Das Phänomen der Buckelwiesen in den Dolomiten: Verbreitung und mögliche Entstehungstheorien

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Diplomica Verlag, 01.10.2014 - 184 Seiten
Dieses Buch untersucht das geomorphologische Phänomen der ‘Buckelwiesen’, die sich aus einem rhythmischen Wechsel von Buckel und Mulden zusammensetzen. Zur Genese dieses Kleinreliefs gibt es vier verschiedene teilweise kontrovers diskutierte Ansätze, von denen sich bisher allerdings keiner durchsetzen konnte. Ein Problem sind auch die wenigen Informationen über die flächenhafte Verbreitung dieses Phänomens. Im Zuge dieser Untersuchungen soll daher durch die Auswertung von Orthophotos die Kartierung der Buckelwiesen in den Südtiroler Dolomiten erfolgen, um einen Überblick über die Verbreitung zu erhalten. Mit Hilfe eines Geländemodells findet eine Erhebung und statistische Auswertung der Lageparameter Flächengröße, Exposition, Seehöhe, Hangneigung und Kalkgehalt zu den gebuckelten Arealen statt, um mögliche Korrelationen zwischen den Parametern zu suchen. Zusätzlich erfolgt eine Beschreibung der Waldgrenzentwicklung seit dem Postglazial sowie die Auswertung der rezenten Waldgrenzen im Untersuchungsgebiet. Dadurch soll die Entstehungstheorie des Windwurfkonzeptes, welches an das Vorhandensein einer rezenten oder ehemaligen Waldbedeckung gekoppelt ist, überprüft und gegebenenfalls falsifiziert werden.
 

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Inhalt

Kurzbeschreibung
3
Waldgrenze
19
Untersuchungsgebiet
35
Untersuchungsmethoden
47
Daten
70
Interpretation der ErgebnisseDiskussion
124
Zusammenfassung 131 10 Literaturverzeichnis
133
Abbildungsverzeichnis
139
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Abbildung allerdings Alternativhypothese Ampezzaner Dolomiten Anzahl der Buckelwiesen aufgrund Bäume Baumgrenze Berechnung Bereich Buckelwiesen gesichert Buckelwiesen Buckelwiesen möglich Buckelwiesen Buckelwiesengenese Buckelwiesenkategorien Chi-Quadrat Datenquelle digitalen Geländemodells einzelnen Buckelwiese EMBLETON-HAMANN 1999 ENGELSCHALK ENGELSCHALK 1971 Expositionen Expositionsrichtungen Fassaner Dolomiten nördlich Fassaner Dolomiten südlich Fläche mº Flächengrößen Fleimstaler Alpen Frequency ratio Frosttrocknis Gebirgsgruppen gebuckelten Areale gebuckelten Flächen gesamten Untersuchungsgebietes Gesteinen gibt Grödner und Fassaner HAMANN Hangneigung ºº Hangneigungen Hochflächen Höhe Höhenlage HOLTMEIER 2009 kalkfreien Kalkgehalt kalkhaltigen Kategorie konnten Lageparameter Landes Südtirol 2006 Manuel Ecker Maßstabsleiste Mean Mittelwert möglichen Buckelwiesen nördlich vom Grödner Normalverteilung Nullhypothese Orthophotos Orthophotos des Landes planierten Buckelwiesen Pragser und Ampezzaner Pustertal Quadratkilometer Range Relief Reliefformen Schneedecke Seehöhe Seiser Alm Sextener siehe Abb signifikante Signifikanzniveau sowie Standardabweichung Statistische Auswertungen statistische Tests Std Kalk Stichproben südlich vom Grödner Südtiroler Dolomiten Tabelle Tennengebirge TRANQUILLINI 1979 Unterschiede Variablen verändert von Manuel verschiedenen Buckelwiesenkategorien Verteilung wahrscheinlich Buckelwiesen möglich wahrscheinlichen und planierten Waldgrenze Werte Windwurfkonzept

Über den Autor (2014)

Manuel Ecker wurde 1982 in Wels in Österreich geboren. Nach der Absolvierung der Matura am Bundesoberstufenrealgymnasium mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt in Grieskirchen, studierte er an der Universität Wien Theoretische und Angewandte Geographie mit dem Schwerpunkt Angewandte Geomorphologie. Der Autor schloss das Studium erfolgreich mit einem Magister der Naturwissenschaften ab. Bereits während des Studiums konnte er durch die Absolvierung verschiedener Praktika am Bundesforschungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft sowie bei der Geologischen Bundesanstalt umfangreiche Erfahrungen in der Geomorphologie sammeln. Der Autor entwickelte außerdem schon in seiner Jugend, aufgrund häufiger Wanderungen durch die verkarsteten Gebiete des südlichen Oberösterreichs und diverser Aufenthalte in den Dolomiten, ein großes Interesse für die unterschiedlichen Karstformationen. Auf diversen Exkursionen während seiner Studienzeit in die Karstgebiete der Nord- und Südalpen lernte er das geomorphologische Phänomen der Buckelwiesen kennen und entwickelte dabei ein großes Interesse an dieser Thematik.

Bibliografische Informationen