Die Kirchenpolitik Herzog Wilhelms V. von Bayern: Der Ausbau der bayerischen Hauptstädte zu geistlichen Zentren

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C.H. Beck Verlag / Kommission für bayerische Landesgeschichte (KBL), 01.01.2011 - 488 Seiten

Im Rahmen seiner Kirchenpolitik erwies sich der von der historischen Forschung bislang eher vernachlässigte bayerische Herzog Wilhelm V. (1548-1626) als innovativer und gestaltender Landesherr. Ausgehend von einer glaubwürdigen persönlichen Frömmigkeit und dem Selbstverständnis, als Herrscher für das Seelenheil seiner Untertanen verantwortlich zu sein, förderte er die kirchliche Erneuerung in seinem Herzogtum durch zahlreiche Maßnahmen und Impulse nachhaltig. Kernstück dieser Unternehmungen war der Ausbau der bayerischen Hauptstädte München, Ingolstadt, Altötting (an Stelle von Burghausen), Straubing und Landshut zu geistlichen Zentren. Damit leistete Wilhelm V. nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Festigung des Katholizismus in Bayern und im Reich, sondern führte sein Herzogtum mit durchaus imperialen Absichten endgültig in die erste Reihe der Reichspolitik.

Tobias Appl studierte an den Universitäten Regensburg und München (LMU) Geschichte, Germanistik, Volkskunde und Politikwissenschaft. Seit 2004 ist er als Assistent (Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Akademischer Rat a. Z.) am Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte an der Universität Regensburg tätig.

 

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