Die verwantschaftsverhältnisse der indogermanischen sprachen

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H. Böhlau, 1872 - 68 Seiten
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Seite 27 - Mir scheint auch das bild einer schiefen .vom sanskrit zum keltischen in ununterbrochener linie geneigten ebene nicht unpassend. Sprachgrenzen innerhalb dises gebietes gab es ursprünglich nicht, zwei von einander beliebig weit entfernte dialekte
Seite 28 - G, H, I, K nach der einen, E, D, C nach der anderen seite hin von F unterdrückt und durch F ersetzt. Nachdem dis geschehen war, grenzte F auf der einen seite unmittelbar an B, auf der
Seite 26 - es jemals eine graecoitalische grundsprache gegeben habe, aus welcher durch Spaltung das griechische und italische hervorgegangen seien, halte ich nicht für erwisen. Überall sehen wir continuierliche Übergänge aus einer Sprache in die andere, und es lässt sich nicht verkennen, dass die indogermanischen sprachen im ganzen und grossen desto
Seite 28 - ein geschlecht oder ein stamm, welcher zb die varietät F sprach, durch politische, religiöse, sociale oder sonstige Verhältnisse ein Übergewicht über seine nächste Umgebung gewann. Dadurch wurden die zunächst
Seite 16 - keine wal, wir müssen anerkennen, dass das lituslawische einerseits untrennbar mit dem deutschen, andererseits ebenso untrennbar mit dem arischen verkettet ist. Die europäischen, deutschen und arischen Charakterzüge durchdringen einander so vollständig,
Seite 25 - Und die sätze, mit welchen Ebel seine Untersuchung eröffnet, stehen in völligem einklange mit dem in disen blättern entwickelten. Er sagt: 'Die europäischen glider des arischen [dh indogermanischen] Sprachstammes bilden eine kette, deren beide enden nach Asien hinübergreifen; unverkennbar zeigt die meisten berürungen mit den asiatischen sprachen das griechische, wogegen das slawische wol die meisten speciellen Übereinstimmungen mit den iranischen aufweist. Ebenso wie hier schliessen sich...
Seite 24 - wie in Nordeuropa, es gibt keine grenze zwischen den arischen und den europäischen sprachen, das griechische ist ebenso unzertrennlich mit dem lateinischen wie mit dem arischen verbunden.
Seite 30 - unserer forschungen über das betreffende Sprachelement und nur als solches für die Sprachgeschichte von wert. Sobald wir aber eine grössere oder geringere zal von grundformen zusammenstellen und meinen damit ein stück der Ursprache, sei es so gross oder so klein es will, aus einer und der selben zeit gewonnen zu haben, schwindet uns aller boden unter den füssen. Die grundformen können in ganz
Seite 24 - es keine gemeinsame europäische grundsprache gegeben hat, bewis uns schon das slawische, jetzt sind auch die südeuropäische und die graecoitalische grundsprache unhaltbar geworden, und wir sehen überall nur stufenweisen continuierlichen Übergang von Asien nach Europa.
Seite 15 - dem sanskrit teilt*), und umgekert solche, welche die arischen sprachen nur mit dem slawischen, nicht auch mit dem litauischen gemein haben**). Sollen wir deshalb die anerkannt innige verwantschaft von litauisch und slawisch einerseits, von indisch und eranisch andererseits lockern? Nein. Sondern wir werden anzuerkennen haben, dass die geographisch einander zunächst ligenden sprachen mer mit einander gemein haben als die

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