Migration und Innovation um 1900: Perspektiven auf das Wien der Jahrhundertwende

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Elisabeth Röhrlich, Agners Meisinger
Böhlau Verlag Wien, 09.05.2016 - 527 Seiten
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In den Jahrzehnten um 1900 entwickelte sich Wien zu einer der größten Städte Europas. Die Zuwanderung aus allen Teilen der Habsburgermonarchie bedingte jene Diversität, welche die Großstadt Wien erst zur Metropole werden ließ. Viele Protagonisten des kulturellen Booms der Jahrhundertwende waren Zuwanderer der ersten und zweiten Generation. Der Band versammelt Beiträge von österreichischen und internationalen Forschern und Forscherinnen, die sich dem Zusammenhang von Migration und Innovation während der Wiener Jahrhundertwende widmen. Sie beleuchten die diversen Entwicklungen in Kunst, Kultur, Theater, Musik, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und geben detaillierte Einblicke in die unterschiedlichen Zuwanderungsgeschichten, welche das Fin de Siècle prägten. Dabei werden Fragen von Identitätskonstruktionen, Netzwerken und kulturellen Transfers neu in den Blick genommen.
 

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Inhalt

Elisabeth Röhrlich Migration als Motor für Innovation in Wissenschaft und Kultur?
9
Michael John Vielfalt und Heterogenität
23
Moritz Csáky Hybride Kommunikationsräume und Mehrfachidentitäten
65
Jacques Le Rider Die Identitätskrisen in der Wiener Moderne
99
Andreas Resch Die Wiener Kulturwirtschaft um 1910 und die Partizipation von Juden Tschechen und Staatsfremden
119
Sylvia Hahn Migrantinnen in Wien um 1900
173
Steven Beller The Influence of Jewish Immigration on the Modern Culture of Vienna 1900
193
Klaus Hödl Galizische Juden und Jüdinnen in Wien
221
Wolfgang MüllerFunk Migration ohne transkulturelles Pathos
301
Hans Petschar Über die Konstruktion von Identitäten
315
Christian Glanz Musikalische Wiener Jahrhundertwende mit Migrationshintergrund
357
Thomas Olechowski Von Georg Jellinek zu Hans Kelsen
375
Elisabeth Heimann Migrationsziel Wien
399
Alexander Klee Viribus unitis?
425
Isabella Lehner Migration Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus im Wiener Gemeinderat 18921912
459
Marcus Gräser GallertDemokratien?
481

Wladimir FischerNebmaier Difference and the City
243
Birgit Peter Elitär populär
277

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2016)

Elisabeth Röhrlich ist Senior Research Fellow am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.

Agnes Meisinger, Mag.a phil., administrative und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitge¬schichte der Universität Wien, Redaktionsassistenz der historischen Fachzeitschrift „zeitgeschichte“.

Marcus Gräser, Univ.-Prof. Dr., ist Institutsvorstand und Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Johannes Kepler Universität in Linz.

Bibliografische Informationen