Antonius Gazius u. a.: De Cerevisia: Vier lateinische Schriften vom Bier (1546-1567)

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BoD – Books on Demand, 21.10.2024 - 104 Seiten
Wein hat die Menschheit seit der Sintflut begleitet, und auch Jesus Christus trank Wein. Jena heißt nach dem hebräischen Wort für Wein, Weimar eigentlich Weinmarkt und Bacharach nach einem Bacchus-Altar. Bier hingegen wird in der Bibel nicht einmal erwähnt, auch wenn die alten Ägypter von einem Gerstengebräu gewusst haben sollen. Aber in Regionen, in denen Wein nicht hergestellt werden kann, ist Bier aus Weizen oder Gerste ein beliebtes Getränk, und die verschiedenen Methoden der Herstellung und Lagerung haben jeweils eigene Folgen für die Verträglichkeit des Getränks und für die Gesundheit der Trinkenden. Die vier frühesten lateinischen Bierbücher aus dem 16. Jahrhundert, denen diese Thesen entnommen sind, werden hier erstmals zweisprachig zugänglich gemacht. Eine Beigabe stellt die Namen von lokalen Bieren zusammen, die damals so manche Leute "schon mit den bloßen Namen durstig machten".
 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Abschnitt 1
5
Abschnitt 2
16
Abschnitt 3
17
Abschnitt 4
20
Abschnitt 5
32
Abschnitt 6
36
Abschnitt 7
37
Abschnitt 8
52
Abschnitt 9
64
Abschnitt 10
92
Abschnitt 11
99
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Autoren-Profil (2024)

Kai Brodersen (*1958) ist Professor a.D. für Antike Kultur an der Universität Erfurt.

Bibliografische Informationen