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Regierung Wilhelm III. (welcher von 1689 bis 1702 regierte), daß diese nüßliche und zeitgemäße Kunst von dem englischen Volte betrieben wurde. Seitdem sich in der Nähe von Philadelphia eine große Anzahl deutscher Kunstgärtner niederließ, find die Tafeln der Bürger mit einer großen Varietät von Gemüsen aller Art bescht und zwar zu jeder Jahreszeit; und ist es der Benvßung der Gemüse als Nahrung zuzuschreiben, daß die Bürger von Philadelphia im Allgemeinen so wenig von Hautfrankheiten zu leiden haben.

Zehnten Die Deutschen dingen selten Arbeiter, um auf ihren Farms" zu arbeiten.*) Die geringe Autorität, welche die Herrschaften über ihr Dienstpersonal besigen, ist derart, daß ihr Lohn selten aus ihrer Arbeit realisirt wird, ansgenommen etwa zur Erndtezeit, wenn sie im Beisein ihrer Her:schaften zu arbeiten haben. Die Weiber und Töchter der deutschen Bauern verlassen häufig für eine Zetang das Milchhaus oder den Spinnrođen, um ihren Männern und Brüdern beim Erndten behülflich zu sein. Sie helfen dann die Garben binden und die Früchte des Feldes und der Obstgärten einheimsen. Die Arbeit in den Gemüsegärten wird gewöhnlich von den Frauen der Familie besorgt.**)

Eilftens: Ein großer starter Wagen (das Schiff des Binnenland-Handels) bekleidet mit einer Leinwanddece, ist ein nothwendiges Bestandtheil eines deutschen Bauern-Haushaltes. In diesem Wagen, gezogen von vier bis sechs Pferden von besonderer Naffe,***) führen sie Lasten von 2000 bis 3000 Pfund, die Erzeugnisse ihres Bauerngutes, über die rauhesten Wege zu Markte. In den Monaten Sep

* Ungleich ihren englischen und irischen Nachbarn, hielten sie nie, oder nur in höchst vereinzelten Fällen, farbige Dienstleute oder Sclaven. Berks County, zumeist von Deutschen bewohnt, hatte in 1790 bei einer Bevölkerung von 30,179 nur 65 Sklaven oder einen in je 464 Weißen. Cumberland County, ursprünglich von Schottisch-Irischen besiedelt, hatte in 1790 unter einer Bevölkerung von 15,655, 360 Sklaven oder einen aus je 48 Weißen. — J. D. R. **) Die Zeiten und Gebräuche haben sich seit den Urtagen Pennsylvaniens bedeutend geändert, Kaum siebenzig Jahre zurück, da pflanzte die gute Hausfrau, unterstüßt von ihren Töchtern, eigenhändig den Garten, jätete und hielt ihn in Ordnung, zierte das Haus mit Winden und Geißblatt und richtete die Ranken der emporstrebenden Rebe, welche das Haus beschatteten. Im Winter spannen Mutter und Tochter Flachs, im Frühling Wolle am schnurrenden Rocken; aus dem Zettel und Einschag des gesponnenen Garn's webten sie Leinwand, halbwollene und wollene Gewebe. Damals war ein Webstuhl in jeder Familie zu finden. Die Leinwand wurde zur geeigneten Jahreszeit auf den grünen Rafen zur Bleiche ausgespannt. Bloßgestellt den Gefahren und Mühen des Lebens wie der Gemahl, trug das Weib willig den ihm zufallenden Theil der Last und Arbeit. Selbst vor kaum sechzig Jahren konnte man noch den jugendlichen Bauernburschen und an seiner Seite das dralle Bauernmädchen, diese classische “Puella rustica", gemeinsam die Sichel schwingen sehen. Damals war die Erndtezeit, die tempus messis, gewürzt mit mehr als jugendlichem Frohsinn für beide Geschlechter. In vielen Theilen Deutschlands hilft noch heute das Weib dem Manne bei den sch.veren Arbeiten des Feldes. J. D. R. ***) Die besondere Rasse war das Connestoga Pferd, weit und breit berühmt. Der Name Connestoga kommt von dem gleichnamigen Flüßhen in Lancaster County, an welchem sich die schweizerischen Mennoniten zwischen 1709—17 niederlicßen. Diese waren hauptsächlich Ackersleute. Als sich die Mennoniten zuerst im Connestogathale niederließen, waren die Grafschaften Philadelphia und Chester von englischen Emigranten besiedelt, welche etliche Pferde mit sch brachten. Aus diesen Pferden wurde die Connestoga Rasse gezogen. His. Lanc. Co. Pa. pp. 74 fr. Rep. Com'r. of Agric. 1863 pp. 175, 180.

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tember und Oftober ist es gar nichts Seltenes, wenn man fünfzig bis hundert fol. cher Wägen auf ihrem Wege nach Philadelphia begegnet, von denen die meisten deutschen Bauern gehören.")

Note: Mehrere der ersten deutschen Bauern hatten keine Wägen und keine Wege zum Befahren für längere Zeit. Etliche machten sich selber Wäger, um solche auf ihrem Bauerngute zu gebrauchen, deren Räder aus einem rundgefägten Stücke Holz angefertigt waren. Das Geschirr der Pferde bestand aus Striden oder Streifen einer rohen Rindshaut. J. D. R. Schöpf, indem er über die Märkte in Philadelphia in 1782 spricht, sagt: Die entferntesten, besonders deutschen Landleute, kommen mit großen mit mancherlei Proviant beladenen bedeďten Wägen, auf denen sie zugleich ihren Mundvorrath und Futter für ihre Pferde mitbringen und darauf übernachten. Schoepf, S. 165.

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3 wölftens: Der vortheilhafte Einfluß, den der Ackerbau, wie er von den Deutschen betrieben wird, auf die menschliche Glückseligkeit ausübt, wird durch die Fröblichkeit befundet, welche sie bei Geburt eines Kindes bezeigen.**) Keine Furcht vor Armuth, fein Mißtrauen in die Vorsehung drückt den Geist dieser fleißigen und frugalen Leute bei Vermehrung ihrer Familien. Bei der Geburt eines Sohnes frohlođen sie über das Geschenk eines Pflugführers oder Fuhrmannes und bei Ges burt einer Tochter freuen sie sich über den Zuwachs ciner weiteren Spinnerin oder eines Milchmädchens in der Familie. Glücklicher Zustand der menschlichen Gesellschaft! Welchen Segen fann die Civilisation bescheeren, welchen Erfag bieten für die Ausrottung der alten patriarchalischen Freude, eine gesunde und zahlreiche Kinderschaar zu erziehen, die für ihre Eltern, für sich selbst und für ihr Vaterland wirken und streben, und schlicßlich an der Glückseligkeit des menschlichen Daseins frohen Antheil nehmen. Die Freude der Eltern bei der Geburt eines Kindes ist das dankbare Echo einer guten That. Mögen die Berge von Pennsylvanien für immer von den Freudengefängen widerhallen, welche bei diesen Gelegenheiten angestimmt werden! Sie sind die unfehlbaren Zeichen der Unschuld und Sittenreinheit, der Industrie, des Reichthums und der Glückseligkeit, die im Staate walten.

Dreizehntens: Die Deutschen sind sehr besorgt, um ihren Kindern nicht blos die Gewohnheit des Arbeitens, sondern die Liebe dazu beizubringen. Dadurch unterwerfen sie sich dem unabänderlichen Entscheid, der über die Menschheit verhängt worden ist, auf eine Weise, daß dieser Fluch des Himmels zu einer eigenen und allgemeinen Südje igfeit wird. Glückseligkeit

"Gott fürchten und

*) Im Jahre 1789 gab es noch keine gebaute Chaussee in ganz Pennsylvanien. Am 21. Juni 1792 wurde die Philadelphia und Lancaster Chauffee-Gesellschaft incorporirt, welche darauf die erste Chauffee (Turnpike) in Pennsylvanien erbaute. Diese wurde in 1792 angefangen und in 1794 vollendet und war zwei und sechzig Meilen lang. Sie kostete $7,500 per Meile. Die Germantown und Perkiomen Chaussee wurde in 1801 angefangen und in 1804 vollendet, 23 Meilen lang, und kostete $11,287 per Meile. J. D. R.

**) Dr. Franklin sprach die Wahrheit als er sagte: "Agriculture is the only honest way, wherein a man receives a real increase of seed, thrown into the ground, in a kind of continued miracle, wrought by the hand of God in his favor, for his innocent life and virtuous industry." Maxims of Franklin.

ihren Kindern beibringen.*) Wenn ein junger Mann den

die Arbeit lieben", ist die erste Lehre die sie Sie ziehen Arbeitsamkeit und Fleiß dem Gelde vor. Bater um die Erlaubniß fragt, das Mädchen seiner Wahl heirathen zu dürfen, so fragt dieser nicht so sehr, ob das Mädchen reich oder arm, oder ob sie persönlich oder geistig ausgebildet, als rb se fleißig und arbeitsam sei und wohl unterrichtet in den Pflichten einer guten Hausfrau.**)

Vierzehntens: Die Deutschen halten große Stücke auf Patrimonial Eigenthum. Dieses nüßliche Prinzip in der menschlichen Natur verhindert viele Thorheiten und Laster der Jugend. Außerdem führt es zu dauerhaften Vortheilen besonders für die Verbesserung von Landgütern; denn welcher Antrieb fann wohl mehr den Vater bestimmen, einen Obstgarten anzupflanzen,***) den Wald zu beschüßen oder ein dauerhaftes bequemes Wohnhaus zu bauen, als der Gedanke, daß sie von seinen Nachkommen, welche sein Blut und seinen Namen erben, noch in spä teren Generationen benußt und bewohnt werden?

Fünfzehntens: Die deutschen Bauern nehmen beim Pflanzen und Pfrovfen der Bäume und ebensowohl beim Säen und Ernten auf das Alter und das Aussehen des Mondes besondere Rücksicht. Diese Aufmerksamkeit, welche sie den Mondphasen widmen, wird häufig ihrem Aberglauben zugeschrieben;†)

*) Die Deutschen sagen: „Müßiggang ist des Teufels Ruhebank.“ Zu den Kindern sagen sie:

Arbeite treu und glaub es fest,
Daß Faulheit ärger ist als Pest,
Der Müßiggang viel Böses lehrt
Und alle Art von Sünden mehrt.

**) Die Deutschen haben Maxime, die, wenn beobachtet und in der Praxis ausgeführt, höchst vortheilhaft wirken, z. B.: „Eine fleißige Hausfrau ist die beste Sparbüchse “—„Erwerben und sparen zugleich, macht am gewissesten reich.“ Zuweilen, wenn der Vater nicht mit der Wahl des Sohnes oder der Tochter einverstanden ist, pflegt er den sprichwörtlichen Vers zu zitiren: „Der Ehestand ist ein Hühnerhaus, der eine will hinein, der andere will heraus."

***) Ein deutsches Sprichwort sagt: „Im kleinsten Raum pflanz' einen Baum und pflege sein, er bringt dir's ein.“

+) Call this superstition, or anything else, the German farmers of Pennsylvania, were no more superstitious than others. "The common people of England believe that the moon does exercise great influence on human affairs. The times for killing animals for food, cutting down wood for fuel or other purposes, sowing seeds of various kinds, are all regulated by the age of the moon." Chamber's Ency. Article, Moon. Es hat stets eine Meinungsverschiedenheit unter den Männern der Wissenschaft darüber geherrscht, ob der Mond Einfluß auf das Wetter, die Früchte 2c. habe. Etliche behaupten, daß der Mond auf das Wetter, die Einheimsung der Erntde, das Fällen der Bäume, das Erbauen der Zäune, Häuser 2c. besondere Einwirkung habe. Die Forstgeseße Frankreichs verbieten das Fällen der Bäume während des Wachsens des Mondes. In den ausgedehnten Waldgegenden Deutschlands ist die Meinung vorherrschend, daß Holz, welches nicht während Vollmondzeit gefällt wird, bald wurmstichig oder faul wird. Von den alten Germanen schreibt Tacitus: "Count nisi quid fortuitum et subitum incideret, certis diebus, cum aut inchoatur luna, aut impletur nam agendis rebus hoc auspicatissimum initium credunt." (Sie kommen, wenn nicht ein unvorhergesehener oder plößlicher Fall eintritt, an bes stimmten Tagen, beim Neu- oder Vollmond zusammen, denn dies scheint ihnen zu Verhandlungen günstigste Zeitpunkt.) De Moribus Germaniæ, §11.

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wenn aber die Thatsachen, welche Mr. Wilson in seinen Beobachtungen über Cli maten mittheilt, wahr sind, so muß ein Theil ihres Erfolges der aufmerksamen Befolgung dieser Rücküchten zugeschrieben werden.

Sechzehntens: Nachdem die Geschichte der deutschen Agricultur soweit mitgetheilt ist, würde es kaum nöthig sein, hinzuzufügen, daß eine deutsche Bauerei leicht von denjenigen der andern Bürger des Staates, durch die überlegene Größe ihrer Scheunen; die einfache aber solide Form ihrer Wohnhäuser; die Höhe ihrer Einfriedigungen; die Ausgedehntheit ihrer Obstgärten; die Fruchtbarkeit ihrer Felder; die Ucpvigkeit ihrer Wiesen; die überall sichtbare Wohlhabenheit und die Zierlichkeit und Sauberkeit aller ihnen gehörigen Gegenstände, zu unte: scheiden ist.

Der deutsche Handwerker besigt etliche der geschilderten Charakterzüge der deutschen Bauern. Sein erstes Streben geht dahin, ein unabhängiger Grundeigenthümer zu werden; deshalb finden wir so wenige von ihnen in gemietheten Häusern wohnend. Das größte Compliment, welches man ihnen machen kann, besteht darin, wenn man beim Betreten ihrer Häuser sie fragt: 3st dieses Haus Euer Eigenthum ?" Sie sind fleißig, sparsam, pünktlich und gerecht. Seit ihrer Niederlassung in Bernsplvanien haben Viele derselben sich mechanische Kenntnisse erworben, die augenblicklich in einem neuen Lande besonders nüßlich und nothwen dig sind; indeffen sie jedoch keineswegs ihr von Deutschland mitgebrachtes Fach vernachlässigen, sondern dasselbe mit Eifer und Erfolg fortsegen.

Aber das Genie der Deutschen in Pennsylvanien ist nicht auf den Ackerbau und das Handwerk allein beschränkt,*) sondern auch als Kaufleute sind sie erfolgreich, weil sie aufrichtig und pünktlich sind. Die Bank von Nord-Amerika hat seit ihrem Bestehen die vollständigsten 3 ugnisse der Ehrlichkeit und Pünktlichkeit derseben in allen ihren pecuniären Verpflichtungen erhalten. (Fortschung folgt.)

Gesellige Unterhaltungen der Deutschen Cincinnati's vor dreißig Jahren.

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Sereits im vierten Jahrgang des Pionier", Seite 210, ist ein aus der Feder des damaligen Redakteurs, Herrn Carl Rürelin, geflossener Artikel: „Das erste deutsche Frauenkränzchen in Cincinnati" erschienen, wozu gegenwärtige Skizze, indem dieselbe ein getreues Bild der Entwickelung des deutschen geselligen Lebens

*) Der Astronome David Rittenhouse (Rittenhaus), geboren 1732, gestorben 1706, war von deutscher (Schweizer) Abkunft. Ueber ihn schreibt Thomas Jefferson: "Rittenhouse is second to no Astronomer living; that in genius he must be the first, because he is self-taught. As an Artist he has exhibited as great a proof of mechanical genius as the world has ever produced. He has not, indeed, made a world, but has by imitation, approached nearer its Maker, than any man who has ever lived from the creation to this day." Jefferson's Notes of Virginia, p. 90. spielte hier auf das von Rittenhouse verfertigte höchst künstlich construirte Planetarium J. D. R.

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Jefferson

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Cincinnati's und des gesammten Westens giebt, füglich als Supplement dienen mag. Als Ergänzung jenes Aufsaßes muß hier noch bemerkt werden, daß die deutsche Einwanderung der dreißiger Jahre, die zum größten Theil durch die allzuftrengen Väter" (resp. Fürsten) der deutschen „Vaterländer," von der jedem Menschen theuren Scholle, auf welcher er das Licht seiner Tage erblickt, gewaltsam vertrieben worden, sich hier im damals noch stark binterwäldlerischen Cincinnati kaum behaglich fühlen konnte, besonders was das Gesellschaftsleben anbetrifft. In jener Zeit gab es keine andere deutsche Gesellschaft, als die der Kirchen, und diese war, um eine alte Phrase zu gebrauchen, stark gemischt". Die geselligen Zusammenkünfte der Männer waren auf vier bis fünf Wirthschaften beschränkt und die Frauen - je nun, die konnten zu Hause bleiben. Damals wagte es noch keine Dame mit dem Herrn Gemahl die Schwelle eines Saloons zu betreten, und die Wirthschaften wie der Atlantic Garten", Hildebrandt's", "Wielert's", „Schidlings", u. s. w., wo man heute allabendlich hunderte von Damen aus den besten Kreisen, ein paar Stündchen in Gesellschaft der Familie, beim edlen Gerstensaft zubringend, antreffen kann; wo die rauschenden Weisen einer trefflichen Kapelle noch obendrein die Gäste mit köstlicher Musik traktiren, solche Wirthschaften gab es damals noch nicht. Und erst die Tanzvergnügungen jener Zeit, die waren fast immer böchst ungesellig und wurden meistens durch rauhe Bursche auf wilde Weise gestört; wobei Prügeleien, Mord und Todtschlag zu den Alltäglichkeiten gehörten. Kein Wunder also daß sich die an feinere Sitten und Manieren gewöhnten Deutschen dabei ungemüthlich fühlten, und in ihrer Verlassenheit auf Mittel und Wege fannen auch hier deutsches gesellizes Leben einzuführen.

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Ein Gesangverein wurde in's Leben gerufen, die „Liedertafel,“ dessen Geschichte bereits im Jahrgang 6, Seite 290 u. ff. des „Pionier" geschildert ist, allein das genügte nicht. Zur Ergänzung aber wurden monatliche „Kränzchen“ veranstaltet, welche dann von Zeit zu Zeit mit allerlei Novitäten ausgestattet wurden, und die allmählig eine deutsche Geselligkeit hier einführten, wie sie heute kaum mehr existirt. Diese Kränzchen wurden zuerst an der Ecke der Fünften und Sycamore Straßen in der zweiten Etage des kleinen Saloons des Herrn Fechheimer gegeben. Die Haupt= Leiter derselben waren die Familien Emil Klauprecht, August und Wilhelm Friedeborn, Anton Hesing, Steinberg, Musiklehrer Erb, Anton Nülsen, Heinrich und Johann Koch, Adolph Menzel, Musiklehrer Scheidler, H. M. Grönland, Lieutnant Regler, Christian Lange u. f w.. Man kam zusammen, plauderte, aß, trant und führte kleinere Unterhaltungsspiele auf, alles in streng abgeschlossener Gesellschoft. Die Kosten waren sehr gering: jeder der anwesenden Herren zahlte einen Dollar, was gewöhnlich Alles deďte.

Auch an Ueberraschungen fehlte es dabei nicht. Einmal kleidete sich die ganze Gesellschaft, auf Verabredung in Tyroler Tracht. Ein anderes Mal hatten Klauprecht und mehrere der jüngeren Herren einen Polichinellkasten mit einem Marionettenspiel angefertigt. Die Herren Menzel und Klauprecht schnitten die Puppen und bemalten sie, und die Damen kleideten sie an. Das war aber geheim geblieben und nur Wenige waren eingeweiht. Zwar hatte man allerhand munkeln hören, aber Niemand wußte, was es geben würde. Als sie Abends zusammen kamen, stand der Kasten, etwa vier bei sechs Fuß groß, da, und nachdem alle anwe

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