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Im Jahre 1820 regte Johann Meyer besonders den Bau einer eigenen Kirche an, und er wurde deshalb auch zu dem feineswegs beneidenswerthen Posten des Gemeindeschafmeisters erwählt. In dieser Eigenschaft wanderte Meyer von Haus zu Haus und sammelte Beisteuer zum Kirchenbau. Da aber das Geld zu jener Zeit im Westen ein höchst seltener Artifel war, jo nahm Meyer statt Geld irgend andere Sachen: Eier, Butter, Mehl, Brod, Stiefel und Schuhe, Kleider, Schlöjser, Setten, Nägel, Striđe, Holz und Badsteine, furz, was ihm nur angeboten wurde, jeste dasselbe in Baar um und lieferte jo den größten Theil der Arbeit zum Kirchenbau. Lange Jahre war Vater Meyer ein höchst aftides Mitglied der deutschen Gemeinde, zuerst an der dritten Straße und später auch noch an der festen Straße. A13 aber zu Anfang der vierziger Jahre rationalistische Ideen in der Gemeinde in Aufichwung famen, wandte sich der pietistisch gesinnte Mann von der Gemeinde weg, und da er feine deutsche Gemeinde finden fonnte, die seinen orthodoren Ansichten gleichfam, trat er der Gründung einer englischen lutherischen orthodoren Gemeinde bei, deren Kirche an Elm nahe der neunten Straße errichtet wurde. Dieser Gemeinde gehörte Meyer bis zu seinem Ende als eifriges Mitglied an.

Vor etwa zwanzig Jahren erlitt er einen Fall aus seiner Kutsche, wobei er eine Nückgrat- Verrenkung erlitt, welche ihn seitdem an das Krauifenbett gefesielt hielt, von welchem ihn der Tod am 23. December 1875, erlöste.

Vater Meyer hinterläßt 7 Kinder, 4 Söhne und 3 Töchter, von denen die zweit älteste die Gattin unseres bekannten Mitbürgers Andreas Erkenbrecher war. Eine andere Tochter ist die Gattin des Herrn Georg Fischer.

Er war in seinem Leben sehr fromm und zum strengen Pietismus geneigt, trant dabei aber stets sein Glas Bier oder Wein, wodurch er sich also von den Angloamerifanischen Pietisten unterschied. - Er war höchst mildthätig, und nie ging ein Armer ohne eine Gabe von feine Thüre weg. 2m Vereinsleben betheiligte er sict), außer saß er Mitglied des Freimaurerordens war, nid)t; nur dem Den tiden Pionier-Verein gehörte er seit dessen Gründung an. Auch war er ein beständiger und höchst aufmerksamer Lejer unserer Zeitschrift, für die er jederzeit das regste Interesse hegte. — Möge dieser würdige Pionier, welcher den Westen in seiner Wildheit, und Cincinnati aus der Kindheit zu einer großen und Herrlich blühenden Stadt emporgewachjen gesehen, im süßen Frieden unter dem Boden ruhen, den er dem rauhen Urwald hat mit entreißen helfen.

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Ein Tag in den “Blauen Gebirgen”.

Bon J. A. W a gener.

(Schluß.) Das gemüthriche Mahl war vorüber. Nun strömten Alle nach der Felsens wand, wo sich Issaquena geborgen und wo das Rauschen und Stürzen den Bruch der Gewässer verfündete. Wir haben es niemals ruhig ansehen fönnen, wenn Jemand auf der Sante der senkrechten Wand sich hinstellte. Die jungen Damen aber beugten sich über und wir mußten noch eine andere Erzählung in Aussicht stellen, ehe sich die Muthwilligen von dem gefährlichen Plaße trennen wollten.

„Nun denn, werthe Landsleute, die Beihichte der Jijаquena fennen Sie alle, wenigstens die große Mehrzahl unter Ihnen ; sie ist beschrieben worden in Proja und Verfen und hat seit Jahren die Runde in allen südlichen Zeitungen gemacht. Circa fünfzehn Meilen weiter in diese Gebirge hinauf, ist aber ein wunderschönes Thal, das unser Cooper von Süd-Carolina, 93 m. Gilmore Simms, beschrieben und mit einer romantischen Sage der Jindianer verherrlicht hat. Das liebliche Thal der Jocasjee ist wohl zwanzigmal größer wie dies der Iijaquena und würde auch von unserer Partie nicht unerreidbar gewesen sein, hätten wir uns drei Stuns den früher auf den Weg machen und noch einen anderen Tag zur Rüdreise zu Hülfe nehmen fönnen. Wenn Sie es wünschen, erzähle ich Ihnen diese Sage, aber es wird eine gute Stunde dauern und den Abbruch Ihrer anderen Ergößungen derantasjen ; selbst der Besuch des Tuunels darf dann nur furz sein.“

Es wurde einstimmig beschlosen, die sichichte der Focajee zu höreni.

„Ein herrlicher, flaver Bergstrom von ungefähr sechzig FHB Breite läuft durch ein mehrere Meilen langes Thal, viel weiter wie das Thal, in welchem wir heute lagern. Der Sage nach hat der fleine Fluß seinen Nament, „Jocasje," von einem chönen Cherofee-Mädchen, das sich in seinen Velfen stürzte, als sie den Scalp ifre: Geliebten in der Faust seines Mörders erblickte. Diese Suge ist beinahe ein Seitenact der Schwester des Horatius, nur mit dem Unterschiede, daß die rothe Jungfran nicht noch erst auf die Rache ihres Bruders wartete und überhaupt jede Klage berichmähte.

Die Diconies (nach denen dies County jeinen Nimen hat;) und die KleinEstatoces, oder die „Nattern“ und die „Grünvögel", ware: zwei Stämme der großen Cherofee- Nation, zwischen denen eine töstliche Feindschaft entsprungen war. Die Estatoces hatten ihr Dorf an den Ufern der beiden Bäche an der östlichen Seite des Reowee-Flusjes, die noch heutigen Tages ihren Namen führen. Die Occonies bewonten eine weit größere Strede ain westlichen Rande des Stromes. Ihr Zwift foll aus der Niederlage eines beliebten Häuptlings der Occonies, „Chatuga“, der General-Chief der großen Nation werden wollte, entsprungen sein. Der EtatoeeChief „Togaway" wurde erwählt und, da der Einfluß des Chatuga bei seinem Volfe überwiegend war, so hatte er einen bittern Haß gegen den Nachbarstamm zu ers weden vermocht. Dies Gefühl äußerte sich bei jeder vorfommenden Gelegenheit. Die Dcconies wußten fein Schimpfwort gemein genug, ihre Verachtung den Gega nern auszudrüden; sie verglichen dieselben in ihren täglichen Unterhaltungen mit jego lidem Dinge, das in der Einbildung der Indianer gemein und niederträchtig ist. In friegerischer Beziehung wurden sie als Weiber verspottet, in Betreff alles Anderen wurden sie mit Hunden und Ungeziefer verglichen und mit einer Art christlicher Gewohnheit und from mem Pharijäerthum, standen sie nicht an, bisweilen den Teufel und alle unjauberen Geister ihres rohen Glaubens zu der ewigen Plage und Noth ihrer siegreichen Feinde, der Klein-Estatoees und des großen Chiefs „Togaway" heraufzubeschwören.

Unter solchen Umständen konnte selbstverständlich wenig Harmonie obwalten, und als ob beide Theile sich besprochen hätten, mieden sie einander mit Fleiß. Tras fen sie dennoch zusammen, so maßen sie jich mit falten abstoßenden Geberden oder sie traten auch zu offener Fehde über. Sie mieden die besonderen Jagdgründe der Nebenbuhler, ausgenommen in folchen Schaaren, die zum augenblidlichen Kampfe gerüstet waren.

Unter den Estatoees war jedoch ein junger Krieger, der sich um diese Umstände gar wenig fümmerte. Er war gänzlich ohne alle Furdit und jetzte; wenn es ihm gerade einfiel, unbekümmert über den Fluß nach den Gefilden der Occonies, mit deren Wild er sich jo frei machte wie sie selber. Das verdroß die Letteren zwar, allein Nagoochie war immer jo höflich und dabei doch jo tapjer, daß die jungen Dcconie Serieger ihn entweder hochschätzten oder fürchteten, ihm in den Weg zu treten, oder seine Streifereien zu behelligell. Auf einem dieser Jagdziige wurde Nagoochie mit Jocassee, einer der jüßesten dunklen Töchter der Occonies, befannt. Er durdstrich nach seiner Gewohnheit mit Bogen und Pfeil die herrliche kleine Ebene, die nachher von den Weijen nach diesem Mädchen das Jocajjee- Thal genannt wurde. Die Umstände dieser Begegnung waren jehr geeignet, dem stjönen Indianerfinde eine Gewalt über den jungen Jäger einzuräumen, die der Stolz eines Indianers unter anderen Verhältnissen nicht leicht erträgt. Es war gegen Abend als Nagoochie einen edlen Hirich in der Vertiefung eines dichten Gebüsches neben ihm, gerade als er die Feljenhöhen erflimuen wollte, die das Thal einchlies Ben, aufstöberte. Mit der ersten Bewegung des Wides duritschnitt der starfe Pfeil des Jägers die Luft, allein, sonderbar wie es schien, obgleich Nagoochie ein eben: so glüdlicher Schübe, wie ein tapferer Krieger war, verfehlte er diesmal sein Ziel. Foit sprang er hinter dem schönen Thiere ber und gewann bald eine andere Schußgelegenheit und noch eine, aber stets mit vergeblichem Erfolg; der Bock schien die Sache für Spaß zu nehmen. Pfeil auf Pfeil war scheinbar erfolglos von dem Fell des Flüchtlings abgeprallt und obschon er bisweilen jo nahe war, daß Nagodchie sicherlich besjeres Glück erwarten durfte, sprang der wochjame Hirsch doch plöß= lidh fort, wenn er's am wenigsten erwartete und zwar mit unvermindeter Schnellige feit und Lebensfraft. Der Jäger wußte nicht, wie er sich einen solchen ingewöh11lidhen Vorfall erflären sollte. Dieje wiederholten Täusdungen verleiteren ihn zu dem Glauben, daß der verfolgte Gegenstand nichts anderes wie ein Deconies Zauberer sein müsje, der gejounen sei, ihn in's Net zu locken. Daher gelobte Nagoochie nach der Weije seines Voltes mit einem gebührlichen Theil Aberglaubens und nebenher mit einer Sileinigkeit National Hajjes im Buijen, dem Gott der Estatoees einen grünen Vogel, das Symbol liines Stammes, wenn er ihm erlauben würde, den mächtigen Herenmeister, der seine Augen blöde und seine Pfeile stumpf gemacht, zu besiegen. Kaum hatte er das Gelübde gethan, da erblidte er den unverschämten Bod auf einer üppigen Grasplatte in Thale, gerade unter dem Felfen, auf welchem er sich befand, ganz gemüthlich grajend. Ohne Weiteres eilte der Jüngling wieder vorwärts, um ihn in den Bereich seines Bogens zu befommen, keineswegs bezweifelnd, daß der große Geist seine Bitte erhört habe. Aber er war nicht vorsichtig in seiner Eile. Das Auge auf jein Opfer gerichtet, stieß jein Fuß gegen die fleinste Wurzel auf der Welt, und im nächsten Augenblide lag er Hals über Kopf vom Felsen herab im Thal, nur wenige Schritte hinter dem unveríchämten Thiere, das ganz gemächlich forttrabte, sich zuweilen nach dem Verfolger, gleichsam wie zum Spotte, umschaute und die Augen blinzelte, als gefiel ihm der Spaß ganz vortrefflich. Nagoochie 30g ganz ernsthaft den Schluß, daß er den Künsten des Zauberers dennoch zum Opfer geworden und erwartete fest, sich jeden Augenblick von einem Haufen seiner Feinde umringt zu finden. Als ein braver Srieger verzagte er indessen nicht, sondern mit dem muthigen Entschlusje, sich bis zum Lebten zu wehren, versuchte er aufzustehen. Man denfe sich seinen Schreden, als er sich nicht zu regen vermochte. Sein Bein war gebrochen und sein ganzer Körper wie geschunden. Er ergab sich in sein Schidjal, und gab alle Hoffuung auf. Da vernahm er eine Stimme, die süßeste, däuchte ihm, die er je in seinem Leben gehört. Sie sang cine milde, angenehme Weise, wie es die Dcconies gern hatten. Das Lied gab die Gründe an, warum der Mund und nicht die Augen zum Essen erschaffen sei. Der Gesang meinte, falls die Augen für diesen Zweck erschaffen seien iind nicht der Mund, so müsje bald eine Hungersnoth eintreten, denn von allen Gierigen seien die Augen die unerjättlichsten. Nagoochie stöhnte vor Verdruß, da es ja seine Augen waren, deren Gier ihn dies herbe Unglück bereitet. Dessenuils geachtet gestand er sich, daß er einen so lieblichen Sang und eine so süße Stimme 110ch nimmer im Leben gehört habe.

Die Sängerin war unterdesjen näher gekommen und wäre beinahe über ihn Hingestürzt, jo unvermuthet bemerkte sie ihn.

,,Wer bist du?" frug sie ihr verwundert.

Als nun der Jüngling in ihre sanften Augen schaute, segnete er den Dccoly. Zauberer, durch dessen Kunst er sein Bein gebrochen.

Schau !" antwortete der fiihne Krieger und warf das Bärenfell, das seine Brust bedecte, zurüd; „sieh', Mädchen der Occonies, es ist das Totem eines Chiefs !"

Der grüne Vogel, der auf seiner linfen Vrust als das Wappen seines Stammes eingeimpft war, befundete den Krieger der Estatoees und den Feind ihres Volkes. Aber seine Blicke verfündeten nichts weniger wie Feindschaft, und überdem war ja sein Vein gebrochen. Jocasjee war ein sanftes Mädchen und ihr Herz trauerte über die schmerzliche Lage des jugendlichen Braven. Sie gab ihm ein füßes Versprechen in gar lieblicher Sprache und mit derselben Stimme, deren Har: monie so schön geflungen. Und dann sprang sie mit der Behendigkeit des Reh's hinweg, um Beistand zu holen.

Unterdesjen näherten sich die Schatten der Nacht, und das dröhnende Geheul des Wolfes der von der Feljenspite herunterlugte und nur auf das Düster wartete, um in's Thal hernieder zu steigen, berührte mit widerlichem Eindruck das Ohr des hülflosen Nagoochie. „Gewißlich wird das Mädchen von Occony doch zurüdtehren!" sprach er bei sich selber; „ihre Stimme klang zu süß, um wortbrüchig zu werden. Ja, sie wird wiederkommen!“ Jedermann liebt eine melodische Sprache und Jedermann vertraut schönen Augen, daher mag es kommen, daß Liebhaber bei den Sternlein ihres S dyabes schwören. Nagoochie schwor nicht bei denen der Zocaljee, aber er vertraute darauf mit wahrer Andacht, und obgleich es mit jeder Minute fins sterer wurde und das Geheul der Wölfe näher und näher fam, verzweifelte der junge Jäger des grünen Vogels nicht an der Treue der Jungfrau.

Und sie fehrte wieder, aber der Strieger lag in Ohnmacht. Doch seine Be

sinnung fehrte wieder; das Licht vieler Fadeln umstrahlte ihn; weit öffnete er seine Augen, und sie begegneten den schwimmenden Sternlein seiner Netterin und vergaßen vor lauter Wonne, sich wieder zu schließen. Sie hatte Beistand genug mitgebrad)t, und das Totem des jungen Chiefs vorsichtig verhüllend, ließ sie ihn auf eine aus Baumzweigen bereitete Bahre legen, die mit Blättern und Moos jo reichlich bedeckt war, daß der Verlebte die Bewegungen der Träger kaum verspüren konnte. In einer fleinen Weile ruhte Nagoochie in der Hütte des Attafulla, 30cassee's Vater. Sie saß an dem Lager des jungen Jägers und hielt mit eigenen Händen den Ficbertranf an seine Lippen, den sie selbst bereitet hatte; ihre schöne Hand tröpfelte die starken und wirtjamen Balsame der indianischen Heilmethode in seine Wunden und legte um die gequetschten Glieder den fühlenden Verband.

Nimmer gab es wohl eine besorgtere Wärterin. Tag und Nacht wachte sie über den Kranken und wenige waren ihre Stunden der Nuhe. Und warum diese Aufopferung, da er ja doch ein Fremdling war ? Jocasjee dachte nicht daran, sich diese Frage vorzulegen; da sie jedoch in seiner Nähe nur g'üdlich und zufrieden sein konnte, war ihr seine Pflege eher eine Freude wie eine Bürde.

Der weise Attafulla hatte eines Tages das Totem des Kranken gesehen. Dein Name? Wie nennt das Volf des grünen Vogels seinen jungen Jäger ?" frug er.

Nagoochie wird zu den Braven der Estatoees gerechnet; einst wird er der Chief der Cherofees sein, wie Toraway!" war die stolze Antwort.

Diese Erwähnung eines den Occonies so bitteren Umstandes, war ebenso unvorsichtig, wie geschmacklos. Aber von der Hibe des Fiebers aufgeregt und überHaupt von der Großmuth der Occonies eine geringe Meinung hegend, war der Jüngling eher tropig wie weise. Und er war ja unbefamt mit dem erhabenen Charafter des Attafulla ; als dieser jedoch seine Hand erfaßte, den grünen Vogel lobte und ihn seinen Sohn nannte, da verschwand der stolze Trotz Nagoochie's und fein Herz ward sanft, wie das Gemüth einer Jungfrau. Sein Sohn! Das war ein liebliches Wort, und als der Gedanke in seiner fieberhaften Seele mehr Stärke gewann, jah er mit jo feurigen, liebenden Bliden in Jocasjee's Augen, daß sie sich mit einem glüdlichen Lächeln vor der Bluth seiner Züge verschämt zuriidjog. Ends lich war das Fieber besiegt und seine 28unden waren geheilt; das Bein war wieder start, aber dennoch weilte er. Er wähnte sich noch immer nicht hergestellt und auch Jocasiee war dieser Ansicht. Schon hatte er mehrmals Abschied genommen, aber das Bein schmerzte und das Fieber stellte sich wieder ein, sobald er Jocassee aus den Augen war und der Abend fand ihn abermals an ihrem Feuer, wo ihr Trant ihn wieder stärfte. Wie sollte das enden? Endlich schämte sich der Geist des Series gers dieser Schwachheit und mit einer verzweifelten Anstrengung beschloß er, mit dem neuen Monde gewißlich abzureisen. Doch hatte er diesen Beschluß nicht ohne Bedingungen zu erfasjen bermocht. Die Liebe hatte sein Gervisjen längst betäubt. Unter Amor's Weisung folgte er dem Mädchen eines Abende in einen kleinen Hain hinter ihres Vaters Hütte, und bat sie dort im schattigen Dunkel, den Wigwam eines Jägers des grünen Vogels zu theilen. Sie brach das Stäbchen, das er ihr reichte, und er ergriff die Fackel, die sie in den Händen hatte und begrub deren Flammen in einem nahen Bach. Somit wurde Jocassee nach dem Brauch ihrer

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