Berliner Studien für classische Philologie u. Archaeologie, Band 2

Cover
S. Calvary., 1897
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Ausgewählte Seiten

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 228 - ... haben nichts damit zu thun. Quod aliud alio melius esset aut peius erinnert an Zen. DL VII 32. unter dieser Voraussetzung weiter keine Bedeutung, weshalb auch Zenon, wie es scheint, von derselben gänzlich schwieg. Mit der Beseitigung jeder staatlichen Form geht die totale Uniformierung des ganzen Menschengeschlechtes Hand in Hand. Die individualistische Tendenz des Kynismus ist damit noch nicht verlassen1); denn eben die allgemeine Gleichheit und das allgemeine Gesetz, dem jeder für sich nachlebt,...
Seite 307 - Homerici exemplum dicere ac facere doceat. men to use threats. As for those whose style is 9 inflated or vicious, and whose language reveals a passion for high-sounding words or labours under any other form of affectation, in my opinion they suffer not from excess of strength but of weakness, like bodies swollen not with the...
Seite 97 - Aus den bekannten Horazversen ep. I 2, 3 f. Qui quid sit pulchrum, quid turpe, quid utile, quid non etc. ist zu entnehmen, dass Chr. als Autorität in diesem Falle galt. — Von schönen und hässlichen Dingen spricht bereits Zen. fr. 169. 4) Die offenbar einem Komiker entlehnten Verse, die Athen. IV 158 b aus der Schrift neci xaiov anführt, scheinen zu besagen: „Alles zu seiner Zeit", was dem ästhetischen Grundsatze der ov/i/urçta entspricht.
Seite 96 - VTI 10l)3), das ist die Tugend und das, was an der Tugend teil hat. Gleichbedeutend ist: Jedes Gute ist schön; denselben Wert wie das Schöne hat das Gute, welches jenem gleich ist. Denn weil es gut ist, ist es schön; es ist aber schön; also ist es gut (DL VII 101)*).
Seite 73 - Dogma nebendem seine praktische Seite hatte. Wenn sie verlangten, des Menschen ganzes Streben solle in der Tugend aufgehen, so durften sie nicht die Jünger der Philosophie dadurch abschrecken, dass sie zugaben, was kaum mit heisser Mühe erkämpft sei, könne wieder verloren werden. Der Stoiker hatte kein Jenseits, das ihn des dauernden Glücksgenusses versicherte; er heischt vom Diesseits alles, wonach das menschliche Herz in seinem Glücksbedürfnis sich sehnt. Dazu zählt aber vor vielem anderen...
Seite 395 - ... und S. 163 Z. 13 ff angeführte Chrysippeische Meinung bezieht, komme aber insofern zu dem gleichen Resultat, als ich annehme, Chrysippos habe auf grund jener Meinung die betreffenden Worte in seine Definition aufgenommen. S. 175, 3: Entfernung der falschen Meinung des Trauernden verlangt Chr. Cic.
Seite 327 - Quis autem dixit naturam maligne cum mulierum ingeniis egisse et virtutes illarum in artum retraxisse ? Par illis, mihi crede, vigor, par ad honesta, libeat, facultas est ; dolorem laboremque ex aequo, si consuevere, patiun2 tur.
Seite 65 - Die Rangordnung der Centurionen, 1884. FR. FRÖHLICH, Die Bedeutung des zweiten punischen Krieges für die Entwicklung des römischen Heerwesens, 1884. J.
Seite 185 - Quia Chrysippus et Stoici, cum de animi perturbationibus disputant, magnam partem in iis partiendis et definiendis occupati sunt, illa eorum perexigua oratio est, qua medeantur animis nee eos turbulentos esse patiantur...
Seite 149 - Nun hatte sich in der griechischen Volksseele eine Reihe von sittlichen Geboten konsolidiert, welche als ungeschriebene Gesetze (fó^fia äyccupa) in der griechischen Tragödie und in den Prozessreden bedeutungsvoll zur Darstellung gelangen.

Bibliografische Informationen