Griechische palaeographie, Band 1

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B.G. Teubner, 1879 - 472 Seiten
 

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Seite 131 - Nemo cum prophetas versibus viderit esse descriptos, metro eos aestimet apud Hebraeos ligari, et aliquid simile habere de Psalmis vel operibus Salomonis; sed quod in Demosthene et Tullio solet fieri, ut per cola scribantur et commata, qui utique prosa et non versibus conscripserunt, nos quoque, utilitati legentium providentes, interpretationem novam novo scribendi genere distinximus.
Seite 176 - Jabrh. p. Chr. reichenden Urkunden wohl eine zunehmende Entartung der Schrift zeigen, aber nicht den Uebergang zur Minuskel bahnen«. Da ich diese Ansicht nicht theile, so wird es nöthig sein, sich zunächst zu verständigen über den Begriff der Minuskel. Wie der Name sagt unterscheidet sich die Minuskel von der Majuskel zunächst durch die Grosse und, was damit aufs Engste zusammenhängt, durch die Dicke der Schrift. Ferner sind bei der Capitalschrift alle, bei der...
Seite 221 - Darunter eine unleserliche Unterschrift nicht mit gewöhnlichen Buchstaben, sondern in tachygraphischen Noten geschrieben, dergleichen die Tironischen bei den Lateinern sind. Von dieser Art Schrift handelt Kopp Tachygr. vet. Bd. I S. 435 ff.; es ist mir aber nicht gelungen durch Vergleichung der von ihm herausgegebenen Noten diese Unterschrift zu entziffern : fast möchte ich jedoch vermuthen, dass der Name Apollonios in dem letzten Theile der Züge enthalten sei.
Seite 399 - I.Januar an in Perioden zu je sieben Tagen, und bezeichnet die Tage einer jeden der Reihe nach mit den immer wiederkehrenden sieben Buchstaben A, B, C, D, E, F, G, so wird der Buchstab , der jedesmal auf den Sonntag trifft, der Sonntagsbuchstab des Jahrs genannt. Fängt z. B. das Jahr mit einem Sonnabend an, so ist B der Sonntagsbuchstab, weil dann der zweite Januar , der immer mit B bezeichnet wird , ein Sonntag ist.
Seite 165 - Gewände. Das Ganze macht einen etwas unbeholfenen, schwerfälligen Eindruck; man sieht bei jedem einzelnen Buchstaben zu viel von der Mache. Der Schreiber beginnt und endet jede Form mit einem überflüssigen Strichelchen und manchmal mit einem recht dicken Striche; die Buchstaben, die mit einem senkrechten Grundstrich enden sollten, werden entweder auf der rechten oder auf beiden Seiten durch eine...
Seite 213 - Noch misslicher ist die Annahme, dass die tironischen Noten geradezu das Vorbild der griechischen Tachygraphie gewesen seien; denn einmal würde dadurch das Verhältniss des Gebens und Nehmens, wie es nun einmal zwischen beiden Völkern ^ besteht, vollständig umgekehrt werden, und ferner wäre es dann unerklärlich, dass wir im tironischen Alphabet 4) griechische Buchstaben wiederfinden; wie schon J.
Seite 25 - Tac. 8 habet in bibliotheca Ulpia in armario sexto librum elephantinum, in quo hoc senatus consultum perscriptum est, cui Tacitus ipse manu sua subscripsit. nam diu haec senatus consulta quae ad principes pertinebant in libris elephantinis scribebantur.
Seite 52 - Porphyr, ad Hör. Epod. 14, 8 : in fine libri umbilici ex ligno aut osse soient poní.
Seite 3 - Syllabus graecarum membranarum quae, partim Neapoli in majori tabulario et primaria bibliotheca, partim in Casinensi coenobio ac Cavensi et in episcopali tabulario Neritino jamdiu delitescentes et a doutis frustra expetitae, nunc tandem, adnilente impensius FRANCISCO TRINCHERA Neapolitams archivis praefecto, in lucem prodeunt.
Seite 391 - Liscr. ehr. urb. Romae, I, Nr. 979 nicht gerade wahrscheinlich und muss auf alle Fälle erst erwiesen werden. vorkommt, wird es nun höchst wahrscheinlich, dass auch die in der Zeitrechnung gebrauchte fünfzehnjährige Periode nichts anderes als eine Steuerperiode, dh ein Zeitraum von fünfzehn Steuerjahren war. Dieses wird fast gewiss durch den Umstand, dass die chronologische Indiction (so wie sie von den griechischen Kaisern gebraucht wurde) genau mit demselben Tage anfangt, wie das Steuerjahr,...

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