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Vorwort.

Rahezu sechs und dreißig Söhre — ein Menschenalter — sind vorübergezogen, seit Franz Schubert nach kurzem Erdenwallen aus dieser Welt geschieden ift. Während des Vcrlauses dieser drei Decennien und darüber, nach seinem Cod, ganz Hauptsächtich aber in neuester Zeit, war man rühmlichst daraus bedacht, den reichen Schatz seines inneren Lebens, insoweit dieser in der musikalischen Kunst zur Erscheinung gelangte, allgemach aufzudecken und die volle Würdigung seiner erftaunlichen in ihrer Vielseitigkeit noch zu wenig erfaßten Künstlerischen Thötigkeit zu ermöglichen.

Die Schilderung seiner stillen anspruchslosen äußeren Existenz dagegen beschränkte sich bis zur Stunde auf ein Paar durstige Ledensumrisse, die bald nach des Tondichters Ableben in öffentlichen Blättern dem Publikum geboten wurden, und aus die von dem Verfasser, dieses Buches vor drei Jahren herausgegebene „Biographische Skizze", welcher von wohlwollenden, den Schwierigkeiten eines ersten derartigen Ve» suches Rechnung tragenden Personen, das Verdienst zugestanden wurde, eingehender, als es bis dahin der Fall war, aus die Lebensverhältnisse und die musikalische Produktivität Schubert'» hingewiesen zu haben.

Jene Skizze aber, so bescheiden ausgestattet sie war, barg doch den fruchtbringenden Keim neuen Lebens in sich;

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