Abbildungen der Seite
PDF
EPUB

IX,

(1821.)

«eite

Schubert's äußere Verhaltnisse, — Zeichen der Anerkennung seiner

Leistungen. — Die Familie von Sonnleithner. — Musikcultus

im Sonnleithner'schen Hause, — „Erlkönig" von Vogl im

Kärnthnerthortheater gesungen. — Der „Gesang der Geister über

den Wassern". — Das Dörfchen. — Widmung der ersten Lieder.

— Die Sänger der Schubert'schen Vocalquartette. — Sinfonie

in L. — Tanzmusik. — Zwei Einlagen zu der Oper: „Das

Zauberglöckchen". — Schubert's Bekanntschaften in Wiener Fami-

lim. — Ein Brief des Patriarchen L. Pyrker. — Der Freundes-

kreis. — Schubertiaden. — Atzenbruck. — Schubert's Verhältniß

zu seiner Familie. — Ein Gedicht des Rusticocampius. 198—226

X.

(1822.)

Schubert und von Schober in Ochsenburg. — Die Oper: „Alfonso

und Estrella". — Ein Schreiben Schubert's und Schober's an

Jofef Spann. — Schubert und Carl Maria von Weber. — Ein

Schreiben der Anna Milder an Franz. — „Alfonso und Estrella"

und die Familie Pachler in Graz. — Briefwechsel zwischen Franz

von Schober und Ferdinand Schubert. — Die Oper wird in

Weimar aufgeführt. — Kritische Urtheile. — Die N. «oll-

Sinfonie. — Die Messe in — Mehrstimmige Gesänge. —

Schubert und Beethoven. — Pinterics, — Die Beethoven ge-

widmeten Variationen. — Beethovcn's Urtheil über Schubert. —

Die Musikverleger den Compofitionen Schubert's gegenüber. —

Franz veräußert das Eigcnthum seiner ersten Werke an Diabelli.

— Absatz der Schubert'schen Compofitionen. — Ein Brief von

Schober an Franz. — Hüttenbrenner's und Schober's Bemühungen

die Opern an Mann zu bringen. — Ein Schreiben Holbein's

nnd Peters an J. Hüttenbrenner. — Schubert wird die Orga-

mstenstelle in der Hofkapelle angetragen. — Ein Schreiben des

Bischof's von St. Pölten an Franz. — Schubert's Ansuchen um

Aufnahme in die Gesellschaft der Musikfreunde als ausübendes

Mitglied. 227—280

Xl.

(1823.)

Das Drama: „Rofamunde". — Das Theater an der Wien. —
Wilhelm Vogel. — Helmine von Chezy. — Die Oper: „Fierra-

bras". — Die Operette: „Die Verschworen". — Castelli und

Schubert. — Aufführung der Operette in Wien im Concertsaal,

im Stadttheater in Franksurt und im Operntheater in Wien. —

Kritische Urtheile. — Entstehen der ersten .Müllerlieder". —

Der Zwerg. — Schubert wird Ehrenmitglied des Linzer Musik-

vereins. 281—317

XII.

(1824.)

Gedrückte Stimmung Schubert's. — Ein Schreiben Schubert's an

L. Kupelwieser. — Bruchstücke aus dem Tagebuch, — Composi-

tionen: Das Octett, Streichquartette, das Duo sür Clavier und

Flöte, „Salve regivs», Tänze, „Der Gondelsahrer". — Schn-

bert's zweiter Ausenthalt in Zelöcz. — Ein Schreiben Franzen's

an seinen Bruder. — Ein Bries Franz «on Schober's an Schu-

bert. — Franz Schubert als Poet. 318—334

XIII.

(182S.)

Reise Schubert's und Vogl's durch das Salzkammergut. — Ein

Schreiben der Anna Mlder an Schubert. — Ein Bries von Vater

Schubert an seinen Sohn Franz. — Ein Schreiben Schubert's

an Spann. — Ein Bries M. Schwind's an Schubert. — Franz

beschreibt den Eltern seine Reise. — Ein Geschästsbries HUthers

an Schubert. — Ein zweites und drittes Schreiben M. Schwind's

an Schubert. — Franz schildert dem Bruder Ferdinand seine

Reise. — Ein Schreiben Bauernseld's an Schubert, und des

Letzteren Antwort, — Schubert's Rückkehr nach Wien. — Seine

musikalische Thätigkeit in diesem Jahr. — Schubert vereinigt

sich wieder mit Schober. 335—376

XIV.

(182«.)

Franz bewirbt sich um die Stelle eines Vicehoflapellmeisters. —
Weigl erhält die Stelle. — Eine Scenc im Hosoperntheater. —
Schubert und die Schechner. — Anton Schindler, Franz Zierer
und Joses HUttenbrenner. — Schreiben der Verleger Probst,
Breitkops und Härtel an Schubert. — Compositionen: Die
„Winterreise", die „Nachthelle"; die Streichquartette in D-Uoll

und <Z Our, das RonSesu brill»nt. — Dankschreiben des Aus-

schiffes der Gesellschaft der Musikfreunde. 377—393

XV.

(1827.)

Die Familie Pachler in Graz. — Briefwechsel Jenger's und Schu-

bert's mit Frau Marie Pachler. — Ausenthalt der Ersteren in

Graz. — Die Heimkehr. — Briefe Jenger's und Schubert s an

Frau Marie und au Faust Pachler. — Compositionen: Tanz-

musik, Lieder, die „Altschottische Ballade", mehrstimmige Ge-

sänge, der zweite Theil der „Winterreise", das Ls-Trio, deutsche

Messe. — Briese von Probst und Rochlitz an Schubert. 394—415

XVI.

(1828.)

Schubert's musikalische Productionskraft auf ihrem Höhepunkt. —
Ein Schreiben Franzen's an A. Hüttenbrenner. — Schubert gibt
ein Concert. — Briefe von Probst, Schott's Söhne, Schikh,
Traweger, Mofewius und Brüggemann. — Ein Schreiben
Jenger's au Frau Marie Pachler. — Franz beabsichtigt einen
zweiten Ausflug nach Graz. — Briefe von Probst und Schott.
— Eine Antwort Schubert's an Probst. - Die Reise nach Graz
wird aufgegeben. — Eine Einladung A. Schindler's an Schu-
bert, nach Pest zu kommen. — Franz Lachner. — Ein Geschäfts-
brief von Schott's Söhne. — Letzte Compositionen: Die O-
Sinfonie, Mirjam's Siegesgesang, das O-Quintett, die Ls-Messe,
Kircheucompositionen, Lieder, der „Schwanengesang". — Schu-
bert erkrankt. — Sein Besuch bei Simon Sechter. — Die Aerzte
Dr. Rinna und Behring. — Ein Schreiben des Baters Schubert
an Ferdinand Schubert. — Schubert's Tod. — Die Traueran-
zeige. — Das Begrabniß. — Ein Schreiben Ferdinand's an den
Bater. — Die Leiche nach Wühring geführt. — Trauer um den
Geschiedenen. — AuMhrung des Requiems von A.Hllttenbrenner
m der Augustinerkirche. — Grabmonument-Concert — Die
Srabschrift. — Porträts von Schubert. 416—46S

XVII.

Zur Charakteristik Franz Schubert's. — Sein Aeußeres, — Sein
gemüthliches Wesen. — Schindler und Mayrhofer über Franz

Schubert's Charakter. - Sein Fleiß und seine Productivität. ^

Musikalische Schlagfertigkeit, — Sein Benehmen in Gesellschaft.

— Neigung zu geistigen Getränken. — Schubert dem weiblichen ,

Geschlechte gegenüber. — Seine Bescheidenheit. — Die Gemüths- ^

verstimmung und die Winterreise.—Franz ».Schober und Grill- V

parzer über Schubert's Wesen. 466-48^

xvm.

Ueberschau der musikalischen Leistungen Schubert's. — Das Deutsche

Lied. — Das Lied erreicht mit Schubert seine erste höchste Blüthe-

zeit. — Charakteristik des Schubert'schen Liedes. — Die „Lieder-

kreise." — Die Ballade. — Das Lied Mendelssohn's und Schu-

mann's. — Mehrstimmige Gesänge. — Männerchöre, Frauen-

chöre, Chöre für gemischte Stimmen. — Cantaten und Hymnen.

— Jnstrumentalmusik: Clavier-Compositionen. — Ouverturen u.

Sinfonien für Orchester. — Die große Sinfonie in O. — Kam-

mermusik. — Schubert als Operncomponist. — Seine Kirchen-

Compositionen. — Die «-Messe. 485—56S

XIX.

Allmülige Verbreitung der Schubert'schen Tondichtungen. — Die
Schubert'sche Muse in Wien, in Berlin und in Leipzig. — Be-
kanntwerden seiner Lieder in Frankreich, England, Jtalien und
Rußland. — Transeriptionen und andere Bearbeitungen der
Lieder. — Verlag seiner Werke. — Schicksal der Manuscripte
nach Franzen's Tod. — Würdigung Schubert's in neuester Zeit.

564—S82

XX.

Schluß. — Ehrenbezeigungen, deren Franz bei seinen Lebzeiten

und nach seinem Tod theilhaftig geworden. — Akademieen zur

Ehre seines Andenkens. — Gedenktafel an dem Geburtsbause.

— Schubert-Monument. — Rückblick auf Franz Schubert, den

Tondichter. 583—590

Gesammt-Berzeichniß der dem Verfasser bekannt gewordenen Schu-

bert'schen Compositionen. 591—618

Anhang: Ein Gedicht Franz v, Schober's. 619

[ocr errors]

Aie Familie der Schubert's, aus welcher der Tondichter Franz Schubert hervorgegangen ist, stammt aus der Gegend von Zukmantel in Oesterreich-Schlesien'). Franz Schubert's Vater war der Sohn eines Bauers und Ortsrichters in Mährisch-Neudors. Der Studien halber von dort nach Wien gekommen, trat er im Jahr 1784 bei seinem Bruder Ccrrl — Lehrer in der Vorstadt Leopoldstadt — als Gehülse ein, und wurde zwei Jahre daraus als Schullehrer bei der Psarre zu den heil. 14 Nothhelsern in der Vorstadt Lichtenthal angestellt^). Er galt als ein tüchtiger

') Die Angaben über Sch s. Familienverhältnisse beruhen zum Theil aus schristlichen Notizen Ferdinand Sch's., zumTheil aus mündlichen Mittheilurigen der Frau Therese Schneider (Franzens Schwester) und des Herrn Anton Schubert.

') Die Schule besand sich in dem Haus Nr. 10 (derzeit Nr. 12) in der Säulengasse aus dem Himmelpsortgrund. Dasselbe gehörte Sch's. Bater, und ist derzeit Eigenthum der Milchhändler Georg und Therese Schreder. Die Gestalt und Anordnung der Zimmer weist auch jetzt noch aus ihre ehemalige Bestimmung hin. Vater Schubert hat daselbst bis znm Jahre 1817 oder 1818, um welche Zeit er die Psarrschule in der Rossair übernahm, gewohnt und Schule gehalten. ». «reißle, Fronz Schubert. 1

« ZurückWeiter »