Lehrbuch für Jäger und die es werden wollen ...

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Rötzl und Kaulfuss, 1812
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Seite 460 - Hängedohnen oder Bügel an; doch lasse man die Schleifen vorerst noch gerade herunter hängen. Bemerkt man in der Folge, daß Vögel da sind, so beert man die Dohnen mit den zu Ende August sammt den Stielen abgebrochenen Vogelbeeren oder Ebereschenbeeren ein, und stellt die Schleifen hängend, worauf sich nun, besonders in den Morgen= und Abendstunden, und besonders bei nebligem und regnerischem Wetter bald einige Vögel fangen werden.
Seite 117 - Wilde gar nicht, oder doch nicht lange jage, erhält er nach und nach dadurch, daß man ihn niemals an gesundes, sondern immer an krankes oder angeschossenes Wild hetzt und ihn recht oft solches Wild suchen läßt, wovon er wegen Länge der Zeit nicht die Fährte, sondern nur noch den Schweiß wittern kann.
Seite 288 - Dickicht durchbrochene, ruhige Waldgegend, und versammelt sich zu jeder Brunstzeit daselbst, so lange sich der Holzbestand nicht merklich verändert, und die Gegend nicht beunruhigt wird. Um aber diese ausgewählten Brunftplätze für das Wild noch angenehmer zu machen, legt man auf denselben mehrere Sulzen oder Salzlecken und Suhlungen an, und besamt auch einige, durch einen mobilen Zaun beschützte, Morgen Land mit Rüben, Hafer, Wicken und Erbsen, um alles dieses dem Wilde in der Brunft zu offnen...
Seite 460 - Fuß hohen Büschen und Stangen und einzelnen alten Bäumen bestandene Waldungen, auf deren Morgen= und Mittagsseite die Vögel am liebsten einfallen.
Seite 419 - Leine gebunden, hinter sich hergezogen hat. — Damit aber der Fuchs nur auf derjenigen Seite, wo das Eisen liegt, zur Kirrung kommen kann, so versperrt man die andern Seiten mit hingeworfenen und hingesteckten Dornen, und richtet die Lücke so, daß der Fuchs, wenn er die Kirrung wegnehmen will, auf das Eisen treten und sich fangen muß. — Fängt sich der Fuchs in der ersten...
Seite 381 - Haube wieder an. — Nun wird es nicht lange dauern, so fahren die vor dem Frettchen flüchtig gewordenen Kaninchen pfeilschnell aus dem Baue, und fangen sich in den vorgehängten Hauben; indem die kleinen, nicht fest eingedrückten, Heftel am Umfange der Röhre los werden, und der Netzsack hinter dem Kaninchen sich zuzieht. — Die gefangenen Kaninchen...
Seite 428 - Netzsäcke unfehlbar gefangen werden. In Bächen und kleinen Flüssen ist dieß die sicherste, leichteste und angenehmste Art, sich der Otter zu bemächtigen. Und da die Netze leicht zu machen, und auch gar nicht kostbar sind , besonders wenn das Wasser so schmal ist, daß man keine langen Flügelgarne braucht; so verdient diese IagdmeHode mehr im Gebrauch zu feyn, a^s sie es bisher IV) Vom Fang der Okker in Eisen.
Seite 404 - Dickichte, und es kommt un5 vermuthet ein Fuchs hervor, so lasse man ihn, ohne sich im geringsten zu bewegen, erst so weit laufen, daß, wenn er nachher auch das Anschlagen bemerken und umkehren sollte, er doch noch geschossen werden kann. Auch ist zu empfehlen, den Fuchs, wenn es...
Seite 115 - L) daß er das verendet gefundene Wild nicht anschneide, und — was jedoch nur wenige Hunde thun — es verbelle. Ein Schweißhund der alle diese Eigenschaften besitzt, ist vollkommen zu nennen; und nach meiner Erfahrung verschafft man ihm diese Eigenschaft auf folgende Art am sichersten.

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