Erstgeborenen förmlich abgetreten.

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