Transformationen des tibetischen Buddhismus im 20. Jahrhundert: Chögyam Trungpa und die Entwicklung von Shambhala Training

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Vandenhoeck & Ruprecht, 18.06.2014 - 409 Seiten
Chögyam Trungpa (1939–1987) war einer der ersten tibetischbuddhistischen Lehrer, die im Westen tätig waren. In den
1970/80er Jahren präsentierte er seinen westlichen Schülern einen säkularen Erleuchtungsweg, den er Shambhala Training
nannte. Die Transformationen des tibetischen Buddhismus, die sich in Shambhala Training abzeichnen, sind durch komplexe transkulturelle Einflüsse geprägt. Daher lässt sich die Entwicklung nicht lediglich als erfolgreiche Adaption an westliche Verhältnisse sehen, sondern als Innovation betrachten, die aus einer Situation kultureller Hybridität hervorgegangen ist.

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Autoren-Profil (2014)

Katja Rakow (geb. 1977 in Potsdam) studierte von 1997 bis 2003 Religionswissenschaft, Ethnologie und Soziologie an der Freien Universität Berlin. Von 2005 bis 2007 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Projekt zum Thema »Sinnsuche – Coping – Streben nach Wohlgefühl: Transformationen buddhistisch inspirierter Vorstellungen und Praktiken in der deutschen Gegenwartsgesellschaft«. 2007 wechselte sie an die Universität Heidelberg, wo sie im Jahr 2010 im Fach Religionswissenschaft mit einer Arbeit über den Wandel tibetisch-buddhistischer Vorstellungen und Praktiken im 20. Jh. promovierte. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Erforschung der evangelikalen Megakirchen in den USA. Derzeit leitet sie am Exzellenzcluster »Asia and Europe in a Global Context« der Universität Heidelberg eine Nachwuchsforschergruppe zum Thema »Pfingstkirchen in Singapur zwischen Lokalisierung und Globalisierung«.

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