Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Uetersen von den Anfängen bis zum Aussterben des Gründergeschlechts (1235/37–1302): Ein Rekonstruktionsversuch

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Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 24.09.2018 - 414 Seiten
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Gegenstand der Abhandlung ist das Frauenkloster Uetersen in Südwestholstein während der ersten Phase seines Bestehens. Die Anfänge der nicht inkorporierten Uetersener Zisterze fielen in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts, als zahlreiche Frauengemeinschaften dieser Art in Europa entstanden. Im Vergleich zu ähnlichen monastischen Einrichtungen in Schleswig-Holstein (Reinbek, Harvestehude, Itzehoe, im weiteren Sinne auch Preetz und Schleswig) konturieren die erhaltenen Quellen Uetersen deutlich als landesadelige Gründung. Diese geriet allerdings schon innerhalb des Untersuchungszeitraumes immer stärker unter den Einfluss der schauenburgischen Grafen, die ihre Oberherrschaft in Nordelbingen im frühen 14. Jahrhundert weitgehend durchsetzen konnten. Behandelt werden auf der Grundlage der norddeutschen Geschichte bzw. der schleswig-holsteinischen Geschichte die Gründung des Klosters Uetersen und dessen Entwicklung während der ersten 70 Jahre. Dabei finden prosopographische, ordens-, territorial-, memorial- und wirtschaftsgeschichtliche Aspekte Berücksichtigung. Flankierend dazu wird der Versuch unternommen, die Klostergeschichte im Spiegel literarischer, insbesondere historiographischer Werke des 13. bis 18. Jahrhunderts zu betrachten. Die Studie bietet in einem Anhang einen zweiteiligen, jeweils in sich chronologisch geordneten Quellenanhang, der in den wichtigsten Fällen auf Neutranskriptionen der einschlägigen Urkunden, Akten und Memorialzeugnisse beruht. Jeweils angefügte Übersetzungsvorschläge und Erläuterungen sollen das inhaltliche Verständnis dieser Dokumente erleichtern.

 

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Inhalt

1 Einleitung
1
2 Die Quellen und ihre Auswertung
15
3 Einige Wegmarken der Geschichte Nordelbingens vom späten 12 bis zur Mitte des 13 Jahrhunderts
21
4 Die Klostergründung
29
5 Die Gründerfamilie und ihr Umfeld
77
6 Die Patrozinien
139
7 Himmelpforten eine filia Uetersens?
143
8 Verfassung
147
10 Das Kloster Uetersen in der spätmittel alterlichen und frühneuzeitlichen Geschichtsschreibung
217
11 Zur Theologie Geschichtsschreibung und Buchkultur in Norddeutschland während des 13 Jahrhunderts
239
12 Zusammenfassung Ergebnisse und eine Schlussfrage
249
13 Quellenanhang
255
14 Abkürzungen und Siglen
333
15 Bibliographie
337
Register
371
Abbildungen Tafel und Karten
391

9 Die ältesten Klosterbauten
211

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Über den Autor (2018)

Joachim Stüben, Nordkirchenbibliothek, Hamburg.

Bibliografische Informationen