Traktat über die Stadt Ulm

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BoD – Books on Demand, 14.01.2015 - 260 Seiten
1488/89 verfasste Fabri die Beschreibung der Stadt Ulm – ein bedeutendes Werk. Es handelt sich nämlich um den ersten Versuch einer systematischen Stadtbeschreibung nördlich der Alpen. In sechs Hauptstücken werden die wichtigsten Themenfelder behandelt: Ursprung und Namengebung – frühe Geschichte und Autonomie – Stadtentwicklung und Topographie – Bevölkerung und Sozialstruktur, führende Familien – Verfassung und Regierung, Wirtschaftsleben, territoriale und politische Entwicklung – das Umland. Die vorliegende neue Übersetzung bemüht sich um eine zeitgemäße Sprache, holt Fabri in den Horizont seiner heutigen Leser und versucht trotzdem, seine sprachlichen Eigenheiten noch durchschimmern zu lassen.
 

Inhalt

Traktat über die Stadt Ulm ihren Ursprung ihre Ordnung
9
Die alte Stadt
25
Drittes Hauptstück
34
Die Form und Gestalt der Stadt Ulm sieht folgendermaßen
44
Der vierte Stand der Bürger
111
Vom fünften Stand der Ulmer Bürger den Kaufleuten
118
Von den einzelnen Zünften
128
Sechstes Hauptstück
141
gemäß der unten angegebenen Ordnung
143
Ottobeuren
161
Die Klöster im Westen der Stadt
170
Von dem Fluss Blau und seinem Ursprung von dem Ort Blaubeuren
181
Die Straße von Blaubeuren nach Söflingen und
189
Abkürzungen Quellen und Literatur
239
Register der Personen und Orte
247
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Autoren-Profil (2015)

Folker Reichert, geboren 1949, Promotion 1981, Habilitation 1990, 1994-2012 Inhaber des Lehrstuhls für mittlere Geschichte an der Universität Stuttgart. Mitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg sowie der Kommission »Erforschung der Kultur des Spätmittelalters« bei der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Gastprofessuren in Shanghai (1997, 2006), Yokohama (2008/9), Bangkok (2009); 2011/12 Senior Fellow am Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald. Zahlreiche Publikationen zum mittelalterlichen Weltbild, zur Geschichte des Reisens und der Kartographie, zur Geschichte der Mediävistik im 20. Jahrhundert.

Bibliografische Informationen