Volkssagen aus VorarlbergGedruckt bei den P.P. Mechitharisten, 1847 - 90 Seiten |
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Häufige Begriffe und Wortgruppen
Affechat afoha allawil amol Beaso Büebli Chnächt chommen chond Chrömer Chüehli d'Bura d's Bürli d's Krönli D's Männdli dächt Dernau druf dür ebba einermol Fehrli Feinschter Fenggi findt Freile Fridolin frili furt g'chan g'ge g'het gäid Gärberi Glarus gnue goht Goldkäppler gönd guet gueta Gülla häi hañ Hand heat hend holt hond Hoor Hütta i d's inhe ischt Kista Kneiel Kübile Küeh kunt Landolf Liechtli luege lueget Lüt Männdli mercht muess Muetter Nacht Nachtvolch näisa nomma nömt nootno nüd nümma ond set Pfarrkirche Rankweil rothe Rukburg schey schi schie schin Schnepfau scho schöna Schuester Schwitriber sehnd Senneri sinar Stükli Tanna Thaler Thierli Tobel Trog uf der Stross usser vorarlbergischen wädli waker Wald Walgau Weag wella Wibli wieder Wile witer zerscht Zita znescht
Beliebte Passagen
Seite 8 - Geltung zu behaupten, wie dieses zahlreiche Volkssagen beweisen, in welchen noch heidnisches Element an christliches sich anlehnt. So suchte denn auch das Volk seinen althergebrachten Glauben an die Wunderkraft der Wünschelruthe, die bekanntlich ein Haselzweig war, sich dadurch zu wahren, dass es ihn durch eine christliche Legende inotivirte.
Seite 23 - Müller hond d's Korn viertelwis verschüt't und verzötteret. Das ist dem gueta Aetti im Himmel afoha z'ross wora , und Er denkt si bei em selb, das Ding muess anders werda. Und Er goht und macht, dass vo dersella Zit a jeder Halm an onzige Aehera tret, dass d'Lüt de Werth von ara Aehera besser i sehe lernen. Und sither ist Thiirig 24 und Armuet i d...
Seite 76 - Fridolin erhob sich und zog gläubig nach Glarus, wo auf seinen Ruf der Todte erstand. Der Stein nahm zwar seine natürliche Härte und...
Seite iii - ... erscheinen mit dem Leitspruch „Ma schwetzt, wie eim der Schnabel gwachsen isch". Im Vorwort heißt es: Auch das Volk in Vorarlberg, besonders im Osten und Süden, wo, von mächtigen, in den rhätischen Alpengurt eingreifenden Gebirgsreihen abgeschlossen, alte Art und Sitte am wenigsten von fremdem Unkraut überwuchert wurden, kann einem nicht nur in seltsam klingenden Worten noch manches von der alten guten Zeit mitteilen und ererbte ehrwürdige Muster alter Gewandung, oft vom Hut bis zum Schuh,...
Seite 77 - Knien zurük , r.nd wurde von den Händen frommer Christen in die Kapelle gebracht, in der er jetzt noch liegt, als Beweis, wie viel das Gebet des Frommen vermag.
Seite 74 - Die Richter erblassen vor Todesschreken, und Landolf, in seinem Gemüthe ganz verändert, ruft aus: ,Gottseliger Bruder! nicht nur deine Güter, die ich ungerecht an mich gerissen , sondern auch all mein Hab und Gut, soll das Kloster hinfür als Eigenthum besitzen.
Seite 16 - D's Mändle o net ful, isst und trinkt, und loht se net hassa, und verzellt, was am vorig in ara Hütta passiert sei. Wo d' Senneri das hört, so goht •e g'schwind und wäscht d's Kübile us, und füllt 's met Schmalz g'sdiochuat voll.
Seite 78 - Kornilur und des Wiesengrüns entbehren?' Während aber der Hirt auf dem Bühel bei sich selbst noch brummte , und Alles besser zu verstehen glaubte, als Gott Vater , zog unter rollendem Donnern und helleuchtendem Blitzen ein Hochwetter heran.
Seite 76 - Betenden, als spräche eine hehre Gestalt aus goldumsäumter Wolke : ,Ziehe gen Glarus und rufe den todten Urs, dass er zeuge gegen Landolfen.
Seite 67 - ... unter den verzehrenden Flammen unverletzt erhalten. Von dieser Zeit an wurzelte Andacht und Vertrauen zur göttlichen Mutter in diesem Bilde tief in den Herzen der Einwohner von...
