Die Macht des Gedächtnisses: Entstehung und Wandel kommunaler Schriftkultur im spätmittelalterlichen Augsburg: Winner of the "Universitätspreis der Regierung von Schwaben", 2013

Cover
BRILL, 13.03.2014 - 442 Seiten
Die Studie eröffnet einen neuen Blick auf den Entstehungsprozess kommunaler Schriftkultur in einer europäischen Großstadt des Spätmittelalters. Dabei zeigt die Geschichte der umfangreichen Überlieferung Augsburgs, wie mehrere Generationen städtischer Autoritäten im Zuge wachsender Emanzipation zunehmend auf Schriftlichkeit angewiesen waren und eigene Bedürfnisse der Archivierung ausprägten. Die Verschriftlichung war ein komplexer Prozess, der wichtige Lebensbereiche und Teile der städtischen Gesellschaft in unterschiedlicher Zeit und Intensität erfasste. Weniger als bisher angenommen ging es dabei um die pragmatische Effektivierung des Regierungshandelns. Die Antriebskraft der Verschriftlichung im Spätmittelalter entsprang einem wachsenden Bedürfnis nach Kontrolle und Überprüfbarkeit.
 

Inhalt

Kapitel 1 Einleitung
1
Adaption und Assimilation 12341304
29
Legitimität im Politischen Organismus 13041368
138
Verschriftlichung und Kontrolle des Alltagslebens 13681450
244
Kapitel 5 Ergebnisse
354
Quellen und Literaturverzeichnis
366
Register
411
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen