Das Mutterrecht: eine Untersuchung über die Gynaikokratie der alten Welt nach ihrer religiösen und rechtlichen Natur

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Krais & Hoffmann, 1861 - 435 Seiten
 

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Seite 135 - Privatum ius tripertitum est: collectum etenim est ex naturalibus praeceptis aut gentium aut civilibus. (3)2 lus naturale est, quod natura omnia animalia docuit: nam ius istud non humani generis proprium, sed omnium animalium, quae in terra, quae in mari nascuntur, avium quoque commune est. Hinc descendit maris atque feminae coniunctio, quam nos matrimonium appellamus, hinc liberorum procreatio, hinc educatio: videmus etenim cetera quoque animalia, feras etiam istius iuris peritia censeri.
Seite 51 - Caicus, 370 et gemina auratus taurino cornua vultu Eridanus, quo non alius per pinguia culta in mare purpureum violentior effluit amnis.
Seite 196 - Uxores habent deni duodenique inter se communes, et maxime fratres cum fratribus parentesque cum liberis ; sed, si qui sunt ex his nati, eorum habentur liberi, quo primum virgo quaeque deducta est.
Seite xxiii - Durch seine Sinnlichkeit und die Bedeutung, welche er dem Gebote der geschlechtlichen Liebe leiht, der weiblichen Anlage innerlich verwandt, ist er zu dem Geschlechte der Frauen vorzugsweise in Beziehung getreten, hat seinem Leben eine ganz neue Richtung gegeben, in ihm seinen treusten Anhänger, seinen eifrigsten Diener gefunden, auf seine Begeisterung all seine Macht gegründet. Dionysos ist im vollsten Sinne des Worts der Frauen Gott, die Quelle aller ihrer sinnlichen und übersinnlichen Hoffnungen,...
Seite 198 - As with cows, mares, female camels, slave' girls, milch buffalos, she-goats, and ewes, it is not ' the owner of the bull or other father, who owns the ' offspring, even thus is it with the wives of others. 49. 'They, who have no property in the field, but, ' having grain in their possession, sow it in soil owned ' by another, can receive no advantage whatever from ' the corn, which may be produced : 50. 'Should a bull beget a hundred calves on cows 'not owned by his master, those calves belong solely...
Seite xxiv - Zahl von Erscheinungen hervor, in welchen die rätselhaftesten Züge der ältesten Tradition völlig entsprechende Parallelen erhalten. Was wir beim Beginn unserer Untersuchung in mythischem Gewand finden, nimmt am Ende die Geschichtlichkeit sehr neuer Zeit an, und beweist durch diesen Zusammenhang, wie durchaus gesetzmäßig, trotz aller Freiheit der Handlung, der Fortgang der menschlichen Entwicklung sich vollzieht.
Seite 4 - ... genus immortale manet, multosque per annos stat fortuna domus, et avi numerantur avorum.
Seite xix - Nicht um in den Armen eines Einzelnen zu verwelken wird das Weib von der Natur mit allen Reizen, über welche sie gebietet, ausgestattet: das Gesetz des Stoffes verwirft alle Beschränkung, haßt alle Fesseln und betrachtet jede Ausschließlichkeit als Versündigung an ihrer Göttlichkeit.
Seite 22 - Pythagoreer zuerst gebrauchten — stellen sich die drei genannten Stufen der menschlichen Entwicklung dar als Erde, Mond, Sonne. Das reine außereheliche Naturrecht ist das tellurische Prinzip, das reine Vaterrecht das Sonnenprinzip. In der Mitte zwischen beiden steht der Mond, die Grenzscheide der tellurischen und der solarischen Region, der reinste Körper der stofflichen, vergänglichen, der unreinste der unstofflichen, keinem Wechsel unterworfenen Welt.
Seite 138 - Was stofflich beginnt, muß unstofflich enden. Am Ende aller Rechtsentwicklung steht wiederum ein ius naturale, aber nicht das des Stoffes, sondern des Geistes, ein letztes Recht, allgemein, wie das Urrecht allgemein war; willkürfrei, wie auch das stofflich-physische Urrecht keine Willkür an sich trug; in den Dingen gegeben, von dem Menschen nicht erfunden, sondern erkannt, wie auch das physische Urrecht als immanente materielle Ordnung erschien.

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