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alles anwandte, um die bischöfliche Würde zu erlangen. Endlich gab er nach, da auch der Papst Siegmunds Wahl bestätigt hatte. Am T. Nov. 1557 hielt also Siegmund in Begleitung seines Vaters und Bruders mit 8oo Pferden nun auch seinen Einzug in Halberstadt, und trat dann auch hier die Regierung an. *) Die Stadt Magdeburg traf in dieser Zeit und beson: ders in den Jahren 1552 und 1553 die zum Theil schon angeführten *) Vergleiche mit den Grafen von Barby, mit den Klöstern Heimersleben und Jerichow, mit den kaiserli chen Secretairen, und mit andern, welche noch vom Schmal kaldischen Kriege, von der Achterklärung und Belagerung her, Ansprüche zu machen und Schadenvergütungen zu for- dern, hatten. Am 23. Juni 1554 kam auch, unter Vermittelung des Churfürsten August zu Sachsen, der ebenfalls schon angeführte wichtige Vergleich der Stadt mit dem Churfürsten Joachim von Brandenburg zu Stande, wornach die Stadt durch Abgeordnete vom Magistrat und der Bürgerschaft dem Churfürsten Abbitte thun, und ihm 45ooo Gulden erlegen mußte. Dagegen trat ihr der Churfürst den / Besitz ihrer Niederlage, Zölle, Jahrmärkte und des Schöp: penstuhls wieder ab, womit ihm der Kaiser nach der Achterklärung Magdeburgs am 20. Jul. 1547, und am 26. Jun. 1549 beschenkt hatte. Er hob auch die Confiscation ausstehender Gelder und andrer Güter der Magdeburger in seinen Landen wieder auf. – Der Vergleich Magdeburgs mit dem Herzog Heinrich von Braunschweig verzog sich noch

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S. 442. Cellar. v. Magd. Stapelr. S. 111 – 115. Dreyhaupt Th. 1. S. 276 – 278.

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tretener harter und langer Winter verursachten eine große Theurung, worin der Wispel Weißen 20 Gülden, der Rog: gen 16, der Gerste T4, der Hafer rr Gülden galt. Ein Gülden und ein Thaler waren damals wenig unterschieden.

In eben diesem Jahre 1557 ward aus der zum Anden

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