Streffleurs militärische Zeitschrift, Ausgaben 1-3

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L. W. Seidel, 1831
Monthly issues published 1811-90 contain a section on army personnel changes, called, 1811-47, Neeste Militärveränderungen; 1848-49, 1864-90, Personalveränderungen; 1860-63, Armeenachrichten.
 

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Seite 112 - Zeitschrift wird im Jahre >83>, —nach dem auf dem Umschlage jedes Heftes entwickelten Plane, — fortgesetzt. — Alle Postämter des In- und Auslandes , so wie alle Buchhandlungen, nehmen Bestellungen, sowohl für den Jahrgang >83, , als für jeden der frühern Jahrgänge i8>8— i83o> an. Da
Seite 42 - Waql, links gegen Breda gezogen, um den Gen. Le Maire in der Blockirung dieser Festung zu unterstützen. — Die Alliirten hielten sich jetzt noch weit fester als vor diesem Angriffe überzeugt, daß die Ruhe, diesen Winter über, wohl durch kein bedeutendes Ereignis; mehr unterbrochen werden würde. — Als die Franzosen das Gebiet des holländischen Freistaates betraten, fanden sie die zahlreiche Partei der sogenannten Patrioten bereit, sie in jeder Unternehmung durch Verrath und Aufruhr zu unterstützen....
Seite 151 - Fach selbst läßt dieß nicht zu; oder die Kriegskunst wäre keine Kunst, bei welcher das Genie eine so große Rolle spielt; sondern ein Handwerk, das in seiner vollendetsten Vollendung als mechanische Kunst immerhin erlernt werden kann. Aber die Kunst selbst steht nie stille. Mit reger Thätigkeit schreitet sie immer fort. Es gibt kein Zenith in derselben ; denn wo dieses ist, bestände eine höchste Stufe, von welcher angefangen man wieder abwärts stiege. Mit bedächtigen...
Seite 157 - Wer mehr als tieß von einer Militärakademie forderte, würde ungerecht seyn. Sie kann nur Theorie geben, und die höchste Theorie ist immer nur die Anleitung zur guten Ausführung. Der Rahmen zum Gemälde ist die Praxis. Die Theorie gibt das Kostbarste, aber Unbrauchbare, wenn das Genie solches nicht anzuwenden versteht. Sie ist der Sauerstoff, welcher die Flamme nährt, — der Regen, welcher die Erde tränkt, damit sie neue Blüthen treibe, — die Sonne, so die zarte Frucht zur Reife bringt,...
Seite 91 - Seiten angefallen, und, die sich nicht ge» fangen gaben, niedergemacht. Bei hundert polnische Reiter stürzten sich in den Morast, suchten aber vergebens durchzukommen, Ihre Pferde blieben stecken; sie selbst ertranken größtentheils, oder wurden von den am Rande des Morastes aufgestellten Jägern erschossen. Um zwei Uhr Nachmittags war die sechsstündige Schlacht zu Ende. Der größere Theil des russischen Korps hatte an derselben nicht Theil genommen, und war noch in einiger Entfernung zurück....
Seite 5 - Waldstatten, ehrfurchtsvoll empfangen, und von ihm zu dem im Posthause von Krems vorbereiteten Absteigquartier geleitet; vor welchem eine Kompagnie des Regiments, und die uniformirte Bürgerschaft der Städte Krems und Stein, mit ihren Musikbanden, aufgestellt waren. Seine Kaiserliche Hoheit geruhten, die Truppe beim Fackelscheine zu besehen, sodann aber die Aufwartung des Offizierkorps , des kk Kreisamtes, und der übrigen Civilbehorden huldreichst anzunehmen, und sie, nach ertheilten Befehlen für...
Seite 279 - Eskadrons, und einigen Kosaken-Regimentern gegen Silistria vor. Da die Hauptstraße durch das Austreten der Donau überschwemmt war, mußten die Truppen elende Seitenwege einschlagen ; der Marsch ging daher nur langsam und mit großer Schwierigkeit vorwärts. Am 17. Mai war das Korps bis auf fünf Werfte in die Nähe der Festung gekommen, ohne irgend einen Widerstand gefunden zu haben. Am 18. stieß die erste russische Division auf den Feind, der auf dem Rücken der dortigen Anhohen und in einigen...
Seite 8 - Ifsel verlegte hannoversche und englische Reiterei solle dem Gen. Graf Spork zur Unterstützung dienen." — FZM. Alvintzy äußert nun; „daß er den Kordon von Wageningen bis Arnheim mit 4 Bataillons nur schwach besetzt finde; doch wäre das Terrän der Vertheidigung günstig. Eben so seyen die 2 Bataillons für die Strecke von der Vssel bis Panderen sehr schwach; aber dort seyen alle Straßen unbrauchbar. Auch könne er (Alvintzy) allen diesen Posten von seinem Korps schnelle Hilse bringen.
Seite 74 - Iugend, in öffentlichen Schulen, im Lesen und Schreiben der Volkssprache. — Die gewöhnlichen kleinen Tempel oder Pagoden, werden aus Holz, Bambus und Palmblättern erbaut, und mit Vergoldungen und bunten Farben geschmückt. Einige Pagoden sind jedoch aus Ziegeln, bis zu einer ungeheuren Höhe und Umfang, aufgethürmt, und die darüber sich erhebenden metallenen Sonnendächer sind reich vergoldet. Die großen Pagoden sind ohne Höhlung oder inneres Gewölbe, oder dieses ist so unverhältnißmäßig...
Seite 54 - User der Waal bis Gorcum verlassen hatten, so konnten die Franzosen auf dieser Strecke von drei Meilen überall den Fluß passiren, der Hessen rechte Flanke umgehen, und denselben den Rückzugsweg an den Leck abschneiden. GL. Dallwigk deckte nun diese Flanke durch Besetzung mehrerer Ortschaften, und durch zahlreiche Patrullen. — Die bei Meteren gefangenen Franzosen gaben die Stärke ihrer über die Waal gegangenen Abtheilungen nur auf 25oo Mann an. — Um vier Uhr Morgens des 28.

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