Sodom als Symptom: gleichgeschlechtliche Sexualität im christlichen Imaginären - eine religionsgeschichtliche Anamnese

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Walter de Gruyter, 2006 - 658 Seiten

Warum lehnt das Christentum die gleichgeschlechtliche Sexualität so hartnäckig ab? Die Bibel antwortet auf diese Frage keineswegs eindeutig. Den Schlüssel für die Erklärung liefern vielmehr die apokryphen und jüdisch-hellenistischen Schriften aus dem Umfeld des Neuen Testaments. In einer von der Queer Theorie inspirierten Anamnese der jüdisch-christlichen Religionsgeschichte deutet der Autor die Verurteilung gleichgeschlechtlicher Sexualität als Symptom einer fundamentalen Krankheit des Christentums. Dieser kommt ein zentraler Stellenwert im Imaginären des christlichen Symbolsystems zu: ohne Sodom kein Evangelium.

 

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Inhalt

Grundlagen der Symboltheorie
38
A Lorenzer
49
Die Symbolisierung gleichgeschlechtlicher Sexualität
60
Symbolischen
77
Die Kohärenz von religiösen Symbolsystemen und das Imaginäre
118
C Geertz
128
C Castoriadis
140
Religionsgeschichtliche Anamnese
164
priesterlichen Symbolsystems
302
Die Auslegung der Tora in Alexandria
333
Die apokalyptische SodomEschatologie
389
Das Jubiläenbuch
401
Die Testamente der zwölf Patriarchen
415
Das slawische HenochBuch
431
Die Erbschaft des Paulus
474
1 Kor 11216
486

Subversive Bundestheologien
213
Jonatan und David?
222
Das priesterliche Symbolsystem
258
Symbolsystem
276
Hellenismus und Frühjudentum
292
Justin und die Apologeten des 2 Jh n Chr
557
In Memory of Him
573
Literaturverzeichnis
585
Register
629
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2006)

Michael Brinkschröder, München.

Bibliografische Informationen