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Verlag von G. Pregizer in Stuttgart.

Bibelkunde.
Zum Religions-Unterricht und für Bibelleser überhaupt.

Von

Pfarrer v. Faulhaber. 1. Theil. Altes Testament H 1.20. II. Theil. Neues Testament I: 2.50,

I. und U. gebunden in einem Band 1 4. „In der Gedichte des Reiches Gottes werden die Wendepunkte und Entwidlungsstufen scarf gezeichnet, in der eigentlichen Bibelfunde die charakteristischen Merkmale und die Inhaltsübersichten der einzelnen Bücher übersichtlich dargestellt, und in der Erklärung der Hauptstellen wird wirklidhje Erklärung statt bloßer Paraphrase gegeben."

(Württh. Kirchen- u. Schulblatt.) „Dieses Werk bietet jedem denkenden Menschen ein vortreffliches Hülfsmittel, die Bibel nadı einem bestimmten Plan als einheitliches Ganzes gleichinäßig kennen und verstehen zu lernen.“ (Norddeutsche Reichspost.)

Alles mit Gott! Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in fünffacher Abwechslung, für die Festtage und Abendmahlsfeier, sowie für

die verschiedensten Verhältnisse von Luther, J. Arndt, Scriver, Spruer, Arnold, Francke, Roos,

Storr, Terstegen, Spitta und Anderen.

43. verbesserte Auflage. 415 Seiten. Gebunden Jl

. 2. Elegant geb. 1. 2.60. Mit Goldschnitt H 2.80.

In Leder mit Goldschnitt M. 4. ,,Dieses Gebetbuch bringt eine Sammlung des Besten und Trefflichsten aus alter und neuer Zeit; und das beste Gebetbuch ist, wie ein Gottesmann gesagt hat, das mit dem roten Schnitt“. - das Herz. Zur Erlangung deffeiben wird dieses Buch eine ganz trefflide pandreichung bieten."

(Evangel. Literaturbericht.)

Durchs Leben.
Erinnerungen und Winke einer Mutter und Erzieherin.

Von

Emilie Braun.

Geh. 162.40. Elegant gebunden / 3. | Die in weiten Kreisen verehrte Frau Defan hat in hödöst anziehender Sprache an dem Faden ihres Lebensganges einen wahren Reichtum von Erziehungswahrheiten aufgereiht, welche, wie sie der Erfahrung des Lebens entstannien, so auch für das Leben bestimit sind.

Heinrich von Bütphen.

Von

I. Friedrich Jken,

Pastor in Bremen.

Halle 1886.
Verein für Reformationsgeschichte.

Vorwort.

Die

ie Reformationszeit hat eine ansehnliche Zahl von evangelischen Märtyrern aufzuweisen. Heinrich von Zütphen gehört der Zeit nach zu den ersten derselben auf deutschem und niederländischem Gebiete. Er steht in einer Linie mit Heinrich Voes und Johann Esch, mit Caspar Tauber, Nikolaus von Antorf, Wolfgang Schuch, Bernhard Käser, Peter Flystedt, Adolf Clarenbach und den andern, welche in den zwanziger Jahren des 16. Jahrhunderts ihr reformatorisches Bekenntnis mit einem blutigen Tode zu besiegeln hatten. Aber ohne Frage überragt er sie alle, selbst Clarenbach, durch seine geistige Bedeutung und den gesegneten Erfolg seines Wirkens. War es doch kein gewöhnlicher Mensch, er den Melanchthon mehrfach als einen Mann des Wissens und der That gefeiert, welchem Luther ein so schönes biographisches Denkmal geseßt hat, und bei dessen Tode ein Schrei des Entsegens durch ganz Deutschland und die Niederlande hinging. Freund und Feind wußten damals, wie viel an dem Manne war, der am 10. Dezember 1524 zu Heide in Holstein den Flammentod starb, in wissenschaftlicher wie in praktischer

Hinsicht galt er ihnen als der tüchtigsten einer. Auch heute wissens noch Manche. Sinüpft sich doch an den Namen Heinrichs von Zutphen vor allem die Reformation der Stadt Bremen und der Dithmarserlande in Holstein. Darum verdient er auch, in der Erinnerung bewahrt zu bleiben.

Es fehlt freilich auch nicht an zahlreichen Darstellungen von dem Leben und Wirken dieses Mannes aus der älteren und der neueren Zeit. Vor allem war es Luther, welcher schon 1525 in seiner „, Historie von Bruder Heinrichs von Zütphens Märtyrertode" dem Verstorbenen ein treffliches Denkmal geseßt und damit nicht nur, wie er beabsichtigte, den über ihres Reformators Heimgang betrübten Bremern einen wohlthuenden Trost bereitet, sondern auch der reformatorischen Geschichtsschreibung einen wichtigen Dienst geleistet hat. Luther entnahm seine Darstellung den Berichten anderer. Es sind auf uns zwei Schilderungen gekommen, die er, wenn auch nicht allein, doch sicher als seine Quellen benußte, die aber auch selbständig damals im Drucke erschienen. Wir meinen einmal den Brief des Bremer Predigers Jakob Probst an Luther über Heinrichs Märtyrertod, welcher, ursprünglich lateinisch, hernach (1525) in deutscher Uebersezung gedruckt und viel gelesen wurde.2) Sodann existiert noch eine Erzählung, die anonym zu derselben Zeit erschien, wahrscheinlich aber den bisherigen Vorsteher der sächsischen Augustiner - Rongregation, Wenzeslaus Link, zum Verfasser hat.2)

1) Jakob Probst's Brief über H. v. Zütphens Ende steht lateinisch bei Kapp: Kl. Nadylese von Ref. Urkunden II, 660; Hellmann: Kurz verfaßte Süder-Dithmarsische Kirchenhistorie (Hamburg 1735) S. 54 Anm. 5 und Brem. Jahrbuch 2. Serie 1. Band (1895) S. 252 ff. Die deutsche Uebersetung erschien unter dem Titel: „ Ain erschrockliche geschicht, wie etliche Ditmarsche den Christlichen prediger Haynrich von Zutfeld newlich so jemerlid umb gebracht haben, in einem Sendbrieff. Doctor Martino Luther zugeschrieben im jar MDXXV“ (ohne Druckort). Abgedruckt bei H. G. Janssen: Jakobus Präpositus, Luthers Leerling en vriend (Amsterdam 1862), Beilage II.

2) ,, Historia wie S. Heinrich von Zutpħan newlich in Dittmars umbs evangelions willen gemartert und gestorben ist.“ 1525 (ohne Angabe des

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