Das Kaiserliche Buch des Markgrafen Albrecht Achilles: Vorkurfürstliche Periode 1440-1470

Cover
Karl Adolf Constantin Ritter von Höfler
Buchner, 1850 - 219 Seiten
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Ausgewählte Seiten

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 60 - Thronkandidaten in Böhmen empfahlen: „Item were zu achten, das er wyse wahrhaftig, gar gutig vnd mit aller redlichkeit geziret ist vnd were zu der ere vnd wirdiger kron vaste togentlich. Wann er ein gantz guter Regirer ist, Land vnde Leut vnd yderman sein Regiment liebet, vnd leßt iglichen seinen vndersassen bleiben bej rechtn vnd bej redlichkeit, vnd hat sine Land by sinem Regiment nahen so vil erweitert, so vil als des vorhin gewest ist.
Seite 7 - Aufschlüsse geben, ohne welche „eine richtige Würdigung der unter Max I. versuchten politischen „Reform eben so wenig statt finden dürfte, als ohne diese klar „werden kann, wie unter Carl V. die von Mönchen und Bauern, „Bürgern und Rittern, Fürsten and Gelehrten getragene Bewegung „zur Revolution umschlug, welcher der Kaiser fruchtlos mit der „Schneide des Schwertes zu begegnen suchte.
Seite 6 - Kaiserliches Buch 1466" trägt. In der Einleitung (III — XX) spricht Herr Hofier von den Versuchen und Vorschlägen im fünfzehnten Jahrhunderte, die deutsche Nation politisch zu reformiren und zu einigen, die alle vergeblich waren. „(XVIII.) Es blieben die Deutschen die „freieste Nation, aber auch die ungeordnetste, der nur noch „Polen gleichkam, wo der Herrscher gerade so viel galt, als „ihn seine Unterthanen gelten lassen wollten. In allen Staaten „hatte sich am Ende des Mittelalters...
Seite 71 - Fride. das des yderman erfrewet vnd vff den Ortern gebessert ist, so ist er auch In seinen krigen arbeitsam, flisig vnd Sighaft. vnde alles was er in ernste y angehubt, hat er myt volmacht allzyt zu gutem ende bracht.
Seite 142 - Sagt er doch selber von sich, daß er kein „guter latennist" gewesen. In Hezwhung auf alle diese Dinge heißt es in jenen Briefen vom U. Juni 1467 und 16. November 1474 an den Kaiser Friedrich III.: P Gnediger herr, als mir ewer gnade mit ewer handt geschriben hat. hett ich gar gern ewrn gnaden mit meiner hant daruff geantwurt, So weyst ewr gnade, das mein schrifft so beß ist, das nott were, das der schreyber selber mitryt vnd sie lese.
Seite 8 - welches seit 400 Jahren im politischen Zwiespalt begriffen, seit i,300 auch in seiner religiösen Seite durchwühlt und zerrissen, „in Staaten und Confessionen getheilt ist und nun in dem Kreisläufe „seiner Entwiklnng da wieder ankam, von wo es vor 400 Jahren „mit den bezeichnenden Worten des Aeneas S\ Iviiis ausgegangen .uar: Discordamus omnes vnlneramus nos ipsos, intus caedimas „exterias flagellamur. Ultio peccatorum est. Res malae sunt, spes „vero multo pejor.
Seite 220 - Wurde er den mit uch verhandeln, der Cron zu Behaim halben, als wir glauben dreyer wege einen, ob er jtzo nicht gericht wurde, jm hilff zu thunde, das ir antwurt, Ewer vatter vnd jr habt uch alweg gehalten...
Seite 71 - Dingen bittn wir die das gehandelt haben, ewer Gnade wolle vns des zu keynem Argen vormergken, wenn billich guts darzu theten, So ferne es eweren Gnaden gesellig ist.
Seite 70 - Item ist wol zu achten, das Im die polnische sprache so geret ist alse deutsch, *) das im denn zu der behemischen sprache gar eben were, vnd...

Bibliografische Informationen