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* Als Gedenkrede vorgetragen bei der Börnefeier im Saalbau zu Frankfurt am Main am 6. Mai

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* Nach Gutzkow, dessen (vielfach durch Frau Wohl selbst veranlaßte) Angaben allergrößtenteils sehr zuverlässig sind, fand die erste Begegnung im Winter von 1816 auf 1817 bei den „Schwiegereltern des Dr. Stiebel“ (also im Hause der Familie Ochs) statt; nach einer Äußerung Börnes dürfte dieser indes die Freundin zum erstenmal bei einem Spaziergang auf der Friedberger Chaussee gesehen haben. Jedenfalls ist das von Gutzkow angegebene Datum das möglichst späte, zumal das in den „Nachgelassenen Schriften“ veröffentlichte -Tagebuch“ (Bd. II, S. 236), sowie die „Vertraulichen Briefe“ (ib. Bd. IV, S. 241) bereits an die Adresse der Frau Wohl gerichtet waren und von ihr bei der Herausgabe mit der Jahreszahl 1817 versehen worden sind. – Aus jenen ersten Jahren datiert auch eine Reliquie, die sich in dem Nachlasie der Frau Straus-Wohl befunden hat: ein richtiges Gesindebüchlein der freien Stadt Frankfurt, dessen Titelblatt und erste Seite Börne mit eigenhändigen Einträgen ausgefüllt hat, so daß auf dem Titelblatte zu lesen ist (das von Börnes Hand Geschriebene ist hier mit gesperrter Schrift gedruckt):

Dem Ludwig Börne von Frankfurt gebürtig in Frankfurt, Standes Dr. der Phil., Religion Ghrist, Jahre alt 32, mittler Sta

tur, schwarze Haare, schwarze Augen und fri

sches Gesicht, wird hiermit die Erlaubnis erteilt,

dahier in Miethdienst zu treten.
Frankfurt am Main, den 13. Nov. 1 81 8.
Und das erste Blatt bekundet folgendes:

Trat in Jn welcher

- - „ Auf wie - Trat aus ienst Bet vom ? - Eiaen Ä E lange? Ä. va lill ? 15. J an sei 5. Jan. Frau - - als 11.11 18is Wohl "" ""? FreindS ebe

tag.

Nichts Rührenderes als diese wenigen Worte, die buchstäblich in Erfüllung gegangen sind.

* Eine der wenigen schriftlichen Stellen, welche dies Verhältnis betreffen, lautet: „Ich habe auch die Delphine gelesen. Sie haben recht, man kann viel daraus lernen. . . Bei ihren Ansichten über Ehescheidung dachte ich mir, hätte ich das Buch früher gekannt, wäre ich früher frei und erlöst worden und hätte weniger Qualen und Zweifel erlitten. Es ist schlimm – wenn man die Bücher versteht, braucht man sie nicht mehr und – wenn einem die Lehren daraus nützen könnten, versteht und begreift man sie noch nicht.“ (1822.)

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