Heiligkeit aushandeln: Katholische Reform und lokale Glaubenspraxis in der Eidgenossenschaft (1560-1790)

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Campus Verlag, 09.11.2017 - 593 Seiten
Die Zuschreibung von Heiligkeit war in der frühen Neuzeit einem Aushandlungsprozess unterworfen, an dem ganz unterschiedliche Akteure beteiligt waren: Päpste, Priester und Gläubige, aber auch die Heiligen im Himmel selbst, die - so die Annahme - Wunder bewirkten oder auf andere Weise in den Kanonisationsprozess auf Erden eingriffen. Ausgehend von Gnadenorten in der katholischen Eidgenossenschaft, folgt diese Studie dem Landespatron Niklaus von Flüe und anderen, in der Eidgenossenschaft als "Vielselige" bezeichneten Figuren von ihrer Verehrung im lokalen Kontext bis zu den Verfahren der Kultanerkennung.
 

Inhalt

Vorwort
9
Einleitung
11
I Wie im Himmel Roms so auf eidgenössischen Erden? Heiligenhimmel und Gnadenlandschaften
45
Zum Erfahren und Vermitteln von Gnade
205
III Von eidgenössischen Erden in den Himmel Roms? Selig und Heiligsprechungen
357
Fazit
469
Anhang
479
Urheberrecht

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Autoren-Profil (2017)

Daniel Sidler forscht an der Universität Bern und arbeitet als Lehrer und Kulturvermittler.

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