Die Konzeption des "noein" bei Parmenides von Elea

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Walter de Gruyter, 26.05.2010 - 284 Seiten

Die Konzeption des Denkens bei Parmenides zu klären und ihre Bedeutung für seine gesamte Philosophie herauszuarbeiten, ist das Ziel dieser Arbeit. Grundlage der Untersuchung bildet eine Analyse der Fragmente, die das Denken und Erkennen thematisieren (v. a. Fr. 2, 3, 4, 6, 7, 8.7-9, 8.15-18, 8.34-41, 8.53-54, 16), ergänzt um die antiken Zeugnisse. Auf dieser Basis rekonstruiert Maria Marcinkowska-Rosół den Zusammenhang der Kernideen des Gedichts. Das wichtigste Ergebnis ihrer Arbeit ist die These, dass Parmenides’ Konzeption des Denkens für seine Philosophie eine weit zentralere Rolle spielt als bisher angenommen: Sie bildet das Fundament seiner Philosophie und verleiht den beiden Teilen des Gedichts, deren Verhältnis in der Parmenides-Forschung bislang umstritten war, eine gewisse Geschlossenheit. Zudem legt sie nahe, dass es sich bei dem Gedicht nicht um eine rein theoretische Darstellung, sondern vielmehr um einen Protreptikos handelt, der den Menschen existenziell herausfordern soll.

 

Inhalt

1 Einleitung
9
2 Die Diskussion um die Begriffe noos noein noema bei Parmenides
17
Denken und Sein
45
4 Das Denken in der Welt der Doxa
159
5 Zur Erlösung
193
6 PARMENIDOU PERI NOHSEWS Zusammenfassung
235
Backmatter
251
Urheberrecht

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Autoren-Profil (2010)

Maria Marcinkowska-Rosół , Adam-Mickiewicz-Universität Poznań, Polen.

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