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e'est cette pitié si tendre à tous les maux d'autrui, c'est cet esprit juste et ce gout exquis, qui tirent leur püreté de celle de l'äme, ce sont en un mot les charmes des sentiments que j'adore en vous.

* Bei ihr verkehrten Dr. Reinganum, Dr. Stiebel, Aloys Schmitt, Malß der treffliche Lokaldichter und andere.

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* Börnes Besprechungen der italienischen Oper in Paris sind hier gemeint.

* Börne kommt hierauf in den Pariser Briefen zurück. * Eine ausführlichere Veröffentlichung bleibt vorbehalten.

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* Siehe die weiter unten citierte Stelle. * Dieselbe starb in hohem Alter am 25. Juni 1839.

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* Auf diese Worte antwortete Börne: „. . . Sie schreiben: Sie hätten mich zu lieb, um den Dr. Br. zu heiraten. Ich weiß nicht, wie ich das verstehen soll. Heißt das, Sie können nicht heiraten, weil Sie Ihrem Manne glauben ein Herz bringen zu müssen, was ich schon besitze; oder heißt das, Sie könnten nicht heiraten, weil es mir Schmerz verursachen würde? In beiden Fällen irren Sie, Sie verkennen entweder sich oder mich oder die Pflicht einer Gattin. Die Liebe, die Sie zu mir haben, dürfen Sie mit in Ihre Ehe nehmen und Sie Ihrem Manne gestehen, und dürfen Sie das letztere nicht, so fehlt es ihm an Verstand oder Herz, und dann würden Sie ihn doch nicht wählen. Was das andere betrifft, so irren Sie auch. Ich bin besser oder stärker, als Sie glauben. Als zuerst der Wunsch und die Vorstellung der Möglichkeit in mir aufkamen, Sie mit Dr. Br. verbunden zu sehen, flossen Thränen des Entzückens aus meinen Augen. Ich schwöre es Ihnen bei dem allmächtigen Gott, daß, so heiß ich auch den Wunsch hegte, Sie zu besitzen und so oft ich ihn auch ausgesprochen, habe ich immer mehr dabei an Ihr Glück als an das meinige gedacht. Meine Liebe zu Ihnen macht mich glücklich; was hätte mir die Ehe mehr geben können, da sie jene nicht vermehren konnte? Ja, ich war immer besorgt, wenn ich es Ihnen auch nicht gestand, die Ehe möchte unser schönes Verhältnis herabziehen in das Leben der gemeinen Wirklichkeit. Aber ich dachte mir, was ich noch denke, Sie würden dabei gewinnen und dieses hätte auch mittelbar mein Glück erhöht. Es ist also nichts, was Sie abhalten sollte, eine Verbindung mit einem anderen Manne zu schließen. Sie und ich wir verlören nichts dabei. Lassen Sie sich durch eine lebhafte Vorstellung von meinem Schmerze, von meinen Thränen nur nicht irre führen. Das ist das niedere Gewölk der Seele, das sich über mich wie über jeden Menschen lagert, aber die Sonne des Geistes bleibt Siegerin. Ich würde weinen, wie auch ein Vater weint, wenn sein Kind das elterliche Haus verläßt, aber wenn Sie glücklich würden, wäre ich es auch.“

* Daß Straus seit vielen Jahren Börne begleitet habe, wie in der Reinganumschen Biographie (Ges. Werke 12, 397) mitgeteilt wird, ist durchaus irrig. Es scheint vielmehr, daß Straus anfangs 1832 Börne erstmals in Paris aufgesucht hat. Im Juni sagt Jeanette in einem Briefe an Börne: „Es ist merkwürdig mit Eurer grünen Freundschaft, wie schnell die Wurzeln geschlagen und dauernd zu werden verspricht.“ Unter der mit S. bezeichneten Person im fünften und sechsten Band der „Nachgelassenen Schristen“ ist meist Straus zu verstehen.

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* Im Sommer 1833 lebte Börne fünf Monate mit den Freunden in der Schweiz; von Ende 1833 ab bis zu seinem Tode lebte er mit ihnen im Winter in Paris, im Sommer in Auteuil. – Die Heirat Jeanettens hatte am 7. Oktober 1832 in Frankfurt am Main stattgefunden.

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