Vorlesungen über den Gebrauch des Augenspiegels

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Mylius, 1864 - 147 Seiten
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Seite 82 - Gefässe obliteriren und schliesslich bleibt von der Choroidea nichts übrig als die feinsten Fäserchen, welche als sogenanntes elastisches Netzwerk einen Theil des Choroidalstroma ausmachen, die Glaslamelle und ein unvollständiger und unregelmässiger Pigmentüberzug; auch diese Gewebsreste können endlich noch verschwinden, so dass nichts weiter als eine dünne structurlose durchsichtige Membran zurückbleibt.
Seite 131 - normales Choroidalgewebe absetzte. Die Ursache dieser Atrophie liegt wahrscheinlich darin, dass manchmal vom Choroidalring aus ansehnliche Faserzüge sich in die lamina cribrosa einsenken, welche, wenn letztere nach hinten gedrängt wird, stark gedehnt werden und dadurch Atrophie des
Seite 140 - Taf. Ili giebt die Abbildung des Längsschnittes des Sehnerven. Die arteria centralis retinae zeigt sich durch einen Embolus vollständig obturirt. Derselbe hatte sich bis in die Gegend der lamina • cribrosa durch die Arterie durchgedrängt, hier aber, wo kein Raum zu schaffen ist, war er aufgehalten worden;
Seite 105 - Nervenfasern nesterweise zusammen und bedingen dann eine Anschwellung der Nervenfaserschicht, so dass dieselbe sowohl nach innen über das Niveau der Retina vorspringt, als nach aussen den Raum der äussern Schichten- beeinträchtigt. Natürlich sind bei diesen Vorgängen die in und neben den
Seite 139 - überall vollkommen scharf war, bewies schon der gleich zu erwähnende Wechsel in der Füllung der Vene gegen eine solche- Vermuthung. Wurde die Aufmerksamkeit auf die einzelnen Partien schärfer fixirt, so gewahrte man eine
Seite 139 - auch jenseits der Papille auf der Netzhaut, als ganz schmale Linien, deren Aeste in entsprechender Weise immer feiner und feiner
Seite 139 - eine ganz eigenthümliche Circulationserscheinung beobachtet. Es zeigte sich zunächst eine grosse Ungleichmässigkeit in der Füllung dieser Vene in der Art, dass verhältnissmässig gefüllte und völlig blutleere Strecken wechselten. Dies Aussehen konnte sich nicht etwa durch Gewebstrübungen, welche das Gefässrohr
Seite 139 - Auch die Venen waren an allen Punkten dünner als in der Norm, aber ihre Füllung stieg gegen den Aequator bulbi hin.
Seite 139 - arythmische Bewegung der im Gefässrohr enthaltenen Blutcylinder, welche bald stossweise nach dem Opticus vorrückten, bald wiederum vollkommen still standen. Bei diesen
Seite 130 - Sehnerven-Ende umgebenden Choroidalringes hat; ich fand die Choroidea an dieser Stelle in ein sehr dünnes, vollkommen durchsichtiges Häutchen verwandelt, ganz wie bei hochgradiger Atrophie durch Verlängerung der Sehaxe nur mit dem Unterschiede, dass bei Myopie die

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