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25. 3. 1872 bis 29. 6. 1872 Hauptmann Graeß. 29. 6. 1872 zum Chef

der 3. reitenden Batterie Schlesischen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 6

ernannt. 4. 7. 1872 bis 26. 10. 1872 Hauptmann Boettcher. 26. 10. 1872 zum

Schlesischen Fuß- Artillerie-Regiment Nr. 6 verseßt. 26. 10. 1872 bis 15. 4. 1882 Hauptmann Gabriel. 15. 4. 1882 zum

Major befördert und zum etatsmäßigen Stabsoffizier des Ober

schlesischen Feld- Artillerie-Regiments Nr. 21 ernannt. 21. 4. 1882 bis 15. 6. 1882 Hauptmann Wankel. 15. 6. 1882 der Ab

chied bewilligt. 21. 6. 1882 bis dato Hauptmann Ascher.

Rangliste der Batterie 1815 bis 1871.
1815.

1826. Kapitän u. Komp. Chef Plümicke. Rapitän u. Romp. Chef Canabaeus. Pr. Lt. später Kapitän u. Komp. Chef Pr. Lt. Rahl.

Liebermann v. Sonnenberg. Sel. Lt. Michaelis.
Sek. Lt. Rückart.
Weber.

1827.
1816.

Kapitän u. Romp. Chef 1. Sarnomsky. Kapitän u. Komp. Chef Canabaeus.

Pr. Lt. Kahl. Pr. Lt. v. Maltiß.

Sek. Lt. v. Franckenberg.
Sek. Lt. Vogell.

Wande.
Bernecker.

1828.
1817.

Kapitän u. Komp. Chef v. Sarnowsky. Kapitän u. Komp. Chef Canabaeus.

Pr. Lt. Rahl. Pr. Lt. v. Maltiß.

Sek. Lt. Michaelis. Sek. Lt. Teichert.

verring. 1818 bis 1819.

1829. Kapitän u. Komp. Chef Canabaeus. Pr. Lt. v. Maltiß.

Kapitän u. Comp. Chef v. Sarnowsky. Sek. Lt. Teichert.

Sek. Lt. Michaelis. v. Roczinsky.

Werner.

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1820 bis 1822.
Kapitän u. Komp. Chef Canabaeus.
Pr. lt. v. Maltiß.
Sek. Lt. v. Roczinsky.

Barthel.

1830.
Kapitän u. Komp. Chef v. Sarnowsky.
Pr. Lt. Gemmel.
Sek. Lt. Barthel.

Gruschke.

1823 bis 1825.
Kapitän u. Komp. Chef Canabaeus.
Pr. Lt. Rahl.
Sef. lt. Michaelis.

Barthel.

1831. Kapitän u. Komp. Chef v. Sarnowsky. Sek. Lt. Barthel.

Gruschke.

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Namensänderungen der 1. Batterie seit ihrer Formation.

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12 pfdge 3. Fuß 3. Fuß 9. Fuß- 9. Fuß- 3. 12pfdge 3. 12pfdge 3. 12pfdge 5. Opfdge 5. schwere 4. schwere 5. schwere 5. schwere 1. Batterie

Fuß: Kom Roms Rom Kom Batterie Batterie Batterie Batterie Batterie Batterie Batterie Batterie Oberschle-
Batterie pagnie pagnie pagnie pagnie 6. Ar Schles Schles Schle: Schles Schle Schle Schles fischen
Nr. 11. 5. Ar 6. Ar 6. Ar 6. Ar tillerie fischer fischen fischen fischen sischen fischen fischen Feld-
tillerie: tillerie tilleries tillerie: Regi: Artillerie Feld Feld-

Felt:

Feld Felds Feld- Artillerie-
Brigade. Brigade. Brigade. Regiments. ments. Brigade Artillerie- Artillerie- Artillerie- Artillerie- Artillerie- Artillerie Regis

Nr. 6. Regis Regi: Regi Regis Regi Regi: ments
Für den Fall der Mobilmachung

ments ments ments ments ments ments Nr. 21.
12 pfdge Batterie Nr. 18.

Nr. 6. Nr. 6. Nr 6. Nr. 6. Nr. 6. Nr. 6.

DivisionsArtillerie.

B. 2. Batterie.
Am 1. September 1863 als 4. 12pfoge Batterie Silefisder Artillerie-Brigade Nr. 6

in Meiße formirt.
Gemäß der Alerhöchsten Kabinets - Ordre vom 28. Mai 1863
wurden an Stelle der bisherigen 3 12pfdgen Batterien jeder Brigade
je 4 derartige Batterien zu 4 bespannten Geschüten formirt und
gleichzeitig angeordnet, daß die beabsichtigte Umformung im Herbst 1863
stattzufinden habe. Mittels Abgaben fast sämmtlicher Batterien der
Brigade an Unteroffizieren, Mannschaften und Pferden tratam
1. September 1863 die neue 4. 12pfdge Batterie ins Leben und am
Schlusse desselben Monats meldete der zum Chef ernannte Haupt-
mann Ulrich, daß die Formirung der Batterie beendet sei. In
einer Stärke von 17 Unteroffizieren, 2 Trompetern, 57 Mann und
36 Pferden war dieselbe in der alten Kaserne Nr. 6 bezw. dem
Artillerie-Pferdestall zu Neiße untergebracht worden.

Der Feldzug 1866. Nachdem die Jahre 1864 und 1865 für die Batterie ohne bemerkenswerthe Ereignisse verflossen waren, erhielt dieselbe gleichzeitig mit der am ersten Osterfeiertag 1866 eintreffenden Ordre, die Festung Neiße gegen einen gewaltsamen Angriff zu armiren, den Befehl, ihre Mobilmachung vorzubereiten. Am 4. April wurde die 1. April bis Batterie nach Neunz dislozirt, beendete daselbst am 14. ihre Kriegs

19. Mai. bereitschaft und erhielt am 16. den Befehl, Brieg als Kantonnement zu beziehen. Die nächsten Wochen waren Ererzirübungen und dem Sichermachen der Batterie bei Alarmnirungen, Gefechtsformationen, sowie Einnahme von Stellungen 2c. gewidmet; am 4. Mai fand eine Besichtigung durch den Regimentskommandeur Oberst v. Scherbening statt.

An Offizieren standen bei der Batterie: Hauptmann und Batteriechef Ulrich, Premierlieutenant Heimbrod, Sekondlieutenant Dietrich am 22. Mai 1866 zum Kommandeur der 7. Kolonne des Feld - Munitions - Reserveparks ernannt Portepeefähnrich vom 24. Juli 1866 ab Sekondlieutenant Schmidt.

Durch Verfügung des Königlichen Generalfommandos war 20. Mai bis unter dem 12. Mai die Ordre de bataille für das 6. Armeeforps

11. Juni.

bekannt gegeben, sowie gleichzeitig die Konzentrirung des Korps in
der Linie Frankenstein— Neiße befohlen worden. Die 4. 12pfdge
Batterie war aus dein Verbande der II. Fuß-Abtheilung heraus-
genommen und der Reserve-Artillerie unterstellt worden. Regtere,
aus der

1., 3., 4. reitenden
4. 6pfdgen

Batterie
4. 12pfbgen
unter Befehl des Regimentskommandeurs Oberst v. Scherbening zus
sammengesetzt, sollte zwischen Münsterberg, Frankenstein und Alt-
Heinrichau Kantonnements beziehen. Vom 20. bis 22 Mai lag die
Batterie in Schräbsdorf bei Frankenstein, vom 23. bis 26. in
Olbersdorf bei Münsterberg und erreichte zum Zweck der Konzentri-
rung der 11. Division und der Reserve-Artillerie um Freiburg in
vier Märschen am 30. Mai Wiesenberg und Petersdorf bei Bolfen-
hain. Hier verblieb sie bis zum 6. Juni, wurde am 5. desselben
Monats mit den übrigen Batterien der Reserve-Artillerie bei Quols-
dorf durch Seine Königliche Hoheit den Kronprinzen besichtigt und
marschirte am 7. Juni nach Nieder-Bögendorf bei Schweidnig. Dort
wurde die Batterie am 10. durch einen Kosten, der zur Beobachtung des
Abbrennens von Fanalen bei Ober-Runzendorf aufgestellt war, alarmirt
und kehrte erst in der Nacht nach dem Santonnement zurück, nachdem
sich ergeben hatte, daß der Meldung ein Irrthum zu Grunde lag.

Zufolge der Zusammenziehung des Armeekorps bei Neiße mar12. Juni bis schirte die Batterie am 12. Juni nach Goglau, am 14. nach Bär24. Juni. dorf, am 17. nach Tschauschwiß und am 21. Juni nach Ottmachau,

woselbst sie bis zum 24. kantonnirte. Die Fourage- und Mundverpflegung konnte durch Lieferanten nicht mehr verausgabt werden, da die Truppen zu eng untergebracht waren; der durch die Gemeinden aufgebrachte Bedarf fiel stets sehr spärlich aus und genügte kaum den Anforderungen.

Kurz nach dem Eintreffen im Neiße Thal waren auf Befehl des Generalkommandos durch die Batterien der Reserve - Artillerie am 17. Juni unter heftigen Regengüssen Geschütz-Emplacements auf der Höhe südlich der Fasanerie von Ottmachau angelegt worden, welche, für Aufnahme mehrerer Batterien bestimmt, den Zweck haben sollten, ein Debouchiren des Gegners aus legterem Ort zu verhindern.

(Aufruf Seiner Majestät des Königs ,, An Mein Volk“ vom 18. Juni 1866 siehe Abschnitt III, Anlage 1.

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