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1851 Major Vogell,

1. Abth.

1852 zum Kommandeur des 3. Artillerie - Regiments ernannt.

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Rrause,

3. Hindersin,

2. 1851 schied die bisherige 3. Abtheilung

als Festungs-Abtheilung aus. Major Sinbersin,

2. 1852

bis 1853 Serring,

1. Oberstlieutenant v. Uechtrit, 2. 1854

bis 1856 Major Herring,

1. 1857, Major Lindenbaum,

1. bis Woide,

2. 1859 Riebel,

3. 1859 wurde die 3. Fuß

Abtheilung errichtet. 1860 Oberstlieutenant Witt,

1. bis Major Woide,

2. 1861 Riebel,

3. 1862 Oberstlieutenant Woide, 2. Major v. Bülow,

1. 0. Sagemann,

3.

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1862 in die 4. Artillerie: Brigade verseßt. 1864 zum Train-Inspekteur ernannt. 1864 zum Kommandeur des Feld - Artillerie - Regiments Nr. 7 ernannt. 1864 zum Kommandanten von Swinemünde ernannt.

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II. Abschnitt.

Die Stamm-Truppentheile des Regiments von 1813 bis 1872.

Vor Darsteứung der Geschichte der einzelnen Batterien des Regiments mögen zunächst einige Daten über Uniformirung, Bewaffnung, Material und Ausrüstung, sowie deren Veränderungen für den Zeitraum von 1813 bis 1872 hier Blag finden.

A. Uniformirung und Bewaffnung. *) Die Allerhöchste kabinets-Ordre vom 22. März 1798 bejahl für sämmtliche Artillerie eine Montirungs-Veränderung und verlieh, von den bisher getragenen Farben abweichend, der Waffe die schwarzen Abzeichen. Wenn auch in den beiden ersten Fahrzehnten des 19. Jahrhunderts noch Aenderungen mancher Art in der Bekleidung und Bewaffnung eintraten, wenn auch die Uniformirung im Jahre 1842 noch prinzipielle Veränderungen erlitt, so sind doch noch wesentliche Anordnungen des Allerhöchsten Erlasses in der heutigen Uniformirung erkennbar, denn die Waffe ist ihrer Farbe treu geblieben und fast ein Jahrhundert trägt sie ihren schwarzen Kragen in Ehren.

Uniformirung und Bewaffnung der schlesischen Fuß-Artillerie im

Jahre 1813. Dunkelblauer Tuchfrack mit vorn ausgeschnittenem, stehendem, zunächst noch niedrigem, bald jedoch sehr hohem Kragen, branden

*) Quellen: v. Malinowski und v. Bonin, Geschichte der brandenburgisch

preußischen Artillerie. v. Schöning, Geschichte der preußischen Artillerie. Mila, Geschichte der Bekleidung und Ausrüstung der preußischen

Armee in den Jahren 1808 bis 1878.

burgischen Aufschlägen von schwarzem Tuch, rothen Vorstößen, gelben Achselklappen und zwei Reihen gelber Knöpfe – à 8. Der Rock der Gemeinen und Unteroffiziere war mit rothem Boy gefuttert, der Schoß hatte einen ponceaurothen Einfassungsbesa; an der Taille befanden sich hinten zwei Knöpfe. Der Frack der Offiziere hatte Kragen und Aufschläge von schwarzem Sammet oder Manchester, war mit rothem Etamin gefuttert und der Schoß mit demselben Stoff befeßt. Anstatt des Fracs trugen die Offiziere auch einen Ueberrock von dunkelgrauem Tuch mit schwarzsammetnem Kragen.

Die Subalternoffiziere hatten Achselklappen, die Lieutenants mit Tressenbesaß auf den beiden äußeren, die Rapitäns mit solchein auf den äußeren und den beiden oberen Seiten der Achselklappen. Das Rangabzeichen der Stabsoffiziere bestand in Epauletts ohne Frangen, die Schieber mit Rettenbesat eingefaßt und mit goldenen Schuppen belegt; das Feld der Monde entsprach der Farbe der Achselklappen der Mannschaften; die Monde selbst waren von gelbem Metal. Die Gradabzeichen der Unteroffiziere und Bombardiere bestanden für erstere in gelben Tressen an Kragen und Aufschlägen, für legtere nur an den Batten der Aermel; Feldwebel und Oberfeuerwerfer trugen das Portepee.

As Beinkleid war eine hellgrau- tuchene Hose ohne Biese in Gebrauch; für Offiziere von dunklerer Farbe, anfänglich ganz eng, später sehr weit, längs der Naht jedes Beines mit einer größeren Anzahl flacher Knöpfe besegt. Das Beinfleid war über die Stiefel zu ziehen und durch Knöpfe unten zu schließen. Die berittenen Unteroffiziere und fahrenden Artilleristen erhielten noch ein Paar mit Reder befeßte Reithosen. Rock und pose hatten ein Jahr Tragezeit.

Der Mantel war von grauein Tuch, hatte einen schwarzen Kragen und Achselklappen von gelber Farbe.

Während die Mannschaften an Stelle der früheren rothen wollenen Halsbinde eine solche von schwarzer Farbe geliefert erhielten, trugen die Offiziere Halstücher von schwarzer Seide.

Als Kopfbedeckung diente der Czafo von Filz mit ledernem Boden und schwarzem Kinnriemen. Voru auf demselben wurde eine schwarz-weiße Rosette als Feldzeichen getragen, unterhalb welcher für Offiziere die Nationalkokarde in vergoldeter Agraffe, für Unteroffiziere und Mannschaften eine Granate mit drei Flammen angebracht war. Um den oberen Rand zog sich bei den Czakos der Mannschaften eine weiße, bei denen der Offiziere eine goldene Tresse. Außerdem

trugen legtere auf der vorderen Seite des Czakos eine an beiden Seiten mit Adlern versehene Kordonkette, sowie silberne mit Schwarz durchwirkte Fangschnüre.

Die Feldmüße war zuerst von grauem, seit 1821 von blauem Grundtuch, hatte einen schwarzen Sammet- bezw. Tuchrand, sowie Lederschirm und Sturmriemen. Unter dem tuchenen Deckel war zum Schuß gegen die Nässe ein Stück Wachsleinwand eingezogen. Die Rokarde auf dem Bejasstreifen wurde erst 1842 eingeführt. Für Müße wie Czako, auch bei den Offizieren, waren wachsleinene Bezüge vorhanden. Außer Dienst trugen lettere noch einen zweiflappigen Hut von schwarzem Seidenfilz mit schwarz - weiß - silberner Kokarde, goldener Schnuragraffe und schwarzem Federbusch.

Bis 1816 waren die Säbeltroddel der Mannschaften nach
Rompagnien in den Farben von Kranz, Schieber und Eichel ver-
schieden, von diesem Zeitpunkt an trat die noch heut gebräuchliche
Eintheilung in Kraft; die Avancirten hatten schwarz und weiße
Säbelquasten.
An kleinen Montirungsstücken erhielt jeder Fuß-Artillerist jährlich:

2 Paar Schuhe,
2 Baar Sohlen,
2 Hemden,
2 Paar Tuchstiefeletten Gamaschen,

1 Binde. Die Unteroffiziere befamen ein Paar Stiefel mehr und war denselben, wie den Bombardieren, bei der mobilen Armee gestattet, nach Wahl an Stelle der Stiefeletten und Schuhe hohe Stiefel zu tragen.

Hinsichtlich der Ausrüstungsstücke für die Offiziere ist schließlich noch der Schärpe von echtem Silber, welche etwa 100 Thaler kostete, sowie als Waffe des geraden Degens in lederner Scheide mit dem Portepee der Infanterieoffiziere Erwähnung zu thun. Für den Mann haben noch folgende Ausrüstungsstücke Aufnahme zu finden:

das Unterfamisol von graumelirtem Tuch,
der Brotbeutel 20jährige Tragezeit,
der Tornister von Kalbfell an schwarzem Lederriemen über die

rechte Schulter zu tragen,
der Mantelsack für die Berittenen von grauem Tuch, mit

ledernem Kreuz und Boden, grautuchene, gefutterte Fingerhandschuhe, wollene Soden bis zur Wade.

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