Strafrechtsfälle zum akademischen Gebrauch

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Fischer, 1895 - 109 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 98 - Schwert nicht lassen; wir haben lang genug geliebt und wollen endlich hassen! Die Liebe kann uns helfen nicht, die Liebe nicht erretten; halt du, o Haß, dein jüngst Gericht, brich du, o Haß, die Ketten! Und wo es noch Tyrannen gibt, die laßt uns keck erfassen; wir haben lang genug geliebt und wollen endlich hassen!
Seite 107 - Breslauer Generalanzeiger" veröffentlichten Artikel wurde aus M! mitgeteilt: es habe sich die Gattin eines Majors, die als gestorben bereits aufgebahrt gewesen, aus dem Sarge erhoben, wie das zufällig im Zimmer anwesende Dienstmädchen gesehen habe. Die Dame sei trotz vorheriger Untersuchung durch einen Regimentsarzt und zwei andere Doktoren nicht tot gewesen und würde ohne die zufällige Entdeckung der Dienstmagd einen schrecklichen Tod erlitten haben.
Seite 98 - Was man allenfalls beklagen könnte, das ist nur die Seltenheit des sogenannten Tyrannenmordes. Würde nur alle Monate ein einziger Kronenschuß abgetan, in kurzer Zeit sollte es keinem mehr behagen, noch fernerhin einen Monarchen zu spielen"17.
Seite 16 - Simson an einem langen Tau geschleppt , durch die Schleuse hinaus. Um die letzten Güter aufzunehmen, wurde im Vorhafen ein kurzer Halt gemacht. Die Mosel...
Seite 12 - Diebe am besten zur Hand liegen, vergiftet. Was erwartet wurde, geschieht. Die Weibsperson stiehlt den vergifteten Wein und bringt damit sich selber um das Leben.
Seite 7 - Schnelligkeit aus dem Schachte und über dessen Mündung hinaus bis an das ungefähr 9 Ellen über der ebenen Erde angebrachte zweite Fangzeug getrieben worden und dort erst zum Stehen gekommen ist.
Seite 12 - Fenster, wo er safs, einen kostbaren persischen Teppich befestigt, der in den See hinaushing, und sah, wie der Knabe auf diesen Teppich, der ihm aller Voraussicht nach die ersehnte Rettung ermöglicht hätte , zustrebte , um sich an ihm festzuhalten. Da A. besorgte...
Seite 19 - Schufs nicht dem Ermordeten , sondern ihm selbst gegolten habe. Er stehe mit dem Holzhändler Rosal in Schiepzig in Geschäftsverbindungen und habe von diesem Geldsummen, die dieser ihm noch schulde, zu erheben.
Seite 108 - ... durch einen Regimentsarzt und zwei andere Doktoren nicht tot gewesen und würde ohne die zufällige Entdeckung der Dienstmagd einen schrecklichen Tod erlitten haben. Die Nachricht hat eine weite Verbreitung gefunden. Dem Oberstabsärzte Dr. S. sind infolge des Artikels aus allen Teilen des Reiches und selbst aus England und Amerika Zuschriften zugegangen, die durchgehends Entrüstung und Beunruhigung über den Fall zum Ausdrucke brachten. Wegen dieses Artikels hat die Strafkammer den verantwortlichen...
Seite 7 - Leichnam aufgefunden hat. Nach Lage der Sache und nach dem Gutachten der Sachverständigen ist dieser Erfolg herbeigeführt worden, entweder 1. dadurch, daß...

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