Pädagogik und Ironie

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VS Verlag für Sozialwissenschaften, 11.05.2008 - 303 Seiten
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„Das Erziehungssystem kann sich nicht selber erziehen, so wenig wie Feuer sich selber verbrennen kann. “ (Niklas Luhmann) 1. 1 Vorwort und Dank Dass die Ironie über eine „schillernde Gestalt“ (vgl. M. Hartung 2002, S. 9. ) verfügt, ihre anarchischen Züge und ihre „subversive Kraft“ (vgl. W. Krieger 2006) für allerlei Faszination sorgen, ist weithin bekannt und wird in der Lite- tur auch stets betont. Gleichwohl beansprucht es diese Arbeit, den Fokus weniger auf diese ästhetischen Aspekte der Ironie zu richten, sondern eine Perspektive einzunehmen, in der eine ruhigere Betrachtung des Phänomens möglich ist. Die Themenstellung fordert sich dies ein, gerade weil die pädagogische Theorie dieser schillernden Gestalt bisweilen mit großen Unsicherheiten begegnet und weil in dieser Hinsicht auch unter sprechakt- und handlungstheoretischen - sichtspunkten schnell die Grenzen von methodologischer Erfassbarkeit und theo- 1 retischen Beschreibungsmöglichkeiten von der Ironie aufgezeigt werden. Diese genannten theoretischen Zugänge sind zunächst die nahe liegenden, um sich dem Phänomen der Ironie als Element der pädagogischen Kommunikation anzu- hern; und gerade hier kommt es darauf an, jene methodologischen und begriff- chen Schwierigkeiten mit dem Phänomen der Ironie nicht auf es selbst zu üb- tragen. Auf den ersten Blick stellt sich dies als Problem dar und führt forschungs- gisch zu einigen Schwierigkeiten im Umgang mit der Ironie, will man nicht die normativ begründeten Vorbehalte ihr gegenüber in ihrer Erforschung fortsetzen, sondern das Phänomen zugleich pädagogisch und aus der entsprechenden Dis- 2 tanz nachvollziehen.

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Über den Autor (2008)

Alex Aßmann ist freier Mitarbeiter an der Evangelischen Fachhochschule Ludwigshafen (Institut für Weiterbildung, Beratung und Forschung) sowie freier Mitarbeiter des Stadtjugendamtes Mannheim.

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