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sagte, wo die Pferde seien. Sie gab ihm aber den Rath die Pferde nicht zu nehmen. da ihn die Indianer sonst tödten würden. Sie versteckte ihn jedoch in ihrer Hütte, bis die Indianer nach Hause zogen, worauf sie ihm dann zur Flucht verhalf. Als McMahan in Wheeling ankam, fand er daß seine Frau nach dem Hause ihres Baters zurückgekehrt sei, in der Meinung, daß ihr Mann von den Indianern getödtet wäre. Er erzählte den Leuten, daß er nie ein so schönes Land gesehen habe; daß die herrliche Scenerie und die Fruchtbarkeit des Bodens jede Beschreibung überträfen, und daß in nicht gar ferner Zeit die Weißen dieses fruchtbare Thal besiedeln und bevölkern würden. Achtzehn Jahre später (1799) zog er mit seiner Familie selber dahin und seine Nachkommen leben heute noch in Roß County.

Im Jahre 1795, während Wayne mit den Indianern unterhandelte, kam eine Gesellschaft von Manchester am Ohiofluß nach dem nordwestlichen Territorium, um dasselbe zu erforschen, vornehmlich dae Sciotothal. Die Führer der Gesellschaft waren General Nathaniel Massie, Robert W. Finley und der deutsche Geometer Joseph Fallenach. Nachdem sie einige Tagemärsche gewandert waren, gelangten sie an die Fälle des Paint-Creek, woselbst sie frische Spuren von Indianern entdeckten, nnd bald darauf vernahmen sie die Gloden ihrer Pferde. Sie organisirten sich schnell und nachdem sie eine kurze Strecke weiter zurückgelegt hatten, fielen sie auf das Lager der Rothhäute. Sie machten sogleich einen Angriff auf die Wilden, die, überrascht eilig die Flucht ergriffen, wobei sie mehrere Todte und Verwundete zurückließen. Am andern Tage wurden die Truppen von einer starken Indianerbande angegriffen, die sie aber nach hartnäckigem Kampf in die Flucht schlugen.*) Georg Vincent Heller und dessen Bruder Jakob, zwei Hessen-Darmstädter, welche mit den Hessen unter Knyphausen nach Amerika gekommen, bei Trenten gefangen genommen und parolirt worden waren und die sich darauf in Pennsylvanien angesiedelt hatten, betheiligten sich an diesem Gefechte.

Nachdem sie das Thal allseitig untersucht hatten, zogen sie wieder nach Virginien zurück jedoch mit der Absicht, hier eine Niederlassung zu gründen. Im Winter darauf vernahmen sie die Nachricht von dem durch General Wayne zu Greenville am 2. August 1795 abgeschlossenen Vertrage, und im nächsten Frühjahr (am 1. April) zogen General Massie und mehrere der Kundschafter des vorigen Jahres von Manchester aus auf's Neue nach dem Scioto-Thal. Sie pflanzten circa 300 Ader Korn an, und im August desselben Jahres legte Massie die Stadt Chilicothe aus.**) Sie war in einem dichten Walde gelegen und die Straßenecken wurden an den Bäumen gezeichnet. Den ersten Ansiedlern wurde ein Bauplaz gratis gegeben und bis zum Herbste desselben Jahres waren etwa zwanzig Blockhäuser errichtet.

Den eigentlichen Aufschwung erhielt die Stadt jedoch erst in 1798, als Dr. Eduard Tiffin und dessen Schwager Worthington aus Virginien hierher auswanderten, nachdem sie dort ihre Sklaven freigegeben hatten. Die freigegebenen

*) McDonald's Sketches, pp. 57, 58.

**) Thomas Scotts Mss., in Howe's Hist. Coll. of Ohio, page 434.- McDonald's Sketches, p. 26. Historical Sketch of Ross County by H. T. Gould, p. 5.

Neger erwiesen sich jedoch in Ohio als nicht zuverlässig und faul, und so wurden. sie von Tiffin und Worthington entlassen, worauf sie nach allen Richtungen auseinander sich verloren. Dr. Tiffin, welcher später der erste Governör des Staates Ohio wurde (1802), wandte sich nun nach Philadelphia an einen EinwanderungsAgenten, welcher ihm dann eine Anzahl deutscher Einwanderer, die für ihre Ueberfahrtskosten je auf drei Jahre verkauft wurden, zusandte. So erhielt das Sciotothal gleich von Anfang an eine beträchtliche Anzahl Deutscher, welche, nachdem sie sich freigearbeitet hatten, später treffliche Ansiedler wurden. Unter den Deutschen welche Dr. Tiffin auf diese Weise nach Chillicothe brachte, waren Johannes Stelinger, ein Pfälzer, der erste Zimmermann der Ansiedlung, David Holdermann, Conrad Bezer, Peter Guthmann, Anton Bezner, Peter Straußer, Johannes Braun, Martin Nungster, Friederich Pontius, Heinrich Straußer, J. Lörich, Johannes Map, die Gebrüder Joseph, Anton und Wilhelm Buchwalter, Joseph Conrad, Thomas Junk, Michael Busch, Johannes Busch, Joseph Clemens, Jakob Hoffmann, Abraham Alter, Jakob und Wilhelm Leister, Eberhard Herr, Johannes Weiß, Jakob Schweizer, Wilhelm Goldsberg, Johann Fernauer, Abraham Pöppel, Friedrich Frei, Christian Benner welcher später die ersten Eisenwerke an den Fällen des Paint Creek errichtete - und sein Bruder Heinrich Benner, beide Schmiede, Joseph Warnuch, Jakob Ricket, ein Elsäßer, der mif Napoleon in Egypten war, Bernard Kleine, Peter Schenk, Philipp Mastron, Daniel Devoß, Franz Hester und seine Frau Maria, Jakob Bleking, Johannes Lang, Wilhelm Sattler, Heinrich Wilt, Dietrich Honold, ein Norddeutscher, Peter Leichtle, Gerhard Husmann, Johannes Methias, Michael Strüwe, Martin Baumann aus Kirchelspergen, Baden, Jakob Schulte aus dem Würtembergischen, Ludwig List aus Reutlingen bei Pfullingen, Würtemberg, und J. G. Lemle aus Grumbach, Oberamt Schorndorf, Würtemberg (deren Erinnerungen bereits im Jahrgang 2, Seite 19-20 des „Deutschen Pionier" mitgetheilt wurden) Johannes Hoffnagel, Joseph Nein, Michael Benner, der erste Schumacher im Thal, Joseph Hirn und dessen Bruder Johannes Hirn aus Jlhäusen, Elsaß, Jakob Hemmerle, Johann Mecklenburg,*) Jakob Selig aus Balingen Würtemberg, Peter Stegner und Andere. Sie kamen alle zwischen den Jahren 1798 und 1818 hierher, nach welcher Zeit Dr. Tiffin und sein Schwager Worthington, der mittlerweile ebenfalls Governör von Ohio geworden war, keine Emigranten mehr kauften.

Die Deutschen, welche wie gewöhnlich sparsam und frugal lebten, kamen, nachdem sie sich freigearbeitet hatten, rasch zum Wohlstand und die Grundeigenthumsregister von Roß County weisen sehr bald eine ganze Reihe Deutsche als Landeigner auf. So erstand Wilhelm Schnell bereits am 30. März 1798 den Bauplah 191 in Chillicothe von David Shelby für fünfundfünfzig Dollars, und Johann Collet erhielt am 30. Juni desselben Jahres seinen Kaufbrief auf Bau

*) Derselbe wird im Jahrgang 2, des „Deutschen Pionier," Seite 19 irrthümlicher Weise J. M. Lanberg genannt. In dem "Pioneer Record of Ross County, pp. 129-131 erscheint er als John McLandburgh, und Thomas Scott in seinen Mss. Noten: Howe's Hist. Coll. of Ohio p. 435, nennt ihn John McLanberg. In einem Kaufbrief einer Baustelle, welche er sich in 1806 erwarb, wird er jedoch Mecklenburg geschrieben. Records of Ross County, Vol. II. p. 119.

plaz, 261, von Nathaniel Massie, wofür er zehn Dollars bezahlte. Am 28. Juni 1798 erstand Johannes Möllhaus von Herrn Massie 100 Acer Land in Springfield Township, am Sciotofluß, für 25 Pfund Kentucky Courant. Johann Fenel laufte von Massie am 23. Juni 1798 den Bauplag 192 in Chillicothe für 3 Pfund; und am 2. Juni hatte bereits Eberhardt Herr aus Deutschland*) vor Samuel Harris und Frau die östliche Hälfte der Lot 263 in Chillicothe nebst darauf befindlichem Blockhause für $150 erftanden. Joseph Lamann, welcher einer von den ersten zwanzig Blockhäusern auf Bauplaß 223 in Chillicothe erbaut hatte, verkaufte dieses am 20. Juni 1798 an James Fulton für 35 Dollars. Jm Kaufbrief ist der Name Leming geschrieben in der Unterschrift jedoch Lamann.

Ludwig Igo, welcher mit seiner Familie im Jahre 1785 nach Pennsylvanien ausgewandert war, zog in 1794 von Lancaster County nach Kentucky und in 1798 von Kentucky nach dem Sciotothal, woselbst er von General McArthur das erste Stück Land am Twin-Creek kaufte. Sein jüngster Sohn Wilhelm Igo, welcher in 1811 auf demselben Grundstück geboren wurde, machte Herrn Rufus Putnam die folgenden Mittheilungen, die er aus dem Munde seiner Eltern habe: Sein Vater hat bei seiner Ankunft die Familie mit dem Wild, das er im dichten Urwald erlegte, ernährt. Um Mehl zu erlangen, nachdem der mitgebrachte Vorrath zu Ende gegangen sei, habe er von Zeit zu Zeit Fußreisen nach Limestone (das jeßige Maysville) in Kentucky gemacht, später habe er sich eine Handmühle gemacht. Seine Farm lag an dem alten Indianer-Pfad zwischen „Pee-Pee" und "alt Chillicothe." Ihm wurde im Monat Februar 1799 das erste weiße Kind in Roß County geboren, Paul Igo, welcher im Jahre 1871 noch in Illinois lebte.

In der Nähe des Hauses hörte Igo eines Abends einige Unruhe unter seinen Schafen. Er stand auf und ging mit der geladenen Büchse hinaus um zu sehen, was los fei. Er hörte die Hunde Etwas verfolgen, welches sich auf einen großen mehrere Fuß bohen Baumstumpen flüchtete. Als er nahe kam entdeckte er ein Thier auf dem Stumpen, er konnte jedoch in der Dunkelheit nicht unterscheiden, was für eines es sei, und so gut zielend als möglich feuerte er auf dasselbe. Dann rief er seine Frau se solle ihm die Pulverflasche und Kugelbüchse sowie den Ladestod bringen, welches sie auch that. In der Nähe des Stumpens hatte Herr Igo einen Haufen Holzspäne liegen, die er mittlerweile zusammenkraßte und anzündete. Ale Frau Igo zurückkam, hatte er bereits ein lustiges Feuer brennen, und bei dem Scheine desselben entdeckte er auf dem Stumpen einen mächtigen Panther, dessen funkelnde Augen wie zwei Feuerkugeln auf seinen Verfolger starrten. Herr Igo hatte bald seine treue Büchse wieder geladen und feuerte einen zweiten Schuß, welcher den Kopf des Panthers traf aber zu tief um das Gehirn zu verlezen. Jest begann das Thier rückwärts an dem Stumpen herabzuklettern, indessen Herr Igo seine Büchse abermals schnell lud, und als der Panther fast auf dem Boden angelangt war, schoß er denselben durch den Körper, welches seinem Leben bald ein Ende machte. Er maß neun Fuß von der Schnauße bis zur Schwanzspite. (Fortseßung folgt.)

*) "Eberhard Hare from Germany": Real Estate Records of Ross County, Vol. I, page 5. Dieses ist der vierte Kaufbrief auf den Registern des County.

Ein Artheil über die Deutsch - Amerikaner.

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„Der Amerikaner seßt voraus, daß jeder Fremde, der sich hier niederläßt, natürliche Tendenz hat, ein Amerikaner zu werden, und zwar nicht blos ein aufrichtiger Anhänger der freien Inftitutionen dieses Landes, sondern ein unbedingter Nachahmer der Sitten, Gebräuche und Denkweise der eingeborenen Amerikaner. Bei Irländern, Engländern und Franzosen wird dieser Assimilationsprozeß, verhältnißmäßig leicht vollzogen. Der Franzose, von Ratur leichtsinnig und oberflächlich, lebt sich erstaunlich rasch in die amerikanische Denkweise ein und bereichert sich ebenso schnell mit der sog. amerikanischen Solidität, als er sich beeilt, die französische Leichtfertigkeit in Bezug auf Tugend und Moral abzulegen. Der Engländer verliert nach und nach seinen nationalen Stolz und persönlichen Hochmuth, und seine Geringschäzung des amerikanischen Wesens, die er von Haus aus mitbringt, hindert ihn nicht, selbst mit Leib uud Leben ein Amerikaner zu werden. Der Irländer, „dem amerikanischen Herzen am nächsten stehend", bemüht sich feinen heimathlichen Dialect zu vergeffen und beeilt sich, im vollen Sinne des Wortes ein Hänkee zu werden. Ungleich schwieriger ist die Assimilation des deutschen Elements. „Es liegt etwas im deutschen Wesen, das der Amerikaner nicht begreift." Zwar befundet die deutschamerikanische Preffe eine enthusiastische Anhänglichkeit an die Institutionen des Landes und ein volles Verständniß der Details; aber sobald sich die Kritik auf den Amerikaner selbst, auf seine Sitten und Gebräuche bezieht, ändert sich das Urtheil. Die mangelhafte Bildung des Amerikaners, seine einförmigen, ungesellschaftlichen Manieren, seine materielle Richtung und dann nebenbei seine Bigotterie, das sind die beständigen Angriffspunkte der von den Deutsch-Amerikanern ausgeübten Kritik. Der Deutsch-Amerikaner liebt die demokratische Regierungsform dieses Landes von ganzem Herzen; aber er betrachtet sie in seiner eigenen Weise und glaubt die Zukunft der Demokratie besser zu begreifen, als die Amerikaner. „Der Staat ist seine Bassion, sein Idol; die bürgerliche Gesellschaft ist die höchste Einheit und Autorität, die er anerkennt, und doch verabscheut er die Einmischung des Staates in seine individuellen Sitten und Gewohnheiten. Der Staat hat nach seiner Anschauungsweise die Pflicht, alles Gute, Erziehung, Kunst, Wissenschaft, Industrie, zu fördern, aber nicht das Recht, die individuellen Freiheiten einzuschränken." Das Endziel des deutschens Strebens auf diesem Continent scheint ein mächtiger und hochorganisirter Staat" zu sein, der eine Gesellschaft umfaßt, welche die größte Verschiedenheit und Unabhängigkeit mit Bezug auf die individuelle Lebensweise" gestattet.

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Im Vorstehenden haben wir den Gedankengang eines in der Philadelphier Preß" erschienenen Leitartikels über die Deutsch-Amerikaner mitgetheilt. Wir können der Hauptsache nach diesem Urtheile bestimmen. Engländer, Franzosen und Irländer haben zum großen Theil die nämlichen Schwächen und Vorzüge, wie die eingeborenen Amerikaner; kein Wunder also, wenn sie sich rascher assimiliren und die vorhandene Denkweise, ohne viel za opfern, zur ihrigen machen. Der Eng= länder bringt die Sprache, die realistische Richtung und die Bigotterie mit, die er hier, nur unwesentlich verändert, wiederfindet. Der Irländer hat Wenig oder Nichts

zu verlieren und Alles zu gewinnen. Was den Franzosen betrifft, so ist er vermöge seiner Geschmeidigkeit und seines unverwüstlichen Talents, die Dinge zu nehmen. wie sie sind und das Grübeln Andern zu überlassen, ein weit bequemerer Assimilationsstoff, als der langsam prüfende und überlegende Deutsche. Wenn das Verständniß der Institutionen dieses Landes und der feste Wille, sie geistig zu verarbeiten und mit Bewußtsein zu realisiren, das Kriterium des Amerikaners ist, dann ist der Deutsche zugestandenermaßen der beste Amerikaner, den man sich denken kann. Erfordert aber der Begriff des Amerikanerthums das Aufgeben der individuellen Denkund Lebensweise und die kritiklose Aneignung und Nachahmung der vorhandenen Sitten und Gebräuche, dann ist es dem Deutschen ganz unmöglich, ein Amerikaner zu werden. Man kann sagen, daß Jeder das Beste, was er hat, in den Schmelztiegel wirst, aus dem die amerikanische Nation hervorgehen soll: Der Eine das einseitige, aber nügliche, realistische Streben, der Andere seine willige, durch keines Gedankens Blässe angekränkelte Thatkraft, der Dritte die Elasticität seines Wesens und der Vierte sein Sinnen und Denken. Wo nun wahlverwandte Elemente genug vorhanden sind, da gehen sie rasch Verbindungen ein; im anderen Fall dauert der Proceß länger.

Der eingeborene Amerikaner und die ihm wahlverwandten Engländer, Jrländer und Franzosen vereinigen sich mindestens in dem Punkt, daß sie ihr Denken. vorzugsweise auf die praktischen Bedürfnisse des Lebens richten. Sie alle huldigen. entschieden der realistischen Richtung, für welche das Utilitätsprincip das einzig maßgebende ist. Dieser Tendenz verdankt man zahllose Errungenschaften und Vortheile, welche der menschlichen Gesellschaft zu Gute kommen. Allein mit dieser einseitigen Tendenz fann man kein Gemeinwesen aufbauen. Die amerikanische Republik selbst ist keineswegs ein Product solcher Utilitätsbestrebungen. Die Herstellung der Grundlage unseres Staatswesens erforderte denkende Männer, die unendlich viel weiter sahen, als der Erfinder einer Nähmaschine oder der Verwalter einer Eisenbahn-Compagnie. Nun kommt allerdings der Geist, den dieje Männer in den Institutionen des Landes niedergelegt, in den realistischen Bestrebungen der Gegenwart auch zur Geltung, denn es liegt im Wesen solcher geistigen Kräfte, die Geschlechter der Menschen zu überdauern. Allein die einseitige, realistische Tendenz der Gegenwart ist nicht Schuld an der Permanenz der Herrschaft des Geistes unserer Institutionen. Hinge es einzig von ihr ab, so stände es schlecht um die Constitution und um die Freiheiten der Vereinigten Staaten. Es muß Bürger geben, welche über dem Jagen nach materiellen Erfolgen die Pflege dieser geistigen Interessen nicht vergessen. Und hier treten die Deutschen eine der wichtigsten Aufgaben an, die ihren besonderen Fähigkeiten und Neigungen übertragen werden. Dieses große Bolt von Mechanikern und Handelsleuten sieht es sofort, wenn an der Dampfmaschine eine Schraube los ist, oder wenn das Schiff ein Leck hat; aber diese Leute haben gar oft nicht Zeit, sich um die wichtigsten Intereffen des Staats zu kümmern, und sie dürften es zu spät sehen, wenn die Constitution ein Loch bekommt. Der Deutsche dagegen, mit seinem abstracten Denken, wendet sich gern solchen Fragen und Interessen zu, und es sollte uns leid thun, wenn die Amerikaner schon so einseitig realistisch geworden wären, daß sie dieses Streben nicht verstehen und nicht zu würdigen wissen. (N. Y. Staatszeitung.)

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