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sur 3 Koffen und einen Stift haben. (f. Trefiren, Pas Gerbebanf auf der Passeite ab. (f. Utfleischen) Sas fufenmacher)

beschabte fell wird alsdenn auf einer Leine getrodret; Trefter, Trister, Weintrefter, Weintreber, dann zum zweytenmal auf der Passeite mit Salzwajer bea (Weingärtner) die von dem Wein bey dem Keltern übrig. ftrichen und nunmehr mit dem påđeleisen (1. diers) bleibende ausgepreßte Hülsen und Kämme. Sie dienen

Sie dienen gepóckelt, (f. Póckeln) wodurch das Leder ansångt weiß Juförderst, durch Aufgießung frischen Wassers Lauer und rein zu werden. Nach diesem werden die Haare des oder Trifierwein daraus ju maden, aud, kann man Fells mit einen Kamm glatt gekämmt, wieder mit But, Branntwein davon abziehen.

ter oder Schweinschmalz auf der Aasfeite eingerieben, und Treten, (Beingärtner) eine Arbeit, die bep der Wein in den Treckstoc eingepackt, daß die Haare auswendig, lese von den Trettknechten mit den Füßen verrid)tet die Uasseite fich aber inwendig berühre. Vorher aber wird. Wenn von den Buttenträgern die gefammleten bat man auf den Boden der Tonne, die den Refsel berührt, Erauben in die etwas von der Erde erhaben stehenden drey bis vier Meßen Ságespåne geschüttet und unter den Beinbutten und Bottiche geschüttet worden, so inússen Kessel wird Feuer gemacht. Der Kürschner steigt in den die Trettfnechte sotche mit den Füßen woht treten, daß Trectstock und bewegt darinn die Balge mit den forben der Saft durch ein Loch in das untergeferte Faß abgezapft dergestalt untereinander, daß die untersten zu obeift betauf Werden farin. Bey die fer Arbeit muß man keinen Fleiß getrieben werden, und zwar so lange, bis die Bågespánie fparen, te besser der Wein getreten worden, desto leichter alles Fett an sich genommen haben, welches in zwep läßt er fich aadıınals presjen. an den Orten, wo das Stunden geschieht. Findet es sich nach diesem Treten, Preffen nicht gebräuchlich ist, zerítójt man die Trauben daß die Haare der Felle noch nicht völlig vom Fett befreyet mit hölzernen Stampfen. Wenn die Trauben ihres mete find, to bringt man sie wieder in die Trampeltonne, in ften Sasts durch das Treten beraubt find, und das Uba weldher die Hälfte Sand und die andre Hälfte Gips ist, fapfen geschehen ist, so werden sie auf die Preise geschlagen die man zu dem Ende vorher in einer eijernen Pfanne and ein Saß gemacht, welcher durch die Spill.oder recht heiß gemacht hat. Man legt die Pelzwerfe darein Baumpresse so gedruckt wird, daß vollenos alles abflibet, und oreht dle Torne mit den Petzen eine Stunde lang was vom Treten zurůdgeblieben ist. Es veriteht sich darinn herum, so begiebt sich das Fett vollends in den fchon von selbjien, daß die Trittknechte ihre Füße sehr warmen und recht trocknen Gips hinein, der es so begies Jauber waschen müssen, wenn sie treten sollen,

rig aufnimt, als geschabte Kreide Wasser in sich nimt. Trecen, das, des Taffentorites (Seidenmanu. Hierauf, werden die Balge ausgepackt, Sand yas Gips Faktur) da man den Taffent bald mit z bald mit 4 Fußs mit Ståben aus den Haaren getlopft, und sie noch eins tritten und mit 4 oder 8" @chaften webt, um die Fäden mal auf dem fcharfen Abzieheisen (1. diefes) auf der 245 der Rette desto läftiger zu führen, daß sie sich nicht scheus feite abgezogen, um die Uasseite recht rein und weiß zu ren und defto eher reißen; so muß man die Fußtritte mit schaben. Diese legte Arbeit giebt dem Pelzwerk alle seine der Schaften doch also verbinden und treten, daß allemal Vollkommenheiten. die halbe Sette Sach mache; weil die Verbindung der Tretthaspel, (Bergwerf) ein Safpel, welcher ver. Kettenfäden mit dem Einschlag geradlinigt oder teinwands mittelst eines Trectrades in Bewegung gelegt wird, und artig ift. Wenn derohalben 8 Schäfte und 2 Fuftritte das Erz aus den Schachten fördert. Man letzt zu diesem vorhanden,

so werden 4 und 4 Sdhafte an einen Fuß: Endzweck ein Geviere, wie auf allen Ziebschechten, tritt gebunden, doch alio, daß immer ein Schaft mit dem (f. diefe) wo Haspel angebracht werden, dessen Hélier is andern abwechselt, d. i. an den einen Fußtritt wirs der Zoll breit und 1 Fuß dick find. In dem einen Ende des 1ste, ste, ste und 7te gebunden, an den andern aber ziehscyachts zapft man in das Geviere eine is Zoll dide der zte, 4te, 6te und ste Schaft. Gebraucht man aber und breite Haspelftúße, die bis an das Zapfenlager, wels 4 Fußeritte zu den acht Schaften, so bindet man an den ches entweder von Eisen gegossen, oder auch nur von Holz ersten Fußtritt redter Hand den 'iften und 3 ten Sdaft

, in den Kopf der Haspelstüße eingelassen, 4 Fuß hoch, und den aten and 4ten an den zweyten Fußtrict rechter Hand. mit Streben versehen ist, ein. Eine andre solche Haspels Der 6te und ste wird an den ersten linker Hand, und stůlke, oder einen sogenannten Radebox, stellt man in ber ste und 7te an den Zeytin linker Hand angebunden. einer Entfernung von 8 Fuß von dem ersten außerhalb Alsdenn wird auch bey dem Weben mit benden Füßen dem Ziehschacht, aus; und machet 'eine 18 Zoll dicke zwis zugleich getreten, entweder rechts und links nach der fden den Radebook passende Welle mit ihren eisernen 302 Mitte iu , oder aus der Mitten nach der linken und rechpfen, die an dec Werze, oder ihrem vordern Ende, 3 ten mand zu.

Und in beyden Fallen geliet die halbe Kette Zoll dick ist, und ihre Bleuel (1. diese) hat, deren jeder in tie Hobe und die halbe bleibt unten, und macht gleis i fug 6 200 lang, auf einer Seit 1 Fuß 4 Zoll, und des Fach zur leinmandartigen Berbinoning,

auf der andern i Fuß 8 Zoll breit und 1 Zoll dick Treten der Pelzbålge. (Kirsduer) Nachdem die ist. Die Welle selbit aber wird mit 2 oder 3 eisernen 2 Pelze in der Trampeltonne getreten worden sind, (T. 308 breiten und 4 Zoll dicken Ringen beschlagen. Durch dile) fo nimt man die Bålge aus derselben heraus, bes diere Welle macht man oren durchgehende Arme, auf wel #reicht die Aasseite mit Salzwasser und fleischt sie auf der chen der Kranz des Rades au6 Krummlingen gemacht

wird, und welcher 4 Fuß weit seyn muß, damit 2 Måns linigter Triangel, dessen Seiten lauter gerade Linien ner in dem Rade treten und folches bewegen fönnen. Die find, und trummlinigter, dessen Schenkel aus Zirkels Kelle dienet antatt des Haspels, worüber das Seil zum stúden bestehen.

stucken bestehen. 3) Each den Schenkeln, und da Fördern geht. (f. Haspel)

nennt man ihn einen gleichfchentlichten, woran zwer Trettcad, Crittrad, Fr. Timpan, Mechanit)

fr. Timpan, (Mechanit) Seiten gleiche Långe haben; einen gleichseitigen, der ein Rad an einem Mühlenwerk, welches durch das Auf- drey gleich lange Seiten hat, und einen ungleichseitis treten von Menschen und Vieh'umgetrieben wird. Sie gen, an weichem keine @eite der andern gleid, ift. 4) Werden entweder schräge liegend oder aufrechtstehend anges Wach den Winkeln, da ist er nåmlich ein rechtwinës bracht. Die ersten werden am wenigsten gebraucht. Die lichter, in welchem ein rechter Winkel anzutreffen ist. legten werden auss oder inwendig getreten, und diese sind Ein spitzwinklichter, in welchem alle drev Winkel spise die gerneinsten, wie man an den Krahnen und bey dem Winkel sind, und wenn diese ven gleicher Größe, wie bey Juge der Goldscher Silberstangen, und andern Hebes den gloichseitigen, so nennet man auch diesen tu das besona jeuge bemerken kann. (f. auch Laufrad)

dere einen gleichwinklichten, und endlich einen ffumpf Trettung, (Bergwerf) wenn man die Erze auf einem winklichten, bep weldiem ein stumpfer Winkel anzutref, Sange Firstenweise gervinnt, so laßt man auf sehr mach fen ist. Wenn im übrigen das Wort Dreyecť oder Tritigen Gängen auch die Firsten zu Zeiten so lange fiehen, angel ohne einigen Zusatz gebrauchet wird, und nicht aus bis sie sich von ihrer eigenen Last ziehen und herunter fale dem vorhergehenden zu ersehen ist, daß es von einer besona len, und diese Gewinnung, wobey man die herunterges dern Art der frumınlinichten zu verstehen fer, so muß man brochene Stücke noch mit Schlågel und Eisen und Schies 88 allezeit von einer Figur amnehmen, die in drey geraden Ben gewinnt, nennt man die Trettung.

Linien eingeschlossen ist. Treue, Fr. Fidelité, (Maler) die Genauigkeit des Triano, (Baukunft) ein ganz niedriges Gebäude, toelMalers, die Sachen und Figuren dem Ueblichen gemäß, ches an einem schattichten Ort in einem Busche gebauet ist, porzustellen. Nämlich nach Karakter, Kleidungen u.s.ro. um frische Luft darinn zu haben. Es ist insgemein bey

der Leute, welche die vorgestellte Handlung thun, und ansönlichen Residenzen oder Lustsdlössern von dem Haupta nach Beschaffenheit des Orts, tvo sie sich zugetragen hat. garten etwas entfernt und weit abgelegen, sonst aber auf Man sagt auch eine getreue Kopie.

das prachtigste aufgeführt. In Italien werden dergleis Treuge steben, (landroirthchaft) wird von den Kün chen häufig angetroffen und Calini genannt. ben gesagt, wenn fie bey der Serannahung ihrer Kalbes Tribbliner Seide, Spinnseide, diejenige Seide, jeit keine Mild mehr geben.

To gleich auf die Tramseide in Ansehung der Güte folget, Triangel, Dreyed, ist eine von drey Exten einge und zu allerley Drahtnummern und Gespimft fich schickt. folossene Figur. Ob nun schon diese Figur dem Ursprun. Triboulet, (Uhrgehäusemacher) ein meslingner abges ge nach die einfachste ist, so ist sie doch ihres allgemeinen fürzter Kegel, durchgångig massiv, etwa 1 Fuß hoch, in Nukens halber , die allervortreflichste und unentbehrlichste; dem Durchmesser der untersten Grundfläche 24 bis 3 denn ohne den Triangel tónnen die geometrisdien Wahr: Boll, im obersten aber soll start. Mati bildet darauf Heiten und andre Aufgaben meder erwiesen, noch aufgelößt die Mundftúde der Uhrgehäuse. (f. diese) werden; und gleich wie keine einige mathematische Wissen Trichrus , lat. (Bergwerf) ein schwarzer Blutsteint. schaft der Geometrle enthebren tann, also hat auch die Er ist strahlicht und von gleicher Zusammenfeßung, wie Lehre der Triangel ben allen ihren Großen Duben. Man der rothe Blutstein, doch etwas hårter. Die Farbe ist bebient fich aber meistentheils der Drepede, die einandı: zwar schwach, reibt man ihn aber, so wird er róthlich nur gleich sind. Es find aber die Dreyede einander gleich, oder gelblicht. Zuweilen giebt er gar , wenn er auf einem toenn sie gleiche Grundlinien und Höhen haben. Zehn: Reibstein gerieben wird, drey Farben, schwarz, roth und lid sind sie hingegen einander, wenn alle drey Winkel weiß, daher er den Namen erhalten. insbesondere einander gleich sind, ode; auch nur ein Bins Trichter, (Klempner) ein von Blech verfertigter obert tel in einem Dreyede einem in dem andern gleich ist, ' und weit und unten rund zugespißter Einsaß, wodurch man die Seiten ro sie einschließen begeerseits proportional find, alle fließende Sachen in Fåsser, Flaschen sc, lassen fann. bber wenn alle drey Seiten des einen; den drey Seiten Die großen hölzernen Trid,ter , To bey dem Füllen der des andern proportional sind. Endlich sind die Dreyecke Bier- und Weinfasser gebraucht werden, heißen Fålhålsea einander ähnlich und gleich, wenn zwey Winkel und eine (1. diesen)

elte, oder zwey Seiten und ein Winkel, oder alle drey Trichter, . Minentrichter. Seiten beyderseits einander gleich sind. Die Benennuns Trichter der Wachs. und Pechfadeln, Fr. En. gen der Triangel find mannigfaltig, nachdem solche nåms tonnoir, (Wachtlichtzieher) ein Behältniß in Gestalt eia lich in Betrachtung gezogen werden. Denn 1) nach den ner Haube eines gemeinen Trichters, welches auf die Fa. Flächen, woran er zu betrachten vorkomt, ein Triangel celn gemacht wird, um dadurch zu verhindern, daß das auf ebener Fläche, triangulum planum, oder ein sphas Wachs oder Pech nicht auf die Hände oder Kleider fade. . · rischer Triangel, der auf einer erhabnen sphérischen Flache Sie sind von Pappe oder aus wohl von Eisenblech. Im Ang befindet. 2) Rady den Linien beißt er ein gerades ersten Fall nimt man Pappe, die nach der Dice und Höhe.

REE

der Fackel größer oder Fleiner feyn muß. Man schneldet die Bibe steige; und sobald der Triebsand 'mieder in feit dieji Pappe auf der einen Seite rund, damit der halbe Gleichgewicht komt, steigt der Pfahl wieder in die Höhe. Theil eines Zirkels werde. Man ftelle sich hiebey einen Uber dieses isis nicht allein, was den Grund schliinm mas Zirkel vor, den man in einer geraden Linie durdyschneidet, chet, sondern das Auslaufen macht ihn noch schlinimer, welche bennahe durch den Mittelpunkt geht. Man mias und dieses kann von dem schlechtesten Strom verursachet let gemeintglid) diese Pappensticke im blauen Grunde, mit werden, das er den Trieb and in der Tiefe lobspület und einem Beppen oder mit andern Sinnbildern. Diese zwey forttreibet. Daher ist es nicht ratham, ben Wasserbauen zirkelförmige Theile náhrt man zusammen, welche denn am Ufer große Pjáble einzutreiben, sondern ich lieber der wie eine Dúte von vier Eden worden, worein die Fackel Sentschlachten von Faschienen oder Würften mit de gesetzt, und daran mit übergoldeten Någeln bevestiget wird. zwischen gefüllter Erde und Rasen, auch kleinen Pfåhlen, @ind diese Trichter von Eisenblech, fo nialet man sie welche durchgeschlagen werden, zu bedienen. gleichfalls mit Delfarben an.

Triebstahl, Kleinuhrmacher) ein Stahldraht, wos Trichterregal, ein Regal, (1. dieses) oder Schnarr: von derselbe die Getriebe der Uhren verfertiget. Die deut werk in ven Orgeln von 8 Fußton.

then Uhrmacher erhalten denfelben aus den Englischen und Trieb, l. Getriebe.

Genfer Uhrfabriken, den dieselben durch eine Maschiene Triebel, der frumme Arm an der Welle eines Spuls ziehen, nach Art des Drahtzuges, wo er gleich die Geer rades, wovon dasselbe herüm gedrehet wird. (1. Kurbel) italt von 6, 7, 10 und 12 Triebstöcken erhalt. Hieraus

Triebelmeifter, bey der Bienenzucit in einigen Ges etvellet, daß zu jedem Triebstahldraht bey der Zugmaschits genden soviel, als der Binenmeister.

ne ein andres Zieheisen eingerbt werden müsse, das die Triebfeder, eine jede elastische Feder, die mit ihrer eine oder die andere beftinimte Pécher zu den Stócken des Schnellfrast die Theile einer Maschiene in Bewegung Tes Triebstahls hat. (f. Getriebe 3.) ket, . B. die Ubrfeder, die die ganze Bewegung der Uhr Trieges, eine besondere Art Leinwand, welche in des verursachet.

Schweiz, und besonders zu Zoffingen, gelvebet wird. Triebbainmer, (Windenmadet) ein Hammer, der Triglyph, [. Dreysdhlig. dem Schrothammer (f. diesen) gleichet, und eine flache Trift, Schwenkbaum, Fr. le travers de la machiSchårfe bat, womit der Professionist den ersten Einschnitt ne, par laquelle se tirent les mines, (Bergwerk) ein zu den Staben eines massiven Getriebes macht. Nachdem an der Spindel des Gépels queer über bevestigter langer das Getriebe in seine Stöcke eingetheilt ist, so macht er Baum, an dessen Enden Docken mit einem Siße heruns mit der Schärfe dieses Hammers gerade zwischen den bey: ter gehen, daß die Pferbe daran gespannet werden, und den Kanten jeder Fläche des eigentlichen Getriebes nach der der Ereiber sich auflegen fann. Lange einen starfen Einschnitt in das erhißte Eisen, und Crift, fr. la Champagne, s. Drift. höhlt hierdurdy schon in etwas den Zwischenraum zwischen Trigonometrie, ein Theil der Geometrie, melcher lehe zwen Sticken aus. (f. Gerriebe 2.)

ret, alle Triangel oder dreyeckigte Figuren nach ihren Wine Triebmaak, (Kleinuhrmacher) ein kleiner Haarzirkel

, feln und Seiten zu vermessen. Gleichwie die Triangel der hier diesen Mamen erhalt, womit die Stärke eines jes zweyerley find, die aus rechtlinigten Seiten, und die aus den Getriebes abgemessen wird. Man mißt init diesem Bogenseiten bestehen, also wird aud die Trigonometric Zirkel über drey gewalzte Zähne (1. Walzen der Zähne) verschiedentlich

) benannt, nachdem sie die eine oder die an: degjenigen Rades meg, welches das Betriebe bewegen soll, dere Gattung der Dreyecke abhandelt

. Die Trigonomes und die Eröffnung des Zirkels, die man hierdurd, erhält, erie betraditet an einem Dreyecke allein feine drey Winkel giebt den Durchmesser des Getriebes, dieses giebt ein Ger und seine drey Seiten: den Inhalt auszurechnen, wird triebe von 6 Stócken. (f. Getriebe 3.)

der Planimetrie überlassen. Ihr Zweck ift, aus dreyen Triebfand, Flagfand, ( Wasserbau) ein ro feiner der vorgenannten Theile des Triangels, es sen, ein Wins Sand, daß er gleichsam auf dem Wasser schwimmet, ob kel und zidey Seiten, eine Seite und zwey Winkel, odet er gleich seiner Feine wegen eine zusammenhangende Flås alle drey Seiten, die als bekannt angegeben werden, die che auszumadyen scheint. Aber wenn er zu trocken von

übrigen Libefannten aus urednen. dem Winde hinweg gewebet wirð, und alsdenin den Na

Trillanter Laut, (Jáger) wenn die Heidelerche rich men Slugfand erhalt, oder wenn er zu naß wird, sich mit Singen hören last. auffolet, und daher von dem geringsten Waffer hinweg de: Trillen, soviel als Drehen. schwemmer wat den kann. Dieser ist ben oljerarbeiten Triller, (Muhlenbau) ein Getriebe von fleinen oder der Fedylechytiste Gruno, denn es geht zwar ein Pfahl leicht furzen Stöcken, bis 24 an der Zahl, welches auf der Welo hinein, so lange fortgeid:lagen wird, sobald er abır eine le des Kammrades stedfet, wodurch dieses Getriebe, vero Weile still fteht, so belauget er sich im Frizbfande, und mitrelft des Stirnrades, herum getrieben wird. ff mit harter Mühe wieder zum weitern Eindringen zal Triller, Trillerchen, (Musifer) besteht in einem bringen Wollte man es versuchen, den Past alliurtark scharfen und deutlichen Súlagen zwoener zusammenliegens einzuireiben, so würde man erfahren, daß fich der Grund der oder benachbarter, und mit einander auf das hurtigste um den Pfahl berum hinunter siebe, aber auch herum in umwechselnder Klänge.

umwechselnder Klänge. Sie sind in keinem Städte una

terschies

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Driller

Trifta det

445 terschiedert, als in der Långe und Kürze threr Dauer, die flådhe aber ist ganz von feiner Wolle. Man hat ihn nach bey dem Trillerchen nur sehr klein ist. Die Sängerinnen allerley Musteru, gewürfelt, von verschiedenen Farben, liebin ein etwas seltsames Unschlagen der beyden zum Trils einfarbig und geblümt, weldre alle so gemacht werden, als ler gehörigen umwechselnden Klänge.

die verschiedenen Arten von Sainmt. (l. Diese und aud Trillerchen, f. Triller.

Kaffa). Sie sind nicht voll Elleu breit, und werden Trillig, f. Drillig und Jwillig.

ist in Deutschland eben so gut, besonders in Berlin, ges Trilling, Dreyling, auch Laterne, eine Art von mad)t, als in Frankreich und Flandern. Getriebe, (1. dieses) woran die Triebstöcke zwischen zwey Trip, P. Afchenzieher. Scheiben eingesebt find.

Tripel, Tripelerde, Fr. Tripel, (Bergmerk) eine Trillingscheiben, (Medyanikus) die randen Scheiben, thonbafte, magere, trockne und scharf anzufühlende Erde, worinn die Trillingsstöcke stecken, and mit diesen den Trils welche bisweilen schwammig, bisweilen derb ausjållt, die ling (f. diesen) bilden.

Finger gelb und roth macht, und an der Zunge klebt, ir Trillingswelle, Drillingswelle, Dreblingswelle, Seuer aber vest, und an Farbe dunkler wird. Bisiveilets (Mühlen- und Masdienenbau) diejenige Belle oder der ist er grant, weiß oder gelblic), und wird start zum Por Baum von verhåltuißmäßiger Lange und Stärke derjenis liren der Metalle gebraucht. Ben Mühlen- oder andern Maschienenråder , worinn sie ges Tripeterde, l. vorber. braucht wird, und worauf der Trilling mit seinen Srócen Tripeliren. (Zeugmanufaftur) Wenn leichte mooling steckt. (f. Die feni)

Zeuge, z. B. Krepp, gewebet werden, und die Wolle fehe Triukette, Ital. Cadena di: trilli, (Mufifer) eine eles reißet, so suchet der Weber das Reißen der Rettenfaden 09. mals unbekannte, ißt aber öfters zum Vorschein kommende durch zu hindern, daß er nid)t die Fäden in zwey chaite, Art von Anbringung der Triller, da bey Rufenweise aufe wie bey dem leluwandartigen Zeuge gewöhnlich ist, einpas. wärts (teigenden Noten jede dersetben ihren Triller führet, firet, sondern in viere, und auch mit vier Fußtritten mes die sich aber alle ohne Unterbrechung an einander schließen bet, damit die Fäden ver Kette weitläuftiger bey dem Wen müssen, als wäre es nur ein einziger , der oft 5, 6, oder ben spielen, und fich nid)t fo dheuern. Die Kettenfäden mehr Grade fortwähret, doch niemals berunter, sondern werden alsdenn in die vier Échasse auf folgende Weise eins allemal in die Hobe geht.

gezogen: Der erste Faden wird in den ersten vordersten Trinkart, Trinquart, eine Gattung kleiner französis Echaft, der zwote in den vierten eder hinterften Sdhaft, scher Fahrzeuge, fo zum Heringsfange gebraucht werden, der dritte in den zioten daft, und der vierte in den den die Franzosen im Kanal treiben. Sie find von 12 bis dritten Sdaft eingezogen. Alle vier Schåste werden in is Tonnen.

ihrer natürlichen Ordnung mit den vier Fuftritten vereinis Trinkgefaß, Becher , #. Fr. Coupe, (Bildhauet, get. Wenn nun der Weber Fady zum Einfchiebeu machen Maler) eine Gattung von Trinkgeschirren, breiter als will, so sollte er billig zuvey Fußeritte zugleich treten, weil hody, und mit einem Fuß versehen. Man gebraudytas die Kette zur Hälfte Fach machen soll, da der Zeug Leins zur Krone von einigen Verzierungen. Es giebt osale me wandgrund erhält

. Im Grunde trits er auch zwey Fuß. einem gebogenen Profil, die die Italiener Yoviselle sitte, aber erst der einen, und kurz darauf den andern, Bennett.

alsdenn den ersten, und dann den vierten, und wenn bers Trinkgeschirr, ein jedes Gefäß, rooraus mm trinfert de getreten mnd, denn bar die Kette zur Hälfte Fachges fann, es sey nun eine Ranne, Glas, Becher u. [w. machet, und es wird der Einschuß eingeschossen. Eben so Trinkglas , l. Trinkgeschirr,

tritt ex hernach den ziveyter, wiid gleich darauf den dritten. TrinEfcbaale, f. ebendaseloft.

Da durch dieses einzelne Treten nur allemal ein Viertel Triolen, (Musiker) fino in laufenden Figuren Noten, der Kettenfaden gezogen wird, so fónnen sie fich nicht so deren nur ein Achtel, und å nuc ein Viertel gelten, febb fcheuern und zerreißen; und dies heiße Tripeliren. weldie Berkürzung durdy die daruber oder darunter gesdyries Tripeltakt, ( Musiker ) wird derjenige genannt, weso bene 3 angedeutet wird.

cher drey Slicder hat, da die ersten zum Niederschlag, das Triomphante, ein feidner Zeug, welcher Gros de teigtere aber zuun Ulujug gehöret. Spondåischer Tripel te Toursgrund und Bhinrı idiDamast hat, und also init eine Contradictio su adiecto, eben sowohl, als Triple einem Zampel und Harnisch und Schaften und Fußtritten binaire. Zum Tripeltatt fann feine gerade gerheitte Babl geweber wird. Die Kettenfaden der Damaffblumen wets gezählet werden, sondern ihre Zahlen sind allemal ungea den in die Swarnifchleben eingetefen, und mit dem Zampet rade, oder ungheid gecheift. bey dem Weben gezogen, die urotectenfaden aber wer: Trippschwefel, (Hüttenwert) derjenige Schwefel, den in 4 oder & Schajte eingelesen, und diese machen Bey welcher bey dem Rósten des Bleverzes aus dem Erze dem Weben den Gros no Toursatm18.

tröpfelt, und fich wie Eiszapfen an dem Kolt zusammen Erip, Tripp, ( Bollment aftur) ein samtaxtiger febet. Jeug, der nie Sanme oder Flüsch (f. betydes) einge: Trifchel, f. Dreschflegel tiltet und gewebet wird. D. Grund ist gemeiniglich Tristachel, (Fischer) ein eilernes Instrument, aus banjen Garn, die Haare oder Poil, oder die kauhe Obeco drer mit Widerhaken versehesten Spigen an einer langen

Stapge

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tange bestehend, woran es init zwo eisernen Federn bei Winde; um lasten daran herauf zu ziehen. Daher peftiget ift, womit die Wale, Aairaupen u. . w. in den Triren, vermittelst einer Scheibe oder Rolle etwas in Behåltnissenr gefangen und heraus gezogen werden.

die Höhe ziehen. Triterne, (Budydruifer, Bucyhåndler) drey also ger Tritzen, l. vorber. druckte Bogen, die vor dem Falzen in einander gesiedt Triumpfbogen, (Baukunft) ein kostbarer, aufgerichs werden müssen, wenn sie trachher gelesen werden follen. teter, mit Finnreiden Gemälden und Devisen ausgezierter

Tritt, eine kleine Erhöhung über dem ordentlichen Bos Bogen, wodurch triumpfführende Fürsten oder Feldhera den, Darauf man mit den Füßen zu treten pfleget, um et ren ihren feyerlichen Einzug halten. Heut zu Tage ift toas aus der Höhe herunter zu langen, und solcher besteht dieser Pomp fast gånzlich aus der Mode gekommen, und aus einer, men oder mehreren Stuffen.

man fiihret dergleidyen Bogen nur noch bey den Einzugen Tritt, (Jáger) ein Kennzeichen, wodurch man die freneder Fürsten und Prinzen zu Ehren auf. Fahrte des Hirsdjes von Dom Thiere unterscheidet. Er ist Trodsiliten, versteinerte Schnecken, die wie ein 3 entweder ein Bey. Blendes Kreutz. Schloß- oder derhut gestaltet, viel gewunden und mit einer ovalen Deffe Schlußtritt. (f. davon jeden an seinem Ort)

nung versehen sind. Tritt, (Sattler) an einem Wagen oder einer Kutsche Troditen, versteinerte Seewürmer. Sie ahnen Fleis pen beoen Seiten die angehängten Bretter, die ben Pradhte nen Mühlrådern, und kommen von den Gewärmen her, Tutschen mit sónem Leder, oder auch wohl mit Sammt die man Seesterne nernet. u. dgl. beschlagen und ausgezieret sind,, un auf selbigen Troden, Fr. sec, fechement, (Maler) wird von der heraus und herein steigen zu fónnen. Defters sind sie dope Hårte des Ueberganges , vornehmlich zum Schatten, gesa Pelt, und köinen in einander geschlagen werden, daß man get, welches veranlasset wird, wenn die Lichter und Soat: ganz niedrig von der Erde aufsteigen kann.

ten gar zu dicht neben einander stehen, oder keine halbe Tritte, F. Fußschemel (Biber)

chatten gebraucht werden, welche von beyden Theilen Eritreisen, F. Tellereisen. (Fåger)

nehmen, und sie vereinigen sollten. Diejenigen, welche Trittrad, Spinnrad, ein Kad, wormuf seinen und feine große Kenntniß von der Haltung haben, malen leidt Wollen Garn gesponnnen wird. Es besteht aus einem troden. (Fr. faire sec, peindre sec) Dieser Ausdrud Bestell, worinn ein Rad fenfrecht herum läuft, wenn soll, wird auch von den harten Umrissen gesagt, welche zu ftare thes vermittelft des Fußerittes, der mit einem Schwengel angegeben sind; und von einem Kolorit, dessen Töne nidst am Rade beweglich bevestiget ift, in Bewegung geseket genug vereiniger find, noch zusammen stimmen. Man wird. Das Rad lebt vermittelst einer Ochnur eine Spule sagt in der Bildhaueren, daß ein Wert trocken rey, menn in Bewegung, auf welche sich bey dem Spinnen durch es ihm das Polirte, Zärtliche, Weiche , Markigte feblet, welo ne Köyre der von dem Kocken, der an der einen Seite an. thes man

auch am Marmor bemerken soll, wenn man gebradit ift, gezogene Faden drehet und aufwidelt

. Eine ihm eine Art von leben geben will. sogenannte Scheere, ein Doppelter Biegel mit Hafen teiten Trođenbretter, (Tabatspfeifenfabril) Bretter, wors den Faden auf die Spule. (1. auch Winfetrad)

inn die geformte Pfeifen ihr Lager haben, damit sie sich Cristrad, (Strunipswirker) an einem Strumpfwito nidt frůmmen, werden mit den Pfeifen vor dem Bren. terstuhl diejenige Scheibe, welche, wenn sie mit ihrem nen auf zwey Ståben, welche paarweise in der Band

Fußtritte getreten wird, das Ros (. dieses) in Bewegung übereinander eingeschlagen werden, in den Schatten, mo feket. (1. Strumpfwirfetftuhl)

die Luft hinzu kommen kann, zum Trocknen ausgefekt; Trirtrad, r. Trettrad.

dieses muß allmählich gesehen, sonst entstehen in den Pfeta Trittschlápfel der Windbüchre, (Büchseumacher) eis fen Riffe. tie eiserne Stange, die durch den Ring der Pumpenstange Trođener Graben, (Kriegsbaufunst) ein Graben unt Horizontal gesteckt wird, und auf welche getreten wird, wenn die Vestung, besonders um den Hauptwall, worinn fein man die Luft in die Büchse pumpen will: indem man an Wasser ist. Er ist besser zu beschüßen, als ein Waffergra. Das Kreuß des Pumpenrohrs anfaßt, mit selbigem das ben, denn die Besaßung kann darinn fo wie im Felde ftes Rohr auf der Pumpeustange hinauf und hinab zieht, und hen, und den Feind abtreiben. Sie kann leichter und bes soldiergestalt die Luft in die Kugel oder Flasche der Winds quemer Ausfälle machen, und sich zurück ziehen; man sud se zieht.

Fann auch zur Zeit der Belagerung verschiedene Werte Dars · Trittsgabel

, (Strumpfftrider) ein Werkzeug, womit inn aufrichten. (f. auch Graben) die wollnen Strümpfe aufgefragt ober gerauhet werden. Trođene Vergoldung. (Silberarbeiter) Diese Vers Es ift von Eisen und gabelartig, mit drey Spillen oder goldung ist nur ein leichter Anstrich, der bald wieder vers Batten, und anf jede Spille wird eine Karde (1. dieses geht. Es wird Gold durch Königswasser in einem glåfers gestedt, so daß die Spille den Kern der Karde durchboh: nen Rolben aufgelöset

. In diese Auflösung leget man leis fet, und die Karde auf der Spille umläuft. (f. Krigen) tene Tiicher, worein das Königswasser mit dem Golde

Tritse. So nennt man manchmal, und besonders in einziehet, und diese Tücher werden in einem Schmelztiegel Niederdeutschland, eine Rolle, Scheibe, oder ein Rad, um zu Pulver gebrannt. Soll hiemit vergoldet werden, for gine Laft darüber in die Höhe zu ziehen, auch wohl eine nimt der Arbeiter einen Kort, macht ihn mit Salzwasser

naf

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